Aglaonema / Kolbenfaden / Aronstabgewächs - Kulturanleitung & Pflege

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Aglaonema / Kolbenfaden / Aronstabgewächs

Zu der Gattung Aglaonema aus der Pflanzenfamilie der Aronstabgewächse gehören viele sehr dekorative Zimmerpflanzen, die wegen ihrer hübsch gemusterten grauen, cremefarbenen und grünen Blätter gerne in Zimmerkultur gehalten werden.

Die meisten dieser aufrecht wachsenden Pflanzen werden nicht höher als ca. 1 m. Die Aglaonema  besitzen ovale oder lanzettliche Blätter mit einem langem Blattstiel.

Im Sommer oder im frühen Herbst bildet sich ein attraktiver aronstabähnlicher Blütenstand mit einer weißen oder gelben Spatha und einem Kolben am Mittelstiel. Nach der Blüte bilden die Aglaonema rote oder orangefarbene Beeren.

Kulturanleitung Aglaonema

Licht: Die Aglaonema braucht einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Direktes Sonnenlicht schadet den Blättern der Pflanze.

Gießen: Während der Hauptwachstumszeit wird eine Aglaonema regelmäßig mit möglichst lauwarmem Wasser gegossen. Im Winter werden die Wassergaben eingeschränkt. Während der Ruheperiode, die bei der Aglaonema sehr kurz sein kann oder manchmal sogar ganz ausfällt, gießt man nur so viel, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet.

Temperatur: Eine Aglaonema liebt Wärme. Die Mindesttemperatur für diese Aronstabgewächse liegt bei 25 °C am Tage und 16-20 °C während der Nacht. Um die Luftfeuchtigkeit für die Aglaonema zu erhöhen, sollte man die Pflanzen in wassergefüllte Schalen oder Untersetzer auf Kieselsteine stellen.

Vermehrung: Die beste Zeit zur Vermehrung einer Aglaonema ist das Frühjahr. Man entfernt einen Seitentrieb mit mindestens drei oder vier Blättern, der Seitentrieb sollte möglichst schon eigene Wurzeln ausgebildet haben, und pflanzt ihn in einen Topf mit einem angefeuchteten Gemisch aus gleichen Teilen Torf, Perlite oder scharfem Sand.

Der Topf wird nach dem Einsetzen des Seitentriebes mit einer Plastikhaube (z.B. Gefrierbeutel) abgedeckt und bei mittleren bis hellen Lichtverhältnissen abgestellt. Nach sechs bis acht Wochen sollte die junge Pflanze bereits gut eingewurzelt sein. Danach kann die junge Aglaonema  wie ein ausgewachsenes Exemplar dieser Art weiterkultiviert werden.

Wenn eine alte, unansehnliche Aglaonema weggeworfen wird, lassen sich anstelle der Bodentriebe auch Stammstücke vom Haupttrieb der Aglaonema  zur Vermehrung verwenden.

Pflanzen der Gattung Aglaonema können zur Vermehrung auch abgemoost werden.

Erdmischung: Für Aglaonema  verwendet man ein Gemisch aus Komposterde und Torf oder normaler Blumenerde. Junge Pflanzen sollten jedes Frühjahr in etwas größere Töpfe umgesetzt werden. Ältere Pflanzen brauchen nur alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Ein guter Topfdurchmesser für die Aglaonema liegt bei 10 bis 15 cm.

Dünger: Mit Ausnahme der Ruheperiode wird die Aglaonema alle 4 Wochen ein handelsüblicher Flüssigdünger verabreicht.

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