Aphelandra / Pflege der Zimmerpflanzen

     
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Aphelandra / Glanzkölbchen

Kulturanleitung Aphelandra / Glanzkölbchen:

1. Beschreibung der Aphelandra Sorten
2. Pflegeanleitung der Aphelandra

Licht: Aphelandra benötigt einen hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung.

Gießen: Während der Hauptwachstumszeit wird die Aphelandra reichlich gegossen, der Wurzelballen sollte gleichmäßig feucht gehalten werden.

Während der kurzen Ruheperiode gießt man die Pflanze nur mäßig, die oberste Erdschicht darf leicht antrocknen. Ein durchtrocknen der Erde ist aber unbedingt zu vermeiden, da die Blätter der Aphelandra sonst abfallen.

Temperatur:  Solange die Aphelandra in der Wachstumsphase ist, sorgt man für hohe relative Luftfeuchtigkeit und Temperaturen über 18 °C. Die Töpfe können in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine gestellt oder in Torf, welcher feucht gehalten werden muss, eingesenkt werden.

Direkt nach der Blüte wird der Pflanze eine kurze Ruheperiode an einem kühlen Standort geboten. Die Temperaturen dürfen in dieser Zeit 13 °C nicht unterschreiten.

Vermehrung: Eine Aphelandra vermehrt man im späten Frühjahr durch 5 bis 8 cm lange Kopfstecklinge. Man steckt die Stecklinge in ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand.

Dann stülpt man eine Plastikhaube über den Topf und stellt den Steckling an einen warmen, hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Zusätzliches Gießen bis zum anwurzeln der Stecklinge ist nicht oder nur selten erforderlich.

Am besten sorgt man mit einem im Boden beheizten Anzuchtkasten ( > siehe Marktplatz ) für gleichmäßige  Bodenwärme. In sechs bis acht Wochen sollten die Stecklinge sich bewurzeln.

Erdmischung: Für die Aphelandra verwendet man ein Gemisch auf der Basis von Komposterde, dem auch Torfmull oder Lauberde zugesetzt wird. Bei Bedarf können die Pflanzen im Frühjahr in größere Töpfe umgesetzt werden. Die meisten Sorten der Aphelandra gedeihen aber sehr gut in 12 bis 15 cm großen Töpfen.

Dünger: Eine Aphelandra hat einen großen Bedarf an Nährstoffen. Man verabreicht den Pflanzen in der Hauptwachstumszeit wöchentlich einen handelsüblichen Flüssigdünger.

Hinweise: Nach der Blüte wird der Blütenstand der Aphelandra abgeschnitten. Die Pflanze sollte auch im Frühjahr bis auf ein gesundes Blattpaar zurückgeschnitten werden, bevor man sie in frische Erde umtopft. Der Rückschnitt der Pflanze regt den Austrieb und die Blütenbildung an.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Rote Spinne

Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Aphelandra mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer  genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun.
> Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen

Blattläuse
Die Aphelandra werden manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren.
> Blattläuse bekämpfen

Schmierläuse
Ein Befall mit Schmierläusen / Wollläusen wird häufiger beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmieläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen.
> Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Schildläuse
Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen.
> Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen


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Beschreibung weiterer Aphelandra Sorten

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