Asplenium / Pflege der Zimmerpflanzen

     
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Asplenium / Streifenfarn

1. Weitere Sorten des Asplenium
2. Pflegeanleitung des Asplenium

Kulturanleitung Asplenium / Streifenfarn:

Licht: Die Farne der Art Asplenium brauchen wenig Licht und geben sich mit einem schattigen Standort zufrieden.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit wird der Farn reichlich, in der Ruhezeit nur mäßig gegossen. Man achte aber darauf, dass der Ballen nicht austrocknet

Temperatur:  Für Asplenium bulbiferum und Asplenium daucifolium sind Temperaturen von 10 bis 16 °C ausreichend.

Asplenium nidus sollte jedoch nicht bei Temperaturen unter 16 °C kultiviert werden.

Für alle Farne dieser Art sollten die Temperaturen jedoch 22 °C nicht überschreiten.

Vermehrung: Asplenium bulbiferum und Asplenium daucifolium können sehr einfach durch die sich an älteren Wedeln ausgebildeten Brutknöllchen oder Jungpflanzen vermehrt werden.

Wenn die auf den Wedeln des Mutterfarnes wachsenden kleinen Pflanzen drei bis vier winzige Wedel gebildet haben, kann man diese leicht mit den Fingern entfernen und in Töpfe einsetzten. Man pflanzt diese Jungfarne in ein für Farne empfohlenes Erdgemisch und feuchtet das Substrat durch mäßiges Gießen leicht an.

Danach stülpt man einen Plastikbeutel über die Töpfe oder stellt sie bei normaler Raumtemperatur in einen Vermehrungskasten. Der Standort der jungen Pflänzchen sollte recht hell, aber nicht sonnig sein. Nach dem austreiben der ersten eigenständigen Wedel kann man die Farne wie die älteren Exemplare kultivieren.

Eine Düngung der jungen Farne ist erst nach ca. 1/2 Jahr notwendig.

Die Vermehrung von Asplenium nidu kann leider nur durch Sporen erfolgen. Diese Art der Vermehrung ist nicht ganz einfach und sehr langwierig, es ist sicherlich besser junge Farne dieser Art im Handel zu erwerben.

Erdmischung: Für diese Farne eignet sich ein Gemisch aus jeweils gleichen Teilen Laub- und Komposterde. Diese Mischung ist generell für alle terrestrisch wachsende Farne besser geeignet. Wer keine sterile Lauberde verwenden möchte, kann diese auch durch langfasrigen Torf ersetzen.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass Lauberde, Komposterde und Sand steril sind.

Dünger: Lediglich während der Zeit des Hauptwachstums verabreicht man nur gut durchwurzelten Farnen einmal im Monat gering konzentrierten Flüssigdünger.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Farne neigen zum Befall mit Blattälchen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Nematoden / Fadenwürmern kontrollieren.


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