Tierische Pflanzenschädlinge
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Älchen / Fadenwurm
Agricultural Research Service
Lizenz: Public Domain
Älchen
Agricultural Research Service
Lizenz: Public Domain
Die Blattälchen sind etwa 1 mm lange Fadenwürmer. Diese Nematoden leben frei im Wasser.
Wird eine Pflanze mit solch infiziertem Wasser besprüht oder zu kräftig gegossen, so verbreiten sich die Blattälchen über die Pflanzenteile. Durch die Spaltöffnungen der Blätter bewegen sich die Blattälchen in das Innere der Blätter. Dort angekommen, beginnen die Nematoden die Zellen der Pflanzen aussaugen.
Man erkennt einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen an glasigen Stellen des Blattes. Später werden diese befallenen Stellen braun und bilden kantig abgegrenzte Flecken. Die Blattadern der Pflanzen sind für die Blattälchen nicht zu überwinden.
Ein Befall mit Blattälchen kann man feststellen, indem man das eventuell befallene Blatt mit einer Schere zerkleinert und in ein mit Wasser gefülltes Gefäß gibt. Nach einiger Zeit kann man die Blattälchen an der Oberfläche schwimmen sehen.
Die Begonien, Primeln, Farne, Gloxinien, Usambaraveilchen Blausterne, Hortensien, Hyazinthen, Narzissen und Tulpen werden bevorzugt von diesen Pflanzenschädlingen befallen.
Bei leicht befallenen Pflanzen entfernt man die befallenen Blätter und Stengel. Um eine weitere Verbreitung der Blattälchen zu vermeiden, dürfen die Pflanzen bis zur endgültigen Beseitigung der Schädlinge nicht mit Wasser eingesprüht werden.
Pflanzen die bereits einen starken Befall mit Blattälchen aufweisen sollten unverzüglich entsorgt werden, ansonsten riskiert man einen Befall der benachbarten Zimmerpflanzen.