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Bromelien 1: Licht und Temperatur
Bromelien 2: Gießen, Vermehren, Erde
Bromelien 3: Umtopfen, Düngen
Kulturanleitungen Bromelien:
Aechmea | Ananas | Billbergia | Cryptanthus | Dyckia | Guzmania | Neoregelia | Nidularium | Tillandsia | Vriesea
Bild: Vriesea saundersii
Pflanzenfoto: Montrealais
Lizenz: Bestimmte Rechte vorbehalten
Bild: Vriesea splendens
Pflanzenfoto: Tequila
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation
Bild: Nidularium fulgens
Pflanzenfoto: Bot Bln
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation
Bromelien können in Kunststoff - oder Tontöpfen eingepflanzt werden. Töpfe aus Plastik halten die Feuchtigkeit länger und es muss seltener gegossen werden. Tontöpfe sind aber wegen des höheren Eigengewichts und der damit verbundenen besseren Standfestigkeit besonders bei größeren Bromelien zu empfehlen.
Wie bei fast allen Pflanzen sollte man Kiesel oder Tonscherben auf den Topfboden legen und dann die Erdmischung einfüllen. So verhindert man Staunässe und Wurzelschäden.
Terrestrisch wachsende Bromelien sollte man erst umtopfen, nachdem die Wurzeln der Pflanzen den Topf vollständig ausfüllen.
Epiphytische Bromelien topft man um, wenn das Verhältnis zwischen Pflanze und Topfgröße nicht mehr harmonisch ist oder der Pflanztopf zum umkippen neigt.
Einige der epiphytischen Bromelien wachsen überhaupt nicht in Erdgemischen. Eine der bekannten Bromelien hierfür ist die kleine Tillisandia. Diese Gattungen wachsen direkt auf einem Substrat aus Holz, Baumfasern oder Korkeiche.
Die Basis der Pflanze und vorhandene Wurzeln werden mit Sphagnum (Torfmoos) umwickelt und mit einem kunststoffummantelten Draht direkt auf dem Substrat festgebunden. Nachdem die Bromelie ausreichend Wurzeln gebildet hat, kann man die Drahtbefestigung wieder entfernen.
In den warmen Monaten, während der Wachstumszeit der Bromelien, verabreicht man regelmäßig leichte Düngergaben mit handelsüblichem Flüssigdünger in schwacher Konzentration. Der Dünger kann beim normalen Gießen über die Erde oder auch direkt in die Blattzisterne verabreicht werden.
Während der Ruhezeit in den kühleren Monaten sollte auf ein Düngen der Bromelie verzichtet werden.
Auf Substrat wachsende epiphytische Bromelien werden regelmäßig vollständig mit weichem Wasser besprüht. Eine schwache Konzentration an Flüssigdünger wird dem Wasser beigemischt. Die Pflanzen nehmen diese Nährstoffe auch über ihre Blätter auf.
Bromelien blühen erst wenn sie blühreif sind. Dies kann je nach Art bis zu 20 Jahre dauern. Einige Bromelien blühen aber bereits nach zwei bis drei Jahren.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen blüht eine Bromelie nur einmal in Ihrem Leben. Nach der Blüte vermehrt sie sich mit Ablegern oder Kindeln.
Die Mutterpflanze bildet nach der Blüte hübsche Beeren, die einige Monate lang halten können. Danach stirbt die Bromelie langsam ab.
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