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Espostoa / Watte-CereusEspostoa lanata in Wohnungen kultivieren Von dieser Cereus Gattung gibt es fünf bekannte Arten. Im Zimmerkultur wird überwiegend der Espostoa lanata kultiviert. Dieser Wüstenkaktus kann in etwa 10 Jahren eine Höhe von 30 cm und einen Durchmesser von 4 bis 5 cm erreichen. Der zylindrisch wachsende grüne Stamm dieser Kaktee bildet etwa 20 flache Rippen mit tiefen Furchen dazwischen. Diese Rippen sind mit einer dicht wachsenden Reihe von Areolen besetzt.
Den Areolen entspringen ein bis zwei lange, gelblich-braun gefärbte Mitteldornen und 12 gelblich-weiß gefärbte, kürzere Randdornen. Zudem entwachsen den Areolen in großer Menge 2 bis 3 cm lange, seidige, weiße Haare, die den Stamm der Kaktee fast vollständig einhüllen. In Zimmerkultur bildet der Watte Cereus normalerweise keine Blüten.
Kulturanleitung Espostoa / Watte-Cereus:
Licht: Der zu den Wüstenkakteen zählende Kaktus braucht einen hellen Standort mit möglichst viel direkter Sonnenbestrahlung.
Gießen: In der Zeit des Hauptwachstums gießt man den Espostoa mäßig. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die Erde jeweils etwas abtrocknen. Wird die Erde zu feucht gehalten, so beginnen die Wurzeln des Kaktus zu faulen.
Während der winterlichen Ruheperiode bekommt der Kaktus nur so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig eintrocknet.
Temperatur: Vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Sommer sind übliche Wohnungstemperaturen für die Kultivierung gut geeignet. Wer die Möglichkeit hat, sollte seinen Espostoa im Sommer an einen vollsonnigen Platz ins Freie stelle. Während der winterlichen Ruheperiode liegen die idealen Temperaturen bei etwa 13 °C. Tiefere Temperaturen und Frost wird von diesem Kaktus nicht vertragen.
Vermehrung: Der Watte Cereus kann durch die Aussaat von Samen vermehrt werden.
Erdmischung: Den Watte Cereus kultiviert man in einer Mischung aus 2 Teilen scharfem Sand und 3 Teilen einer lockeren Komposterdenmischung.
Umtopfen: Im Frühjahr entnimmt man den Kaktus seinem Pflanzgefäß und begutachtet die Wurzeln. Ist der Wurzelballen dicht gewachsen und verfilzt, so setzt man den Cereus in ein größeres Pflanzgefäß um. Falls das Wurzelwerk noch locker und nicht zu stark gewachsen ist, schüttelt man vorsichtig das alte Substrat heraus und pflanzt den Kaktus in das zuvor gereinigte Pflanzgefäß zurück. Die fehlende Erde ersetzt man dabei durch frisches Substrat.
Dünger: Der langsam wachsende Wüstenkaktus wird einmal, im zeitigen Frühjahr, mit einer schwachen Nährlösung für Kakteen gedüngt.
Hinweise: Da Kakteen mit einem feinen Haarfilz Staub aus der Luft filtern, sollte man den Cereus beim Umtopfen etwas reinigen. Hierfür eignet sich eine schwache Lösung mit Spülmittel, welche mit klarem Wasser ausgewaschen werden muss. Nach der Reinigung muss die Kaktee an einem warmem Ort getrocknet werden.
Die feinen Haare älterer Kakteen bleiben auch nach der Reinigung verfärbt. Diese Alterserscheinung ist vollkommen normal und kein Grund zur Besorgnis.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen Pflanzenschädlingen wird öfter an Kakteen beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Wollläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
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Informieren Sie sich hier über die Kakteen Teil 1: Lichtbedarf und ideale Temperaturen für Kakteen Teil 2: Substrate, Gießen & Düngen von Kakteen
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