Erfolgreiches pflegen der Faucaria tigirina und Faucaria tuberculosa - Tigermaul und Rachenblatt

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Faucaria - Tigermaul 

Faucaria tigirina und Faucaria tuberculosa - Tigermaul und Rachenblatt

Faucarien zählen zu den sukkulenten Pflanzen mit kreuzweise in gegenständigen Paaren angeordneten Blättern. Diese liegen übereinander und bilden eine sternförmige Rosette. Die Blätter sind dickfleischig und am Rand gezähnt, die Oberfläche ist flach und leicht nach unten gewölbt, so das eine Art Rinne entsteht. Da die Blätter dieser Sukkulente an der Basis zusammenwachsen, gibt es keinen sichtbaren Stamm. Die Pflanze entwickelt an der Basis Bodentriebe, aus denen man neue einzelständige Pflanzen heranziehen kann.  

Licht: Die Faucarien benötigen für ein natürliches und gesundes Wachstum während des ganzen Jahres hindurch einen Standort mit direkter Sonneneinstrahlung

Gießen: Faucarien werden während der Periode des Wachstums reichlich gegossen. Nach dem Gießen ist das überständige Wasser aus dem Untersetzer unbedingt zu entfernen - Staunässe führt zur Wurzelfäule. Während der Ruheperiode wird das Gießen stark eingeschränkt und man achte nur darauf, dass der Wurzelballen der Sukkulente nicht vollständig abtrocknet.

Temperatur: Die Faucarien vertragen während der Wachstumsphase Temperaturen zwischen 18 und 25 °C sehr gut. Während der winterlichen Ruheperiode müssen die Temperaturen für diese Sukkulenten um die 10 °C liegen. Für die Haltung einer Faucaria ist die winterliche Ruhepause mit direkter Sonneneinstrahlung und der niedrigen Temperatur eine notwendige Voraussetzung.

Vermehrung: Faucarien können zu Beginn des Frühjahres durch Teilung der Mutterpflanze vermehrt werden. Jedes Teil der durchtrennten Sukkulente muss eine Rosette mit einigen Blättern und Wurzeln besitzen. Die Teilstücke der Sukkulente werden in kleine Töpfe mit der hier empfohlenen Substratmischung gesetzt und wie ausgewachsene Pflanzen weiterkultiviert.

Sollte man eine Rosette ohne Wurzeln abtrennen, so lässt man die Pflanze einige Tage offen liegen, so das sie an der Basis abtrocknen kann. Dann wird die Rosette direkt in die empfohlene Erdmischung gesteckt. Um Fäulnis zu verhindern und das Bewurzeln der Sukkulente zu beschleunigen, sollte man vor dem einpflanzen der Faucaria eine dünne Schicht Sand über die Erde streuen. Bis die Anwurzelung durch die Ausbildung neuer Triebe angezeigt wird, darf man die frisch eingetopfte Pflanze nicht der direkten Sonneneinstrahlung aussetzten. Nach der Bewurzelung ist der sonnige Standort jedoch wieder unbedingt notwendig.

Erdmischung: Für die Haltung der Faucaria eignet sich ein Gemisch aus 1/3 scharfem Sand oder Perlite und 2/3 Komposterde.

Umtopfen: Die Sukkulenten bilden nur verhältnismäßig kleine Wurzeln aus. Zum Ein- und Umtopfen eignen sich flache Schalen besonders gut. Wenn die Pflanzen sich bis an den Rand der Schale ausgebreitet haben kann man in größere Schalen umtopfen. Das Umtopfen sollte man zu Beginn des Frühjahres vornehmen; alle 3 bis 4 Jahre sind ausreichend.

Dünger: Um den hübschen, besonderen Wuchs der Faucarien zu erhalten, düngt man während der Wachstumsperiode alle 4 bis 6 Wochen in schwacher Konzentration. Zu häufige oder zu starke Düngergaben beeinträchtigen das Wachstum dieser Sukkulenten negativ und sind zu vermeiden!

Besonderheiten: Die winterliche Ruhepause mit der kühlen Temperatur und dem sonnigen Standort sind eine Voraussetzung für die erfolgreiche Pflege der Faucarien.

Faucaria