Kompost für den Garten

    • Kompost für den Garten

      Was gehört alles auf einen Komposthaufen?

      In unseren Kompost kommen alle organischen Abfälle und Anfags ein kompoststarter aus dem Gartencenter. Besonders die Küchenabfälle wie Eierschalen, Salatreste, Gemüsereste scheinen die Verrottung gut anzuregen.

      Was gehört nicht auf den Komposthaufen?
      Holz, Wurst, Fleischabfälle und gekochte Speisereste. haben auf dem Kompost nichts zu suchen, Sie locken Ratten und Mäuse an.

      Schatten und Feuchtigkeit
      Unser Komposthaufen steht unter einer großen Buche Dort ist es im Sommer schattig, genau der richtige Platz für einen Komposthaufen. Wenn es zu trocken ist, nehmen wir alle 14 Tage den Gartenschlauch und wässern den Komposthaufen gut durch. Ein Komposthaufen verrottet nur, wenn er imm er ein wenig feucht ist. Zu nass darf er aber auch nicht ständig sein, sonst verfaulen die Reste.

      Was passiert auf dem Komposthaufen?
      In einem gesunden Erdboden leben jede Menge Kleinlebewesen wie Bakterien, Käfer, Würmer oder Asseln und und und...
      Dierse Microorganismen und Insekten leben von abgestorbenen Pflanzen. Dabei hat sich jedes dieser kleinen Lebewesen und der Bakterien auf bestimmte Nahrungsbestandteile spezialisiert. Wichtig ist das der Komposthaufen direkten Kontakt mit dem Erdboden hat, man darf keine Folie oder Platte unterlegen. So können die Insekten schnell und problemlos in den Komposthaufen gelangen.

      Nachdem die Organismen ihre Arbeit verichtet haben, bleiben die Reste übrig welche wir Kompost nennen. Feinere Strukturen werden schneller zersetzt als gröbere Pflanzenstrukturen. Deshalb sieben wir den Kompost aus, der feinkrümmlige Kompost kann auf dem rasen und im Garten zum Düngen verteilt werden, die groberen noch nicht zersetzten Strukturen landen erneut auf dem nächsten Komposthaufen.

      Das Ausbringen des feinkrümmeligen Komposts nennt man Mulchen.

      Mulchen ist eine gute Methode der Düngung. Der feine Kompost rottet nach dem Verteilen langsam weiter und gibt nach und nach seine Nährstoffe, die Mineralien frei. Die Kleinlebewesen im Kompost suchen sich nach dem Mulchen auch neue Nahrungsquellen wie abgestorbenes Gras und vertrocknete Unkräuter. Einige Zeit nach dem Mulchen eines rasens beispielsweise ist alles wieder schön sauber und in den besten Dünger für uns so lieben die Nutzpflanzen umgewandelt.

    • Re: Kompost für den Garten

      Buddelfix schrieb:


      Abgesehen davon, was man kompostieren kann, handhabe ich das so, dass ich den Komposthafen alle 2 Jahre umlege an eine andere Stelle im Garten und das auch regelmäßig mit Erde bedecke. Da gibt es aber auch verschiedene Möglichkeiten des Kompostierens. :D


      Mhhhhh, einen Kompost lässt man im Regelfall ein Jahr ruhen, dann setzt man ihn um. Er reift dort ein weiteres Jahr und ist dann einsatzbereit. Für die kurzen Wege kann man 3 Flächen/Boxen nebeneinander aufstellen und schaufelt/gabelt so einfach von links nach rechts.
      Das restliche Grobmaterial wird als Basis für den frischen Komposthaufen eingebracht. Darauf landet dann das neue kompostierbare Grünmaterial.
      Ich gehe für den Kompost nicht quer durch einen Garten. Da können Tonnen auflaufen :)