Fatshedera Fatsia japonica Faucaria Ferokaktus Ficus Ficus elastica Ficus benjamina Fittonia Fortunella Fuchsia
deutsche Pflanzennamen: Felsenkaktus Fensterblatt Fetthenne Feuerradbaum Fiederaralie Fischschwanzpalme Flamingoblume Flaschenbaum Flaschenputzer Fleißiges Lieschen Frauenhaarfarn Frauenschuh Friedenslilie Fuchsien
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FrauenhaarfarnPflanzen der Gattung Adiantum zählen zu den Zimmerfarnen. Der Farn wird wegen der glänzenden, dünnen und dem Menschenhaar ähnlich sehenden Blattstielen auch Frauenhaarfarn genannt. Die Rhizome eines Frauenhaarfarn wachsen waagerecht knapp unter der Erdoberfläche. Die Wedel des Frauenhaarfarn erreichen eine Länge von bis zu 35 cm. Sie sind in zahlreiche Fiederblätter unterteilt. Auf der Unterseite dieser Wedel bildet der Frauenhaarfarn braune Sporenkapseln aus. Die Farne dieser Gattung eignen sich sehr gut als dekorative Ampelpflanzen.
Kulturanleitung Frauenhaarfarn
Licht: Der Frauenhaarfarn benötigt einen hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung. Die zarten Wedel der Farne müssen vor dem direktem Sonnenlicht geschützt werden. Hat man nur ein sonniges Fenster als Standort zur Verfügung, so hilft die Abschattung mit einem leichtem Vorhang oder einer etwas größeren, abschattenden Pflanze.
Gießen: Der Frauenhaarfarn wird mäßig gegossen. Die Oberfläche der Erde kann man vor der nächsten Wassergabe leicht antrocknen lassen. Das Gießen der Farne erfordert etwas Erfahrung im Umgang mit Zimmerpflanzen und muss vorsichtig geschehen. Wird der Frauenhaarfarn zu wenig gegossen, so trocknet der Farn aus. Gießt man den Frauenhaarfarn zu kräftig, so kann es schnell zu Staunässe und Wurzelfäulnis kommen.
Temperatur: Ein Frauenhaarfarn gedeiht bei normalen Zimmertemperaturen. Steigen die Temperaturen über 25 °C, so stellt man den Farn in ein mit Kieseln und Wasser gefüllten Untersetzter. Auch tägliches Einsprühen mit warmem, kalkfreiem Wasser ist bei höheren Temperaturen zu empfehlen. Der Frauenhaarfarn verträgt kühle Temperaturen bis etwa 12 °C.
Vermehrung: Die Farne werden recht einfach durch Teilung vermehrt. Man nimmt den Frauenhaarfarn aus seinem Pflanzgefäß und trennt Teilstücke mit mindestens 3 Wedeln ab. Die abgetrennten Pflanzen können einzeln oder in kleinen Gruppen in neue, nicht allzu hohe Pflanzgefäße eingesetzt werden. Die jungen Farne sollten wie oben beschrieben, sehr vorsichtig gegossen werden. Der Wasserbedarf ist wenigen Wedeln erheblich geringer als bei voll ausgebildeten Farnen.
Erdmischung: Der Frauenhaarfarn wird in einer Mischung aus gleichen Teilen Laub- und Komposterde eingetopft. Da der Frauenhaarfarn keine besonderen Ansprüche an die Erde stellt, kann man alternativ auch humushaltige Blumenerde oder ein Gemisch aus grober Lauberde und Torf verwenden. Ein Umtopfen der Farne sollte man erst dann vornehmen, wenn sich die dunklen Wurzeln an der Oberfläche der Erde zeigen.
Dünger: Die Farne bekommen bei einer Kultivierung in einer Erdmischung auf Torfbasis während der Wachstumsphase alle 2 bis 3 Wochen eine Düngung mit einem schwach konzentrierten Flüssigdünger. Werden die Farne in Gemischen aus Lauberde, Komposterde oder Blumenerde kultiviert, so benötigen die Farne nur alle 8 bis 10 Wochen eine leichte Düngergabe.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge: Farne neigen zum Befall mit Blattälchen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Nematoden / Fadenwürmern kontrollieren. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Frauenschuh |