Rosmarin - Anbau, Pflege, Ernte & Verwendung

Rosmarin

Rosmarin

Foto: D.-R. D. Luria
Lizenz: GFDL

Rosmarin ist in den Mittelmeerländern zuhause. Dort gedeiht der immergrüne bis zu zwei Meter hohe Strauch besonders gut an warmen und sonnigen Plätzen.

Die Hauptblütezeit im Mittelmeerraum ist der Herbst. Die Blüten des Rosmarins sind hellblau bis weiß. In Gegenden mit vielen Rosmarinsträuchern nimmt man den aromatischen Duft der Pflanze wahr, der einer Mischung von Weihrauch und Kiefern ähnelt. Die Blätter sehen wie Tannennadeln aus und haben oben eine grüne Farbe und unten eine graue Farbe.

Rosmarin galt im Mittelalter als Kraut mit der Macht, böse Geister vertreiben zu können. Bräute trugen deshalb einen Kranz aus Rosmarin und bei der Taufe wurden Babys damit geschmückt. Auch Tote bekamen einen Rosmarinzweig ins Grab gelegt.

Der Volksmund hat unterschiedliche Bezeichnungen für Rosmarin, beispielsweise Brautkraut, Weihrauchkraut, Meertau, Riechkräutlein oder Maria Reinigung.

In der Küche wird Rosmarin noch heute gerne verwendet und ebenso ist das Kraut als Heilpflanze bekannt.

Rosmarin Arten / Sorten

Im Handel sind außer der Wildform (Rosmarinus officinalis) unterschiedliche Rosmarin Arten und Sorten zu bekommen:

  • Veitshöchheimer Rosmarin – Diese Zuchtart stammt aus dem Frankenland und ist für Deutschland gut geeignet. Die Pflanze verträgt Wind und Kälte, verströmt einen aromatischen Duft und wird bis zu zwei Meter hoch.
  • Französischer Rosmarin – winterharter und schnell wachsender Rosmarin; erreicht ein Höhe von bis zu 160 cm; Blüten hellblau
  • Italienischer Bergrosmarin – Dieser Rosmarin kann Kälte in den ersten Jahren nicht gut vertragen. Danach verträgt er jedoch sowohl eisigen Wind als auch Schnee.
  • Afrikanischer Rosmarin – Diese Sorte ist nicht winterhart, bietet jedoch ein gutes Aroma zum Würzen an.
  • Boule Rosmarin – Die Sorte ist teilwinterfest und wird bis zu einem Meter hoch. Die teils kriechende, teils aufrechte Pflanze blüht in violettblauer Farbe und kann Temperaturen bis – 15 Grad vertragen.
  • Boule du Fumet – Auch diese Art verträgt Temperaturen bis – 15 Grad, allerdings nur kurzfristig. Der Strauch wird bis zu einem Meter hoch und sein Wuchs ist aufrecht.
  • Reine de Ru – Diese aufrecht wachsende Sorte wird bis zu 1,20 Meter hoch und ist nicht winterfest. Sie verträgt nur für kurze Zeit Temperaturen bis – 5 Grad. Das Aroma ist als leicht und angenehm zu beschreiben und die Pflanze kann im Zimmer überwintert werden.
  • Pinien Rosmarin (lateinische Bezeichung var. Angustifolium) – Diese Sorte eignet sich für die Haltung im Topf und wird bis achtzig Zentimeter hoch. Die Pflanze ist nicht winterfest und kann im Zimmer gehalten werden. Dort sollte der Rosmarin einen sonnigen und hellen Platz bekommen. Das nussige Aroma erinnert an Pinienkerne.
  • Rex Rosmarin – Hierbei handelt es sich um eine robuste Art, die sehr gut wächst und eine üppige Ernte verspricht.
  • Arp Rosmarin – Die Blätter dieser Art sind dunkler als die der Wildform. Diese Sorte verträgt auch Frost.
  • Hill Hardy Rosmarin – Die winterfeste Sorte wächst aufrecht und wird bis zu 1,20 Meter hoch.
  • Blue Winter Rosmarin – Die Blätter dieser winterfesten Sorte haben ein blaugrüne Farbe
  • Hängender Rosmarin – Diese Sorte eignet sich besonders gut für die Bepflanzung eines Balkons
  • Majorca Pink Rosmarin – Die Blüten dieser Art sind Rosa und das Aroma kann als blumig und fein bezeichnet werden. Die Pflanze verträgt Temperaturen bis – 10 Grad, aber nur für kurze Zeit.
  • Salem Rosmarin – Hierbei handelt es sich um eine empfindliche Art, mit dichtem Blattstand.
  • Gorizia Rosmarin – Die Pflanze blüht violett und kann Frost eher schlecht vertragen.
  • Weiß blühender Rosmarin – Der weiß blühende Rosmarin wächst langsam und aufrecht. Er verträgt für kurze Zeit Temperaturen bis – 10 Grad und wird bis zu 1,20 Meter hoch.

Rosmarin / Inhaltsstoffe

Im Rosmarin sind folgende Inhaltsstoffe enthalten:

  • Thymol
  • Terpene
  • Gerbstoff
  • Gerbsäure
  • Verbanol
  • Bitterstoff
  • Kampfer
  • Flavone
  • Saponine
  • Saponine
  • Salicylate
  • Beta-Sitosterol
  • Harz

Weiterhin sind im Rosmarin Mineralstoffe enthalten: Phosphor, Kalzium, Kalium, Natrium und Magnesium.

Rosmarin -Pflanzen u. Samen kaufen

Rosmarin wird sehr oft in Discountern in Töpfen angeboten.

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Rosmarin Anbau im Garten

Rosmarin braucht einen sonnigen, geschützten und warmen Standort. Für den Anbau im Garten sollte sich für eine winterfeste Sorte entschieden werden. Die Erde muss trocken, sandig, humusreich und locker ein. Da die Pflanze kalkhaltige Böden mag, sollten kalkhaltige kleine Steine oder Kalk unter die Erde gemischt werden.

Mit der Aussaat kann im April begonnen werden. Allerdings ist es aufgrund der mühseligen Anzucht mit Samen zu empfehlen, ein- oder zweijährige Pflanzen im Handel zu kaufen. Rosmarin bietet sich besonders für den Anbau im Gemüsegarten an, da diese Pflanze bekannt dafür ist, dass sie einige Schädlinge fernhält.

Pflege des Rosmarins

Standort: Wie oben beschrieben benötigt Rosmarin einen hellen, sonnigen und geschützten Standort.

Substrat: Am besten mischt man drei Teile Gemüseerde mit einem Teil Sand oder ganz feinem Kies. Rosmarin braucht durchlässiges Substrat.

Düngen: Rosmarin wird im Februar /März mit Volldünger oder Kompost gedüngt. Bis August wird die Düngung einmal im Monat wiederholt. Im Herbst kann um die Pflanze herum Kompost eingearbeitet werden.

Überwintern: Für den Anbau im Garten sollten winterfeste Sorten ausgewählt werden. Diese können im Freien überwintert werden, indem die Pflanze in einen Topf umgetopft wird und der Wurzelhals mit Erde geschützt wird. Der Topf wird dann in einen Korb gestellt, der mit Laub gefüllt wird. An den Rand des Korbes werden Fichtenzweige gesteckt, die über der Pflanze zusammengebunden werden.

Eine weitere Möglichkeit, um die winterharten Sorten im Freien zu überwintern, ist die Abdeckung der Pflanzen mit Reisig.

Die meisten Arten können langfristig keine kalten Temperaturen vertragen und werden im Zimmer an einem möglichst sonnigen Platz überwintert. Der Standort sollte eine Raumtemperatur von zehn Grad nicht überschreiten.

Hinweise: Rosmarin sollte nur mäßig gegossen und besonders Staunässe sollte vermieden werden. Als Faustregel gilt: Ist die Erdoberfläche trocken, wird der Pflanze wieder Wasser gegeben. Damit bei Regen die Erde nicht zu nass bleibt, sollte Rosmarin einen erhöhten Standort bekommen. Auch auf Rindenmulch sollte verzichtet werden, da durch diesen zu viel Wasser gespeichert wird.

Rosmarin vermehren

Aussaat

Für die Anzucht von Rosmarin mit Saatgut muss Geduld und Zeit mitgebracht werden, denn der Samen benötigt viel Zeit zum Keimen. Der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist sechs bis zwölf Wochen vor dem Frühling.

Damit die Samen schneller keimen, sollten sie für einige Stunden in einer flachen Schale mit Wasser eingeweicht werden.

In der Zwischenzeit wird eine Anzuchtschale mit Anzuchterde, Vermiculit oder Gartensand gefüllt. In jedes Fach werden mehrere Samen gelegt, da viele Samen nicht durchkommen und auf diese Weise die Erfolgsquote erhöht wird. Die auf der Erde gestreuten Samen werden mit etwas Topferde bestreut. Die Erde wird nun mit einer Sprühflasche befeuchtet und die Anzuchtschale mit einer Plastikfolie abgedeckt.

Damit die Samen keimen können, benötigen sie einen warmen Standort. Ideal ist eine Wärmematte, die unter die Anzuchtschale gelegt wird. Hat man diese nicht zur Verfügung, wird die Anzuchtschale an einen Platz gestellt, an dem es zwischen 25 und 30 Grad warm ist.

Nach sechs bis acht Wochen zeigen sich die Sämlinge und die Folie wird nun entfernt. Jetzt brauchen die Keimlinge Sonnenlicht und Wärme. Die Pflanzen werden weiterhin lediglich leicht bewässert. Haben die Sämlinge eine Höhe von etwa 7,5 Zentimeter erreicht, werden sie umgepflanzt.

Stecklinge

Steht der Rosmarin im Freien, können Stecklinge im Sommer gewonnen werden. Wird der Rosmarin als Topfpflanze im Zimmer gehalten, kann mit der Vermehrung bereits im Frühling angefangen werden.

Um Stecklinge zu gewinnen, werden seitliche Triebe von mindestens 12 cm Länge abgeschnitten. Die unteren 5 cm des Triebes werden von den Blättern befreit, dieser kahle Teil wird in einen mit Blumenerde-Sandgemisch befüllten Topf gesteckt. Die Erde und die Triebe werden regelmäßig mit einer mit Wasser gefüllten Sprühflasche befeuchtet.

Da Rosmarin ein mediterranes Klima benötigt, überzieht man den Topf mit einer Plastikfolie oder Plastiktüte, die durchsichtig sein muss und stellt den Topf an einen warmen und hellen Platz.

Die ersten Wurzeln haben sich nach rund vier Wochen gebildet. Nun kann die Plastiktüte oder die Folie entfernt werden. Bis sich starke Wurzeln gebildet haben, dauert es aber einige Monate. Bestenfalls bleiben die Stecklinge bis zum kommenden Frühling im Zimmer.

Rosmarin im Topf / Kübel

Rosmarin lässt sich gut im Topf pflegen. Dies bietet sich besonders bei den empfindlicheren nicht winterfesten Sorten an.

Standort: Ob auf der Fensterbank, der Terrasse, auf dem Balkon oder im Wintergarten – der Rosmarin liebt und braucht warme und sonnige Plätze. Diese Pflanze stammt aus der Mittelmeerregion, sodass er ein warmes und helles Klima benötigt.

Auf dem Balkon oder auf der Terrasse sollte der Rosmarin einen geschützten Platz bekommen. Damit er gut wächst, sind mehr als drei Stunden Sonne pro Tag notwendig.

Zum Überwintern sollte die Pflanze einen hellen, sonnigen, frostfreien und kühleren Standort erhalten, beispielsweise im Wintergarten oder in einem lichtdurchfluteten Treppenhaus.

Substrat: Rosmarin braucht lockere und kalkhaltige Erde. Am besten mischt man Blumenerde mit Sand und kleinen kalkhaltigen Steinen.

Gießen: Der Rosmarin mag trockene Erde. Staunässe kann er gar nicht vertragen. Deshalb wird er immer erst dann gegossen, wenn die obere Erdschicht trocken ist. Das lässt sich gut mit der Daumenprobe feststellen. Sollte sich Wasser nach dem Gießen im Untersetzer oder Übertopf sammeln, muss dieses direkt weggeschüttet werden.

Düngen: Mit Dünger sollte man bei Rosmarin generell sparsam sein. Im Topf lässt er sich beispielsweise mit Hornmehl oder einem anderen organischen Düngemittel düngen. Im Topf wird die Pflanze alle drei Wochen von Frühjahr bis August gedüngt.

Probleme / Schädlinge / Krankheiten

Der Rosmarin ist gegen Krankheiten und Schädlingen relativ resistent. Manchmal erleidet er Pilzkrankheiten. Tritt Mehltau auf, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Pflanze geschwächt ist.

Bei zu feuchtem Substrat kann Stängelfäule und Wurzelhalsfäule auftreten. Die Fäule führt zum langsamen Absterben der Pflanze.

Ungewöhnlich wäre ebenfalls ein Befall mit Wollläusen oder Blattläusen. Auch in dem Fall ist die Pflanze geschwächt und dies hängt oftmals mit dem falsch gewählten Standort zusammen.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Der richtige Schnitt von Rosmarin

Der Rosmarin kann ganzjährig geschnitten werden. Die neuen Triebe bilden sich stets an den Enden der Zweige. Der Ausgangstrieb wird mit der Zeit verholzen. Deshalb tut dem Rosmarin ein Schnitt gut. Dabei werden die neuen Triebe so abgeschnitten, dass ein kleiner Rest bestehen bleibt.

Man kann den Strauch auch im Frühling rundum schneiden. Dadurch wird sich der Rosmarin besser verzweigen und buschiger wachsen.

Ernte des Rosmarins

Rosmarin kann im Grunde das ganze Jahr über geerntet werden. Der Gehalt der ätherischen Öle ist im Sommer am höchsten und somit sind die in den Sommermonaten geernteten Zweige für die Verwendung in der Küche am besten geeignet. Hierzu werden die frischen Triebe abgeschnitten.

Man könnte zwar auch im Winter ernten, doch in hiesigen Landen ist die Pflanze aufgrund des Mangels an Wärme und Licht ein wenig geschwächt. Um den Rosmarin zu schonen ist es empfehlenswert, im Winter auf die Ernte zu verzichten.

Konservieren des Rosmarins

Rosmarin trocknen

Rosmarin wird zum Trocknen in den Schatten, beziehungsweise in ein Zimmer gelegt oder gehängt. Man könnte den Rosmarin auch im Backofen trocknen, allerdings bleibt durch die schonende Trocknung der Gehalt an ätherischen Ölen höher. Das wirkt sich wiederum positiv auf den Geschmack aus.

Zum Aufhängen werden ein paar Zweige gebündelt und mit einem Garn umwickelt. Dieses Bündel wird an einen trockenen, durchlüfteten und warmen Raum aufgehängt. In den Mittelmeerländern wird der Rosmarin auf diese Weise im Freien getrocknet. Dort ist jedoch die Luftfeuchtigkeit geringer. Deshalb ist es ratsam, den Rosmarin im Zimmer zu trocknen.

Der Rosmarin ist trocken genug, wenn sich der Zweig nicht biegen lässt. Jetzt werden die Blätter vom Stiel getrennt. Die Blätter werden in einen trockenen Behälter gelegt und sollten erst kurz vor Gebrauch zerkleinert werden.

Rosmarin einfrieren

Zum Einfrieren des Rosmarins bieten sich drei Optionen an:

  • Man packt die frischen Zweige in einen Gefrierbeutel und legt diesen ins Gefrierfach
  • Man legt die Rosmarinblätter in einen Behälter für Eiswürfel und füllt diesen mit Wasser auf. Der Behälter wird ins Gefrierfach gestellt.
  • Man legt die Rosmarinblätter in einen Behälter für Eiswürfel und füllt diesen mit Olivenöl auf. Der Behälter wird ins Gefrierfach gestellt.

Bei den beiden letzten Möglichkeiten hat man für die Verwendung in der Küche stets die passende Portion zur Verfügung (ein Eiswürfel).

Rosmarin einlegen

Eine weitere Möglichkeit der Konservierung ist das Einlegen von Rosmarin in Öl. Hierzu sollte hochwertiges Öl verwendet werden, wie Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl.

Die Zweige werden wie oben beschrieben getrocknet und die trockenen Blätter werden in ein Gefäß gelegt. Jetzt wird Öl ins Gefäß gefüllt, bis der Rosmarin bedeckt ist.

Rosmarin Verwendung in der Küche

Rosmarin gehört zur mediterranen Küche und vor allem in Frankreich wird dieses Kraut gerne verwendet. In der Mischung „Kräuter der Provence“ ist ebenfalls Rosmarin enthalten. Er passt unter anderem gut zu Lamm, Geflügel, Wild, Tomaten, Pilzgerichten, Bohnen, Weißkohl, Kartoffelspeisen, Nudeln, Salat und Suppen.

Da Rosmarin einen intensiven Geschmack hat, sollte damit nur sparsam gewürzt werden. Es empfiehlt sich, die Blätter vor dem Servieren aus dem Gericht herauszunehmen. Bei Bratkartoffel, Braten oder ähnlichen Gerichten kann ein ganzer Zweig mitgegart werden, der ebenfalls vor dem Essen herausgenommen wird.

Rosmarin Tee

Rosmarin Tee hilft unter anderem bei niedrigem Blutdruck, Asthma, Heiserkeit, Husten, Durchblutungsstörungen oder um den Kreislauf anzukurbeln. Er fördert die Verdauung und wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und krampflösend.

Für die Zubereitung des Tees können sowohl trockene als auch frische Blätter genutzt werden. Die Blätter werden zunächst zerkleinert und etwa ein Teelöffel Blätter wird mit 250 ml kochendes Wasser übergossen. Nachdem der Tee rund zehn Minuten gezogen ist, wird er abgeseiht. Manche mögen den herben Geschmack nicht so gerne. In dem Fall kann mit Honig oder Zucker gesüßt werden.

Schwangere sollten keinen Rosmarin Tee trinken, da er Krämpfe auslösen könnte. Auch sollte man nicht zu viel Rosmarin Tee trinken, da es dann zu Rauschzuständen kommen kann.

Rosmarin sonstige Verwendung

Mit Rosmarin lässt sich ein aromatisches Öl herstellen: In einen halben Liter Öl werden ein oder zwei frische Rosmarinzweige gelegt. Nach kurzer Zeit hat das Öl das Aroma angenommen, sodass damit leckere mediterrane Gerichte zubereitet werden können.

Rosmarin Verwendung als Heilkraut

Rosmarin galt bereits bei den Mönchen Mitteleuropas im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt als bedeutende Heilpflanze. Auch in den Kräuterbüchern des Mittelalters spielte das Kraut als Heilmittel bei verschiedenen Beschwerden eine Rolle.

Klinische Studien bewiesen die Wirksamkeit von Rosmarin bei rheumatischen Beschwerden, Kreislaufproblemen und Verdauungsbeschwerden.

Weiterhin soll Rosmarin den Appetit anregen und bei niedrigem Blutdruck sowie bei Leberkrankheiten, koronaren Herzerkrankungen und Herz-Kreislaufschwäche helfen.

Traditionell wurde und wird Rosmarin zudem bei Verspannungen, Kopfschmerzen, Neuralgien, Muskelschmerzen, Frauenbeschwerden, Insektenstichen, Ekzemen und zur Wundbehandlung verwendet. Ebenso wird das Kraut traditionell bei Schwindel, Erschöpfung und psychogenen Spannungen eingesetzt.

Lesen Sie hier: Rosmarin als Heilpflanze

Rezepte mit Rosmarin als Heilpflanze finden Sie hier:

Asthenie, Asthma, Bäder, Cholesterin, Falten vorbeugen, Gallenblase, Gedächtnis, Haut, Leber, Nervosität, Runzeln, Rheumatismus, Schlaf, Verdauung, Verstauchung, Zahn