Glockenheide - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen | «Glockenheide»
Sie sind hier: Startseite > Zimmerpflanzen G > Glockenheide

Grundlagen für alle Zimmerpflanzen


Grundlagen für Pflanzengruppen


Pflegeprobleme


Lexikon / Pflanzen


Pflanzen Spezial


Pflanzen-Foren


Online Einkaufen


Branchenbuch

Glockenheide

Pflanzenlexikon G - Glockenheide

Gardenia
Gasteria
Geogenanthus
Gesneria
Gloriosa
Grammatophyllum
Graptopetalum
Grevillea
Guzmania
Gymnocalycium
Gynura

deutsche Pflanzennamen:
Gardenien
Gasterien
Geldbaum
Geleepalme
Geranien
Gesnerien
Geweihfarn
Glanzkölbchen
Glockenblume
Glockenheide
Glücksklee
Gloxinie
Goldfruchtpalme
Goldorange
Granatbaum
Grapefruit
Grünlilie
Gummibaum

Anzeigen

Glockenheide

Zur Gattung der überwiegend aus Südafrika stammenden Erica gehören etwa 520 ursprüngliche Arten und zahlreiche Hybriden. Die Glockenheide ist in Wohnungen schwierig zu kultivieren; die meisten stammen aus kühlen Gegenden und benötigen entsprechende Standorte. In Wohnungskultur sollte man eine Glockenheide als kurzlebige Pflanze betrachten, man versucht die Blüte durch kühle Standorte möglichst lange zu halten und wirft sie nach der Blüte, sobald die Pflanzen unansehnlich werden, weg.

Erica gracilis wächst als sich stark verzweigender Strauch mit zäh verholzten Trieben. Die dicht stehenden, nadelähnlichen Blätter sind quirlig an den Stämmen und Zweigen angeordnet. Erica gracilis kann eine Höhe von 40 bis 45 cm erreichen, die aufrecht wachsenden Zweige sind mit dicht aneinandergereihten, unbehaarten, hellgrün gefärbten, 4 bis 6 mm langen Blättern bewachsen. Die im Herbst erscheinenden Blüten sind rot, rötlich oder rosafarben gefärbt.

Erica gracilis "Alba" besitzt die gleiche Wuchsform wie Erica gracilis. Die Blüten dieser Glockenheide sind jedoch reinweiß gefärbt.

Erica hiemalis kann eine Höhe von 60 cm erreichen. Die Wuchsform gleicht allen anderen Erica Sorten, die Blätter sind jedoch fein behaart. Die sich im Winter öffnenden zweifarbigen Blüten sind weiß und am Ansatz rot gefärbt. Sie entspringen den Haupttrieben dieser Glockenheide in Form endständig wachsender Trauben.

Erica ventricosa hat die Wuchsform und Größe der Erica hiemalis. Im Gegensatz zu dieser fällt die Blütezeit nicht in den Winter sondern in den Frühling bis frühen Herbst. Eine Besonderheit sind die glänzenden, wie mit einer Glasur überzogenen weißen oder roten Blüten.

Kulturanleitung Glockenheide:

Licht: Die Glockenheide mag einen hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung. Direkte Sonnenbestrahlung lässt die Blätter vertrocknen und abfallen.

Gießen: Die Glockenheide gießt man reichlich, so dass der Wurzelballen sollte immer etwas feucht sein und darf niemals austrocknen. Da Glockenheiden keinen Kalk vertragen, muss das Gießwasser absolut kalkfrei sein. Regenwasser ist gut geeignet, Leitungswasser kann zum Absterben der Glockenheide führen.

Temperatur: Die Glockenheide  benötigt kühle Temperaturen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 7 und 11 °C. Um dem Bedarf an einer leicht erhöhten Luftfeuchtigkeit gerecht zu werden, stellt man die Pflanzgefäße in mit Wasser gefüllte Schalen auf Kieselsteine.

Vermehrung: Eine Vermehrung durch Samen ist schwierig. Da man bereits vorgezogene Pflanzen fast überall im Pflanzenhandel zu günstigen Preisen erhält, sollte man besser auf diese Glockenheiden zurückgreifen.

Erdmischung: Für die Kultivierung einer Glockenheide eignet sich ein Substrat aus gleichen Teilen kalkfreiem Sand und kalkfreier Blumenerde auf Torfbasis.

Umtopfen: Da man die Glockenheide normalerweise nur über eine Saison hinweg kultiviert, ist ein umtopfen der Pflanzen nicht notwendig.

Dünger: Alle 4 Wochen einen flüssigen Blühdünger im mäßiger Konzentration. Nach dem Öffnen der ersten Blüten stellt man die Düngung ein.

Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:

Glücksklee