Haemanthus Hamatocactus Haworthia Hebe Hedera Helxine Hemigraphis Hibiscus Hippeastrum Howea Hoya Hyacinthus Hydrangea Hypocyrta Hypoestes
deutsche Pflanzennamen: Hanfpalme Hakenlilie Harfenstrauch Hesperidenpalme Hibiskus Himmelsblumen Hirschzunge Honigpalme Hortensien Hyazinthen
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Hedera / EfeuDie kleine Gattung Hedera umfasst nur wenige Arten, jedoch zahlreiche Sorten verschiedenartiger Kletterpflanzen. Bei allen Arten und Sorten der Hedera sind die Blätter ledrig und oft gelappt. Die meisten dieser Pflanzen bilden Luftwurzeln aus, die auf feuchten Unterlagen haftenbleiben.
Fast alle hier beschriebenen Formen und Sorten der Hedera verzweigen sich von Natur aus bereitwillig und wachsen recht dicht und buschig. Einige Sorten erreichen dieses buschige Wachstum jedoch nur, wenn man regelmäßig die Triebspitzen herausbricht.
Hedera helix, der gewöhnlicher Efeu, hat typischen bekannten Efeublätter mit drei bis fünf Lappen. Die Ursprungsart dieser Hedera ist jedoch durch zahlreiche Sorten verdrängt worden.
Hedera helix 'Chicago' hat 2 bis 3 cm lange und etwa 3 cm breite, mittelgrüne Blätter.
Hedera helix 'Chicago Variegata' hat cremefarben geränderte Blätter.
Hedera helix 'Golden Chicago' hat goldgelbe Flecken auf den Blättern.
Hedera helix 'Cristata' wächst mit 3 bis 5 cm langen und etwa 5 cm breiten, mittelgrüne Blättern, die an den Rändern stark gekräuselt sind.
Hedera helix 'Emerald Gern' hat etwa 2 cm lange und 3 cm breite, sehr spitz zulaufende, smaragdgrün gefärbte Blätter.
Hedera helix 'Glacier' hat etwa 3 cm lange und 2 cm breite, mittelgrün gefärbte Blätter mit großen, graugrünen Flecken, weißen Randflecken und rosaroten Rändern. Die Triebspitzen dieser Hedera müssen regelmäßig herausgebrochen werden, damit die Pflanze buschig wächst.
Hedera helix 'Jubilee' bildet etwa 3 cm lange und 2 bis 3 cm breite, dunkelgrüne Blätter mit grauer und weißer Zeichnung. Diese Hedera wächst besonders dicht und buschig.
Hedera helix 'Little Diamond' hat fast rautenförmige, 3 cm lange und 2 cm breite, mittelgrün gefärbte Blätter mit einer schmalen, weißen Randzeichnung. Diese Hedera kann man nur durch das Ausbrechen der Triebspitzen zu einem buschigen Wachstum bewegen.
Hedera helix 'Luzii' wächst mit etwa 3 cm langen und 2 cm breiten, hellgrün und gelb gefleckten Blättern auf dunkelgrünen Grund. Diese Hedera verzweigt sich nicht selbständig und kann nur durch das Ausbrechen der Triebspitzen zu einem buschigen Wachstum bewegen.
Hedera helix. var. sagittaefolia wächst mit etwa 5 cm langen und 3 cm breiten, dunkelgrünen Blättern in Form einer Pfeilspitze.
Hedera helix. var. sagittaefolia 'Variegata' ist die buntblättrige Sorte. Sie ist eine sehr hübsche Ampelpflanze, die Triebspitzen dieser Hedera müssen jedoch regelmäßig ausgebrochen werden, wenn dieser Efeu buschig wachsen soll.
Hedera colchica, der Kaukasusefeu, ist sehr großwüchsig und bildet elliptische, dunkelgrüne Blätter mit 15 bis 20 cm Länge und etwa 20 cm Breite.
Hedera colchica 'Ravenholst' ist mit der obigen Sorte Wuchsgleich, die Blattstengel sind jedoch rot gefärbt.
Kulturanleitung Hedera
Licht: Hedera bevorzugt einen hellen Standort mit sehr wenig direktem Sonnenlicht. Nur die buntblättrigen Formen des Hedera benötigen täglich 2 bis 3 Stunden Morgen- oder Abendsonne. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung behält der buntblättrige Efeu seine hübsche kontrastreiche Färbung. Den grünblättrigen Hedera Sorten ist jedoch die direkte Sonne, vor allem im Sommer und in den Mittagsstunden, nicht so zuträglich. Trotzdem sollte der Standort nicht zu dunkel sein, bei ungenügenden Lichtverhältnissen vergrößern sich die Abstände zwischen den Blättern, und die Pflanzen vergeilen, werden lang, dünn und sparrig.
Gießen: In der Hauptwachstumszeit wässert man die Hedera gleichmäßig. Zwischen den Wassergaben lässt man die oberste Erdschicht leicht antrocknen. Während der winterlichen Ruhezeit gießt man die Hedera sparsamer, vor dem jeweils nächsten Wässern lässt man den Ballen zur Hälfte abtrocknen.
Temperatur: Eine Hedera kann sich unterschiedlichen Temperaturen in einem weiten Bereich anpassen, schnelle und starke Temperaturschwankungen verträgt eine Hedera jedoch nicht so gut. Bei Temperaturen über 18 °C sorgt man für eine hohe Luftfeuchtigkeit, indem man die Hedera täglich mit kalkfreiem, zimmerwarmem Wasser besprüht. In den Wintermonaten sollte eine Hedera eine kurze Ruheperiode bei Temperauren von etwa 10 °C bekommen.
Vermehrung: Die Hedera ist ohne Probleme zu vermehren. Man stellt etwa 10 cm lange Kopfstecklinge in ein Glas mit Wasser und bringt sie an einen hellen Standort mit normaler Wohnungstemperatur. Sobald die Stecklinge 2 bis 3 cm lange Wurzeln gebildet haben, pflanzt man jeweils einige Stecklinge in eine kleines Pflanzgefäß mit dem für ausgewachsene Pflanzen empfohlenen Substrat.
Erdmischung: Man verwendet eine übliche Blumen- oder Einheitserde
Umtopfen: Sobald Wurzeln aus dem Wasserabzugsloch treten, versetzt man die Pflanzen in etwas größere Töpfe. In Ampeln erzielt man die beste Wirkung, wenn man vier bis sechs kleine Exemplare zusammenpflanzt
Dünger: Vom Herbst bis zum Frühjahr düngt man alle 14 Tage mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration.
Hinweise: Wenn die Pflanzen keine Ruheperiode einlegen, wachsen die Triebe bei unzureichendem Licht in den Wintermonaten manchmal nur schwach. Diese schwachen Triebe werden im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten. Auch zu lange Triebe kürzt man ein.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Dickmaulrüssler Der Dickmaulrüssler findet den Hedera recht schmackhaft, die typischen Frassspuren des Dickmaulrüsslers sind jedoch leicht an den Blättern der Pflanzen zu erkennen.
Die Larven des Dickmaulrüsslers sind schwerer zu entdecken, oft bemerkt man sie nur wenn die Pflanze bereits stark geschädigt ist, oder wenn sich die Käfer entwickeln und die Frassspuren sichtbar werden. > Dickmaulrüssler bekämpfen / Frassspuren erkennen
Rote Spinne In warmen Räumen wird der Hedera sehr häufig von der Roten Spinne befallen. Man besprüht die Blätter ein- oder zweimal in der Woche mit Wasser und hält das Laub mindestens einmal monatlich unter zimmerwarmes, fließendes Wasser, um die kleinen Pflanzenschädlinge abzuhalten und zu entfernen. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen
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