Aprikosenbaum - Beschreibung, Anwendung und Hinweise

   
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Lexikon der Heilpflanzen / Aprikosenbaum

Aprikosenbaum - Rosengewächse (Rosaceae)

Prunus armeniaca L. / AprikosenAprikosen / Prunus armeniaca L.
Foto: Luis Fernández García
Bestimmte Rechte vorbehalten

 Der ursprüngliche, wildwachsende Aprikosenbaum bildet nur kleine und sauer schmeckende Früchte. Überlieferungen aus Asien berichten davon, das bereits die Kaiser von China zum Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. Aprikosen kultivieren ließen. In Mitteleuropa wurde der Aprikosenbaum wahrscheinlich erst um 300 bis 400 v. Chr. kultiviert. Vom Fernen Osten gelangte der Aprikosenbaum dann in den vorderen Orient, dort verbreitete sich der Baum dann sehr schnell.

Als die beste Züchter der Aprikosen galten lange Zeit die Armenier; schon die Römer gaben der Aprikose deshalb den Namen Armeniacum malum (Armenischer Apfel). Die Römer pflanzten den Aprikosenbaum in den Mittelmeerregionen an. Dort ist die  Aprikose heute eine der beliebtesten Tafelfrüchte.

Die Aprikosen enthalten neben sehr viel Vitamin A auch die Vitamine B1, B2, PP, B5 und C. Neben den Vitaminen findet man in den Aprikosen Ballaststoffe, Fruchtzucker, Mineralsalze und zahlreiche Spurenelemente. Die Aprikose wirkt stark blutbildend. Eigentlich werden Aprikosen von fast allen Menschen gut vertragen; sie können aber in Ausnahmefällen allergische Hautreizungen hervorrufen.

Roh verzehrte Aprikosen, wirken gegen Durchfall, Aprikosen als Dörrfrüchte haben jedoch eine abführende Wirkung. Frisch gepresster Aprikosensaft ist ein ausgezeichnetes Tonikum für die Gesichtshaut. Der weiche Aprikosenkern ist reich an Ölen. Er ist jedoch nur dann essbar, wenn er süß ist. Die meisten Aprikosenkerne sind jedoch bitter und enthalten dann die gefährliche, giftig wirkende Blausäure. Von dem Verzehr der Aprikosenkerne ist deshalb abzuraten, es sind schon Todesfalle bei Kleinkindern vorgekommen.

Hier findet man den Aprikosenbaum
Wildwachsende Aprikosenbäume findet man in Europa und Asien. In den Gebieten rund um das Mittelmeer werden besonders viel Aprikosenbäume kultiviert.

Eigenschaften der Heilpflanze
Die Aprikose wirkt abführend, blutbildend, tonisch und gegen Durchfall

Wirksame Pflanzenteile
In der Naturheilkunde benutzt man von dem Aprikosenbaum die reifen Früchte und die Kerne.

Inhaltsstoffe der Aprikose
Aprikosen enthalten viel Vitamin A und die Vitamine B1, B2, PP, B5 und C, Fruchtzucker, Mineralsalze und verschiedene Spurenelemente.

Anwendung der Heilpflanze
Die Aprikose wird innerlich und äußerlich angewendet.

Anwendungen mit der Aprikose in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Altern verlangsamen, Anämie, Asthenie, Nervosität, Rekonvaleszenz

Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.
Disclaimer

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