Dill - Standort und Anwendung der Heilkräuter

   
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Dill - Doldenblütler (Apiaceae)

Dill / Anethum graveolensDer einjährige, gemeine Dill ist in der Küche in Salaten und Speisen als Würzkraut sehr beliebt.

Die in Gärten kultivierte Form des gemeinen Dill kann eine Höhe von etwa 1,3 m erreichen. Die zarten, fadenförmigen Blätter und der feine, stark aromatische Geruch machen den Dill unverwechselbar, obwohl die Pflanze im frühen Wachstumsstadium dem Fenchel recht ähnlich sieht.

Bereits zum späten Frühjahr hin beginnt der Dill seine wunderschönen kleinen, gelb gefärbten Blüten in Dolden von bis zu 20 cm Durchmesser auszubilden. Die rundlichen oder eiförmigen Früchte der Dillpflanze erreichen eine Länge von etwa 6 mm.

Hier findet man den Dill
Als wildwachsende Pflanze findet man den Dill in fast allen Regionen des Mittelmeeres, aber auch in den südlichen Gebieten Russlands und in orientalischen Gebieten ist der Dill beheimatet. In Mitteleuropa gibt es verwilderten Dill an Wegrändern und auf Feldern bis in Höhenlagen von etwa 600 m.

Eigenschaften der Heilpflanze
Der Dill wirkt entzündungshemmend, krampflösend, magenwirksam und windtreibend.

Wirksame Pflanzenteile
In der Naturheilkunde benutzt man von der Dillpflanze die Blätter und die Samen. Diese sollten schonend an einem schattigen Platz getrocknet werden.

Inhaltsstoffe des Dill
Ätherische Öle (vor allem mit Carvon), fettes Öl, Amin, Schleim, Harz, Gerbstoffe

Dill / Anethum graveolensDill / Anethum graveolens
Foto: Bff
Lizenz: GFDL

Anwendung der Heilpflanze
Anwendungen mit Bärentraube in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Blähung, Erbrechen, Luftschlucken, Schluckauf, Stillen.

In der volkstümlichen Heilkunde wird das Dillkraut und die Dillfrüchte bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Dill wird in der Würzküche bei der Zubereitung von Salaten, Soßen, und Suppen verwendet.

Aus den Früchten der Dillpflanze wird das Dillöl gewonnen. Die vegetativen Bestandteile der Pflanze finden in der Küche als Würzkraut Verwendung. Das aus den Dillsamen gewonnene Öl unterscheidet sich im Geschmack vom Dillkraut. Neben den in dem im Dillöl vorhandenen Carvon, Limonen und Myristicin findet man im Dillkraut zusätzlich noch Phellandren und Dillether

Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer

Wichtige Hinweise
Die im Saft von frischen Dillpflanzen enthaltenen Furanocumarine können bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung zu entzündlichen Veränderungen der betroffenen Hautstellen führen. Man nennt dies auch Phototoxizität.

Verwendung und Verarbeitung der Heilpflanzen

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