Esche - Fraxinus excelsior L. Esche, By Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Gera CC-BY-SA-3.0
Die Esche gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Diese Familie umfasst etwa 600 Arten, von denen jedoch nur einige in Mitteleuropa vorkommen. Die Esche ist in Mitteleuropa auf feuchten und nährstoffreichen Böden ein weit verbreiteter Waldbaum.
Die Esche kann bis 40 Meter hoch werden. Der Stamm einer Esche ist schlank und von einer glatten oder nur fein rissigen, aschgrauen Rinde bedeckt. Die gegenständig angeordneten, unpaarig gefiederten Blätter der Eschen bilden sich erst ziemlich spät im Frühjahr. Man sollte die Blätter bis Ende Juni gesammelt haben, solange sie noch mit dem etwas klebrigen und süßen Überzug bedeckt sind.
Aus den Eschenblättern kann man einen belebenden Tee zubereiten, der auch harntreibend und leicht abführend wirkt. Samen und Rinde der Esche sollen eine adstringierende und fiebersenkende Wirkung haben. Der schleimreiche, frische Bast der Rinde wurde seit dem Mittelalter als Auflage zur Heilung von Wunden benutzt. Das zähe Eschenholz wurde zur Herstellung von Skis verwendet. Heute benutzt man Eschenholz vor allem zur Herstellung von Werkzeugstielen und Möbeln.
Beschreibung der Esche Die Esche ist ein 20 bis 40 m hoch werdender Baum. Die schwarzen, samtigen Knospen wachsen gegenständig. Die gestielten Blätter sind unpaarig gefiedert. Die 7 bis 15 sitzenden eiförmigen Fiederblättchen sind gesägt.
Vom April bis Mai blüht die Esche, die bräunlichen Blüten stehen in Rispen und sind reduziert auf 1 Fruchtknoten und 2 Staubblätter. Die Früchte sind geflügelte Nüsse und wachsen in hängenden Rispen. Der Geschmack der Esche ist bitter.
Hier findet man die Esche Die Esche wächst im gesamten mitteleuropäischen Raum. Man findet die Pflanze bis in Höhenlagen von 1600 m. Der bevorzugte Standort der Esche sind feuchte Wälder mit fruchtbaren Böden.
Eigenschaften der Heilpflanze Die Esche wirkt abführend, adstringierend, harntreibend, schweißtreibend und tonisch.
Wirksame Pflanzenteile der Esche In der Naturheilkunde benutzt man von der Esche die Samen, die jungen Blätter und die Rinde der zwei- bis dreijährigen Rinde. Die Blätter werden im Juni gesammelt und ohne Stiel getrocknet. Die Rinde der Zweige sammelt man im April.
Inhaltsstoffe der Esche Cumaringlykoside, Zucker, Harz, Gerbstoff, Kautschuk, Vitamine, Farbstoffe und Mineralsalze.
Anwendung der Heilpflanze Die Esche wird in der Naturheilkunde innerlich und äußerlich angewendet.
Anwendungen mit der Esche in der Naturheilkunde finden Sie unter folgenden Stichworten: Altern, Atem, Cellulitis, Cholesterin, Fettleibigkeit, Gicht, Harnstoff, Neuralgie, Rheumatismus, Schmerz, Steinerkrankungen und Verstopfung.
Obwohl die Anwendung mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten. Disclaimer
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