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KönigspalmeDie schlank wachsende, einstämmige Palme aus dem Hochland Madagaskars ist bis in einer Höhe von 2000 m anzutreffen. Die harten, blau-grün gefärbten Blätter der Königspalmen wachsen an leicht nach unten gebogenen Stengeln. Die zahlreichen, starren Fiederblätter lassen diese Palme sehr elegant aussehen.
Kulturanleitung Königspalme:
Licht: Königspalmen benötigen einen hellen Standort mit direkter Sonnenbestrahlung.
Die im Freien kultivierten Palmen dieser Gattung sollten einen vollsonnigen Standort bekommen. Je heller der Standort der Königspalme ist, umso ausgeprägter tritt die intensive Färbung der Fiederblätter hervor.
Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Königspalme gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße.
Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.
Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Königspalmen wachsen gut bei normalen Temperaturen.
Eine im Freien kultivierte, an raues Klima gewöhnte Königspalme, gilt als frostbeständig bis -8 °C.
Geeignete Schutzmaßnahmen bei starken Frösten finden Sie hier:
Winterharte Palmen: Erfolgreiche Überwinterung und Kultivierung von Palmen im Garten
Vermehrung: Man kann die Königspalmen durch die Aussaat frischer Samen im zeitigen Frühjahr vermehren. Die Aussaat erfolgt bei einer Temperatur von mindestens 18 °C. Die Keimung dauert etwa 2 bis 3 Monate. Palmensamen sind im Fachhandel und über das Internet erhältlich.
Erdmischung: Für die Kultivierung von Königspalmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.
Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.
Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Königspalme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen.
Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Königspalme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen.
Rückschnitt: Da die Spitze der Königspalme der einzige Vegetationspunkt ist, darf man die Spitzen nicht beschneiden. Die braun werdenden Blätter der Königspalme dürfen erst nach dem vollständigen eintrocknen von der Palme entfernt werden. Hierfür schneidet man den Blattstiel vorsichtig an der Basis ab. Dabei achtet man darauf, das ein kleines Stück des Stiels, etwa 3 cm, am Stamm bleibt.
Dünger: Zu Beginn der Wachstumsphase im Frühling gibt man alle zwei Wochen einen handelsüblichen Flüssigdünger. Als Alternative zum regelmäßigen Flüssigdünger arbeitet man einen Langzeitdünger in die obersten Substratschichten ein.
Hinweise: Königspalmen die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.
Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.
Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Königspalme an ihren endgültigen Standort stellen.
Schädlinge: Wenn das Substrat der Königspalme im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigen Palmen zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges abbrausen oder besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen. Lesen Sie beliebte Hausmittel mit Heilpflanzen
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