Kranzschlinge - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Zimmerpflanzen | «Kranzschlinge»
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Der grüne Daumen
Alles über die Pflege der Zimmerpflanzen. Vermehrung, Umtopfen, Licht, Düngen, Wässern, Ruhezeiten, Reinigen, Substrate, Pflanzgefäße und vieles mehr.
Zimmerpflanzen in Wohnungen pflegen

Kranzschlinge

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Pflanzenlexikon K - Kranzschlinge

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Kranzschlinge

Aus der Gattung Stephanotis (Kranzschlinge) wird nur die Stephanotis floribunda in Wohnungen kultiviert. Die sich ledrig anfühlenden Blätter der Kranzschlinge sind dunkelgrün gefärbt, glänzend, bis zu 9 cm lang und oval spitz zulaufend geformt. Die Blätter wachsen in gegenständigen Paaren an kurzen Stielen, sie haben eine deutlich ausgeprägte, hellgrün gefärbte Mittelrippe. Eine Kranzschlinge kann bei guten Kulturbedingungen eine Höhe von 4 m erreichen, die Triebe müssen dafür aber an Spalieren hochgebunden werden.

Der rankende Strauch bildet wachsartige, weiße und stark duftende Blüten. Diese etwa 3 cm großen, in lockeren Trugdolden wachsenden Blüten bilden sich meist im Frühjahr und halten bis in den Spätsommer hinein.

Kulturanleitung Kranzschlinge

Licht: Die Kranzschlinge wird an einem mittelhellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung kultiviert. Das direkte Sonnenlicht schadet den Blättern der Pflanze.

Gießen: Während der Wachstumsperiode wässert man die Kranzschlinge reichlich, der Topfballen muss ständig etwas feucht sein und darf nicht trocknen.

In der Ruheperiode wird die Kranzschlinge sparsamer gewässert, vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man den Topfballen etwa zur Hälfte abtrocknen.

Bei Temperaturen über 22 °C besprüht man die Kranzschlinge täglich mit lauwarmem kalkfreiem Wasser.

Temperatur:  Eine Kranzschlinge gedeiht gut bei Temperaturen zwischen 18 und 22 °C. Die Pflanzen wachsen auch recht gut bei höheren Temperaturen, man muss dann aber auch für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen.

Die Kranzschlingen reagieren etwas empfindlich auf plötzliche Temperaturschwankungen, besonders beim Lüften im Winter muss man aufpassen die Kranzschlinge nicht durch die kalte Zugluft zu schädigen.

Vermehrung: Die Kranzschlinge vermehrt man  vom Frühling bis zum zeitigen Sommer durch 8 bis 12 cm lange Kopfstecklinge, die man von Blütenlosen Seitentrieben abschneidet. Das untere Blattpaar wird entfernt und der in die Erde zu bringende Stengel wird in ein Bewurzelungshormon getaucht. Dann drückt man die Stecklinge in ein gut angefeuchtetes Gemisch aus Torf und Sand. Das Anzuchtgefäß wird mit einem Plastikbeutel abgedeckt und bei Temperaturen von etwa 18 °C an einen hellen Standort ohne Sonnenbestrahlung gestellt. Bis zur Bewurzelung in 8 bis 10 Wochen wird das Substrat gleichmäßig feucht gehalten. Sobald die Stecklinge kräftige Wurzeln ausgebildet haben, topft man die Jungpflanzen in normale Komposterde.

Erdmischung: Die Kranzschlinge kultiviert man in einer Mischung zu gleichen Teilen aus Blumenerde auf Kompost- und Torfbasis.  

Umtopfen: Eine Kranzschlinge kann man bei Bedarf im zeitigen Frühjahr in größere Pflanzgefäße umtopfen.

Dünger: Man düngt die Kranzschlinge im Abstand von 14 Tagen mit einem flüssigen Volldünger in normaler Konzentration.

Während der Ruheperiode verzichtet man auf die Düngung.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Schmierläuse / Wollläuse
Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen.
> Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Schildläuse
Die Stephanotis werden sehr gerne von Schildläusen befallen. Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen.
> Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen

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