Kranzschlinge pflegen

Kranzschlinge Stephanotis

Name: Kranzschlinge
Wissenschaftl. Name: Stephanotis
Stephanotis floribunda
Wuchshöhe: bis 4 m, je nach Kletterhilfe
Blütezeit: Mai - September
Verwendung: Kranzschlinge
Schwierigkeit: pflegeleicht

Steckbrief / Beschreibung

Die Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) ist eine leicht zu pflegende Kletterpflanze. Ihre sich ledrig anfühlenden Blätter sind dunkelgrün gefärbt, glänzend, bis zu 9 cm lang und oval spitz zulaufend geformt. Die Blätter wachsen in gegenständigen Paaren an kurzen Stielen, sie haben eine deutlich ausgeprägte, hellgrün gefärbte Mittelrippe.

Eine Kranzschlinge kann bei guten Kulturbedingungen eine Höhe von 4 m erreichen, die Triebe müssen dafür aber an Spalieren hochgebunden werden. Der rankende Strauch bildet wachsartige, weiße und stark duftende Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich vom späten Frühjahr bis in den Spätsommer hinein.

Standort / Licht

Die Kranzschlinge wird an einem hellen Standort ohne Sonnenbestrahlung gepflegt. Das direkte Sonnenlicht schadet den Blättern der Pflanze. An zu dunklen Standorten bildet die Pflanze zu lange, sparrige Triebe und zu wenig Blüten. Die Kranzschlinge reagiert empfindlich auf Standortwechsel, auch ein Drehen des Pflanzgefäßes kann zu Blatt- und Blütenfall führen.

Kranzschlinge Gießen / Wässern

Während der Wachstumsperiode wässert man die Kranzschlinge reichlich, der Topfballen muss ständig etwas feucht sein und darf nicht abtrocknen. Staunässe und Ballentrockenheit werden von den Kranzschlingen nicht vertragen. Bei Temperaturen über 22 °C besprüht man die Kranzschlinge täglich mit lauwarmem, kalkfreiem Wasser, die Blüten werden beim Sprühen ausgespart.

Kranzschlinge überwintern / Ruheperiode

Zwischen September und Ende Februar wird die Kranzschlinge sparsamer gewässert, vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man den Topfballen etwa zur Hälfte abtrocknen. Die Temperatur sollte zwischen 12 und 15 °C liegen. Während der Überwinterung werden die Kranzschlingen nicht gedüngt.

Temperatur

Eine Kranzschlinge pflegt man vom Frühling bis in den Herbst bei Temperaturen zwischen 18 und 22 °C. Die Pflanzen wachsen auch recht gut bei höheren Temperaturen, man muss dann aber auch für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen. Im Winter sollte die Kranzschlinge etwas kühler stehen.

Kranzschlingen reagieren empfindlich auf plötzliche Temperaturschwankungen, besonders beim Lüften im Winter muss man aufpassen die Kranzschlinge nicht durch die kalte Zugluft zu schädigen.

Kranzschlinge vermehren

Die Kranzschlinge vermehrt man  vom Frühling bis zum zeitigen Sommer durch 8 bis 12 cm lange Kopfstecklinge, die man von Blütenlosen Seitentrieben abschneidet. Das untere Blattpaar wird entfernt und der in die Erde zu bringende Stengel wird in ein Bewurzelungshormon getaucht.

Dann drückt man die Stecklinge in ein gut angefeuchtetes Gemisch aus Torf und Sand. Das Anzuchtgefäß wird mit einem Plastikbeutel abgedeckt und bei Temperaturen von etwa 18 °C an einen hellen Standort ohne Sonnenbestrahlung gestellt.

Bis zur Bewurzelung in 8 bis 10 Wochen wird das Substrat gleichmäßig feucht gehalten. Sobald die Stecklinge kräftige Wurzeln ausgebildet haben, topft man die Jungpflanzen in normale Komposterde.

Erde / Substrat

Die Kranzschlinge pflegt man in einer Mischung zu gleichen Teilen aus Blumenerde auf Kompost- und Torfbasis.  

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Kranzschlinge umtopfen

Eine Kranzschlinge kann man bei Bedarf zu Austriebsbeginn im zeitigen Frühjahr in größere Pflanzgefäße umtopfen.

Düngen / Nährstoffbedarf

Man düngt die Kranzschlinge im Abstand von 14 Tagen mit einem flüssigen Volldünger in normaler Konzentration. Während der Ruheperiode verzichtet man auf die Düngung.

Kranzschlinge schneiden

Ein Kranzschlinge verträgt einen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Zu lange Triebe kürzt man maximal um 2/3 ihrer Länge.

Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Der Kranzschlinge wird manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren.

Die gemeine Spinnmilbe kann an dem Kranzschlinge auftreten. Die Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und gebuchteten Blatträndern zu erkennen. Durch Einsprühen mit Wasser werden die Gespinste besonders deutlich sichtbar.

Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Kranzschlinge deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

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Kranzschlinge Bilder

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Kranzschlinge Stephanotis floribunda

Kranzschlinge

Stephanotis floribunda
Foto: Scott
Bestimmte Rechte vorbehalten

Kranzschlinge Stephanotis

Kranzschlinge

Stephanotis floribunda
Foto: Lenore Edman
Bestimmte Rechte vorbehalten