Maranta - Kulturanleitung & Pflege

     
Zimmerpflanzen | «Maranta»
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Maranta

Die aus dem Regenwald stammende Maranta wächst flach ausgebreitet und bildet je nach Sorte längliche oder breit elliptisch geformte, bis zu etwa 12 cm lange Blätter. Die Oberseiten der Blätter sind hellgrün und haben einen samtigen Glanz. Die Blattunterseiten sind bläulich grün gefärbt und schimmern bei einigen Sorten purpurrot.

Die jungen Blätter entwickeln sich an kurzen, von einer Scheide umgebenen Blattstielen. Die Blüten der Maranta sind unscheinbar.

Die in Zimmerkultur sehr beliebte Sorte Maranta "Massangeana" hat recht kleine, olivgrün gefärbte Blätter, deren Ränder und Mittelrippe heller getönt sind und braune Flecken aufweisen. Die Unterseite der Blätter ist dunkelpurpurrot gefärbt.

Die Blätter der Sorte Maranta "Erythroneura" sind länglicher geformt und dunkelolivgrün gefärbt. Sie haben eine Zeichnung in hellerem Grün entlang der Mittelrippe, zahlreiche hellrot gefärbte Seitenadern und eine purpurrote Blattunterseite.

Bei der Sorte Maranta "Kerchoviana" sind die Blätter smaragdgrün gefärbt und bilden an der Oberseite dunkelgrüne oder dunkelbraune Flecken links und rechts der Mittelrippe. Die Blattunterseite dagegen tendiert zu einer blaugrünen Färbung mit roten Flecken. Die Sorte Maranta "Kerchoviana" hat eine Eigenart, sie faltet nachts ihre Blätter zusammen.

Maranta "bicolor" wächst an der Basis knollig und erreicht eine Höhe von etwa 35 cm. Die breiten, elliptischen Blätter wachsen an kurzen Stielen. Sie sind auf der Oberseite dunkelgrün gefärbt und bilden einen hellgrünen Mittelstreifen. Seitlich neben den Mittelrippen der Blätter bilden sich grünbläuliche Flecken. Die Blattunterseite der Maranta "bicolor" hat eine purpurrote Färbung.

Kulturanleitung Maranta

Licht: Man kultiviert eine Maranta möglichst an einem hellen, nicht allzu sonnigen Platz. Im prallen Sonnenlicht verblassen die Blätter der Maranta und werden an den Rändern trocken und braun.

Gießen: Vom zeitigen Frühling bis zum Herbst gießt man eine Maranta reichlich und so oft, dass der Topfballen gleichmäßig durchfeuchtet bleibt. Während der winterlichen Ruhezeit wird die Maranta sparsam gegossen, das Substrat kann vor dem jeweils nächsten Wässern etwa zur Hälfte abtrocknen.

Temperatur: Die ideale Temperatur für die Kultivierung einer Maranta liegt während des ganzen Jahres bei 19 bis 21 °C. Sind die Temperaturen höher, muss man zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit die Maranta in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellen und sie regelmäßig mit weichem, zimmerwarmem Wasser besprühen. Kalkhaltiges Sprühwasser hinterlässt hässliche Flecken auf den seidig matt glänzenden Blättern der Maranta. Fallen die Temperaturen unter ca. 13 °C, sterben die meisten Maranten ab.

Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr kann man eine Maranta mit 7 bis 10 cm langen Stecklingen vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter die sich nach dem Einsetzten unter der Erde befinden würden und setzt den Steckling in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand.

Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel und stellt es an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.

Man wartet bis die Maranta sich nach 5 bis 6 Wochen gut bewurzelt hat und topft den Steckling dann in ein größeres Pflanzgefäß um.

Erdmischung: Man verwendet als Substrat für die Maranta eine lockere Erde auf Kompostbasis.

Umtopfen: Im Frühjahr versetzt man die Maranta bei erhöhtem Platzbedarf in größere Pflanzgefäße. Die Maranta wurzelt nicht tief und gedeiht gut in flachen Pflanzschalen.

Dünger: Während der Hauptwachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst gibt man den Pflanzen alle zwei Wochen einen flüssigen Volldünger.


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