Mammillaria Manettia Maranta Maxillaria Medinilla Microcoelum Miltonia Mimosa Monstera Myrtus
deutsche Pflanzennamen: Manderine Mauerpfeffer Mazaripalme Metzgerpalme Mimose Mooskraut Myrte
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MyrteZur der Gattung Myrtus (Myrte) gehören ca. 110 bekannte Arten von Sträuchern oder kleinen Bäumen mit gut duftenden Blättern und Blüten. In Zimmerkultur am beliebtesten sind die kleinwüchsigen Formen der aus den Mittelmeerländern stammenden Myrtus communis. Während auch diese Myrten in ihrer Heimat eine Wuchshöhe von 5 m erreichen, wird die Pflanze in Zimmerkultur selten Höher als 60 cm. (Vor allem wegen des für ein buschiges Wachstum notwendigen Rückschnitts)
Kulturanleitung Myrte
Licht: Man kultiviert die Myrte ganzjährig an einem sehr hellen Standort. Schon wenn die Pflanzen 30 bis 60 cm von einem vollsonnigen Fenster entfernt wachsen, werden sie sparrig und unansehnlich. Um einen einseitigen Wuchs der Myrte zu vermeiden, muss die Pflanze regelmäßig ein wenig gedreht werden.
Gießen: Während des Hauptwachstums wird die Myrte reichlich gegossen. Während der winterlichen Ruheperiode gießt man die Myrte nur mäßig und lässt die oberste Erdschicht vor dem nächsten Wässern antrocknen. Für eine Myrte ist es wichtig möglichst weiches Gießwasser zu verwenden. Am besten eignet sich sauberes Regenwasser.
Temperatur: Obwohl die Myrte kühle Temperaturen bevorzugt, gedeihen alle Sorten auch recht gut bei normalen Wohnungstemperaturen. Im Winter sollte man der Pflanze eine Ruhezeit bei etwa 7 °C gönnen. Viel frische Luft während der Hauptwachstumszeit kräftigt die Pflanzen. Man stellt die Myrte deshalb in den Sommermonaten möglichst an einen sonnigen Platz ins Freiland oder auf den Balkon.
Vermehrung: Zur Vermehrung verwendet man vorzugsweise Stecklinge mit einem sogenannten Astring, also einem frischem Trieb mit einem Stückchen vom alten Holz.
Man setzt den Myrte Steckling in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz bei Temperaturen um 15 bis 16 °C. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.
Die Bewurzelung dauert meist 6 bis 10 Wochen. Danach topft man den Steckling in ein größeres Pflanzgefäß mit dem für die Myrte empfohlenen Erdgemisch um.
Erdmischung: Man verwendet zur Kultivierung der Myrte eine Erde auf Kompostbasis mit einer Zumischung von etwa 1/3 Lauberde oder Torf. Die Komposterde sollte absolut kalkfrei sein, denn die Myrte gedeiht am besten in einem neutralen oder leicht sauren Boden.
Umtopfen: Eine heranwachsende Myrte topft man möglichst im Frühjahr zu Beginn des ersten Austriebes in größere Pflanzgefäße um. Die Erde muss fest an die Wurzeln angedrückt werden. Auch darf man die Myrte im neuen Topf keinesfalls tiefer als zuvor einsetzten.
Dünger: Die Myrte wird erst drei Monate nach dem Umtopfen gedüngt. Danach gibt man vom Frühjahr bis zum Herbst alle 14 Tage einen handelsüblichen Flüssigdünger.
Hinweise: Die kleinen Sträucher der Myrte werden durch Rückschnitt in Form gehalten. Ein Rückschnitt sollte man aber nur dann vornehmen wenn durch kräftige, einjährige Triebe die Symmetrie der Pflanze empfindlich gestört ist. Schneidet man die Myrte zu weit zurück, bildet sie meist keine Blüten. Durch das regelmäßige Ausbrechen der Triebspitzen wird der dichte, buschige Wuchs der Myrte gefördert. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Nadelpalme |