Neoregelia Narcissus Nephrolepis Nerium Nertera Nicodemia Nidularium Notocactus
deutsche Pflanzennamen: Nadelpalme Narzissen
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Nerium / OleanderVon den drei Arten der Gattung Nerium ist der allgemein bekannte Oleander als Zimmerpflanze wie auch als Kübelpflanze für Balkon und Garten verbreitet. Dieser hübsche Strauch, den man wegen seiner kräftig grün gefärbten Blätter und wegen der endständig wachsenden Blütendolden schätzt, erreicht in der freien Natur eine Höhe von bis zu 5 m.
Die aufrecht wachsenden Triebe des Nerium bilden mehrere Zweige aus. Die kräftigen, ledrigen Blätter sind schmal lanzettlich und bis zu 15 cm, dabei werden sie selten breiter als 3 cm. Die Blätter des Nerium wachsen in Dreiergruppen quirlständig an kurzen Stielen.
Sechs oder acht Blüten bilden Trugdolden an den verzweigten Triebspitzen. In warmen, südlichen Gebieten steht der Oleander fast ständig in Blüte, in Wohnungen blüht er meist nur im Hochsommer.
Kulturanleitung Nerium
Licht: Ein heller Standort mit möglichst kräftiger Sonnenbestrahlung ist das ganze Jahr über notwendig. Blüten werden von der Pflanze nur ausgebildet, wenn der Standort ausreichend beleuchtet ist.
Gießen: Während des Hauptwachstums vom Frühjahr bis zum Herbst gießt man den Nerium gleichmäßig und lässt die obere Schicht der Erde zwischen dem Wässern leicht abtrocknen.
Während der Ruheperiode bekommt die Pflanze gerade so viel Wasser, dass der Topfballen gerade feucht ist.
Das Substrat darf jedoch niemals ganz austrocknen. Nerium übersteht zwar im Freiland auch Trockenheit, bei der Topfpflanze öffnen sich aber die meisten Blütenknospen nicht, wenn man die Wurzeln trocken werden lässt.
Temperatur: Der Nerium gedeiht gut bei normalen Wohnungstemperaturen. Im Winter sollte man der Pflanze eine Ruheperiode bei Temperaturen zwischen 8 und 16 °C geben.
Vermehrung: Im Sommer kann man einen Nerium mit 10 bis 15 cm langen Kopfstecklingen vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die 3 unteren Blätter und setzt den Steckling in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand.
Dann stellt man die Pflanzgefäße bei normaler Raumtemperatur an einen hellen Standort und gießt nur so viel, dass das Substrat gerade feucht ist. Sobald die ersten Wurzeln aus dem Wasserabzugsloch herauswachsen, topft man die jungen Pflanzen in empfohlene Erde und behandelt sie wie ausgewachsene Exemplare weiter.
Alternativ kann man die Stecklinge auch im Wasser bewurzeln. Wenn die Wurzeln eine Länge von 2 bis 3 cm erreicht haben, setzt man die Stecklinge direkt in das empfohlene Erdgemisch.
Erdmischung: Man kann den Nerium in einem Substrat auf Torfbasis kultivieren. Ein Gemisch aus einem Teil Komposterde und einem Teil Lauberde ist aber ebenso gut geeignet.
Umtopfen: Wenn die Wurzeln das Pflanzgefäß vollständig durchwurzelt haben, topft man den Nerium im Frühjahr in größere Pflanzgefäße um.
Dünger: Während der Hauptwachstumszeit düngt man alle 14 Tage mit einem flüssigen Volldünger.
Hinweise: Nach dem Verblühen kürzt man die Triebe etwa um die Hälfte ein. Auch zu lang gewordene Seitentriebe schneidet man zurück. Nerium darf niemals in Reichweite kleiner Kinder stehen, denn alle Teile dieser hübschen Pflanze sind sehr giftig.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Schildläuse Klebrige Stellen oder Rußtau am Nerium weisen auf einen Befall durch Schildläuse hin. Nerium ist für diese Parasiten besonders anfällig und man sollte die Blattunterseiten der Pflanzen regelmäßig kontrollieren. > Russtau erkennen
Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen. > Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Nertera |