Vor kurzem hatte sie 7 Triebe. Hab 4 weggeschnitten, weil manche nur noch 1-3 frische Blüten hatten. Die neuen Triebe haben ihre Gewohnheit gen Himmel zu wachsen nicht verlernt und mittlerweile wachsen sie über dem Fenster entlang der Mauer weiter.
Leider habe ich es geschafft, das Herz dieser Pflanze zum Faulen zu bringen. Vor kurzem hatte ich sie über Nacht draußen stehen lassen. Die Kälte und die feuchten Blätter haben dazu geführt, dass das Herz verfault ist. Anzeichen dafür, sind neue Blätter, welche nicht mehr wachsen und lasch vom Herz weghängen. Mit etwas Kraft sind diese von der Pflanze leicht zu trennen. Zudem ist das Herz selbst braun geworden. Der Rest der Pflanze....Triebe, Wurzeln, Blüten, wachsen wie bisher weiter.
Ich vermute, dass es nach Berichten von Wolfgang bald zu einer Ausbildung eines Kindls kommt. Bin froh, dass das mit der und mit keiner anderen passiert ist. Die Blütenpracht hielt sich in Grenzen. Der Wachstum war enorm. Hatte sowieso keinen Platz mehr. Nun kann ich an meinen eigenen Pflanzen das Phänomen der Fortpflanzung beobachten. Wenn es so läuft wie vermutet, blüht die Pflanze so lange bis jeder Zwischenraum von 2 Blättern von einem Trieb durchzogen worden ist. Spätestens bei der letzten sollte sich ein Kindl bilden.
Hallo Hauzi, das ist natürlich sehr schade, was mit der Pflanze passiert ist. Aber Kälte und Feuchtigkeit zusammen vertragen Phalaenopsis überhaupt nicht. Schon ein Zimmer mit zu niedrigen Temperaturen im Winter wirkt sich bei uns unter Umstänen tödlich für die Pflanzen aus, wie Du ja auch wahrscheinlich aus eigener Erfahrung weißt. Ich hätte schon sehr großes Interesse daran zu sehen, wie sich die Pflanze weiter entwickelt!
mische dir eine vierfach konzentrat eines breitbandfungizides zusammen und bestreiche mit einem wasserfarbenpinsel die befallenen stellen. gehe mit den pinselhaaren tief hinein. so habe ich damals meine phalaen. gerettet.
habe heute bilder eingestellt, denn mit dieser hatte ich duenger versuche gemacht.
Seitdem eben das Herz aufgrund eines Fehlers verfault ist, treibt die Pflanze an allen noch möglichen Stellen aus. Jede Nodie wird ausgenutzt. @ Wolfgang: In diesem Fall kam es zu keiner weiteren Ausbreitung. Es ist so geblieben. Die Pflanze ist kräftig und kann sich im Gegensatz zu schwächelnden und jungen Pflanzen selbst helfen.
Wie im vorigen Bericht geschrieben, verlor die Pflanze das Herz. Nichtsdestotrotz blühte sie jetzt umso mehr, da sie mehr Kraft in die Blüten stecken konnte. Geblüht hat sie jetzt durchgehend, seit der letzten Berichterstattung vor ca. einem halben Jahr.
Aufgrund von Blattläusen und Stängel bis zum Abwinken, hab ich sie gestutzt und gesäubert. Von ihren Nutznießern befreit.
Das Absterben des "Herzens" förderte den Wachstum von "Kindl", der Versuch ihre Gene zu erhalten. Vier "Kindl" entstanden direkt im "Herz", der Mutterpflanze, wobei eins auf dem Bild nicht zu sehen ist.
Durch das Abschneiden der Triebe, entstand die perfekte Situation meine neue Kindl-Paste zu testen. So trug ich diese auf verschiedene Nodien auf.
Trotz der bisherigen vier Kindl entstand dadurch an min. einer Nodie ein weiteres Kindl. Weitere sind noch nicht eindeutig von Blüten-Trieben zu unterscheiden. Womöglich war das Entstehen dieser aber nur durch das Absterben des Herzens möglich. Ich werde die selbstgemachte Paste noch weiter testen.
hallo hauzi vielen dank, das war sehr interessant. man sieht das man nie die hoffnung aufgeben sollte. vor allem braucht man ganz viel geduld ich hoffe du hälst uns am laufenden LG Lena
Hallo Hauzi, danke für den informativen und auch spannenden Bericht. Das Lernen aus den Erfahrungen unserer Forumsmitglieder ist für mich (und für alle) sehr wichtig. Ich kann mich Lenas Bitte nur anschließen, halte uns auf dem laufenden.