Peitschenkaktus - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Peitschenkaktus

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Pflanzenlexikon P - Peitschenkaktus

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Peitschenkaktus

Es gibt sechs bekannte Arten des Aporocactus, doch nur drei dieser Kakteen Arten werden üblicherweise als Zimmerpflanzen kultiviert. Diese Kakteen sind unter den deutschen Namen Peitschenkaktus oder Schlangenkaktus bekannt. Der Peitschenkaktus ist eine Küstenkakteen mit herabhängenden, über 1 m langen Trieben. Die Rippen dieser Kakteen sind dicht mit Areolen besetzt.

Im Frühjahr treten bei dem  Peitschenkaktus Blüten in großer Anzahl, die Blütezeit erstreckt sich über ungefähr zwei Monate.

Wegen ihrer attraktiven herabhängenden Triebe sind diese Kakteen als Ampelpflanzen ideal geeignet.

Aporocactus flagelliformis (Disocactus flagelliformis), bildet schlanke Triebe, die in mehreren Jahren bis zu 3 m lang und 1,5 cm dick werden. Die hellgrünen Triebe dieser Kakteen sind mit 8 bis 12 schmalen und niedrigen Rippen besetzt. Den kleinen, leicht erhabenen Areolen entspringen dichte Büschel bräunlicher Dornen. Die röhrenförmigen, tief rosenroten Blüten werden etwa 5 cm lang und 2 bis 3 cm breit.

Aporocactus flagriformis, ebenfalls ein typischer Peitschenkaktus sieht dem Aporocactus flagelliformis sehr ähnlich. Die Triebe und die Dornen des Aporocactus flagriformis sind jedoch kräftiger ausgebildet. In der Blüte bilden die Kakteen gelbrote Blütenknospen, aus denen sich die 8 bis 9 cm langen Blüten entwickeln. Diese sind scharlachrot gefärbt und besitzen einen violetten Rand. Aporocactus flagriformis wird häufig auf eine Unterlage gepfropft (z. B. auf Eriowreus), so dass die Triebe der Kakteen attraktiv herunterhängen können.

Aporocactus martianus wächst sehr kräftig und leicht sparrig. Die Triebe können sehr gut an Spalieren angebunden und hochgezogen werden. Diese reichblühende Kakteen Art bildet scharlachrote, violett geränderte Blüten aus.
Kulturanleitung Peitschenkaktus:

Licht: Ein Peitschenkaktus braucht volles Sonnenlicht. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Kaktee im Sommer in das Freie stellen.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit wird die Kaktee reichlich gegossen. Der Topfballen sollte permanent feucht sein, Staunässe ist jedoch wie immer zu vermeiden. In der Winterpause hält man die Erde der Kakteen trockener und achtet darauf das Substrat nicht ganz austrocknen zu lassen.

Temperatur:  Während der Hauptwachstumszeit genügen dem Peitschenkaktus übliche Zimmertemperaturen. Im Winter hält man eine Ruhezeit bei ca. 7 bis 10 °C ein. Die Kakteen vertragen während der Ruhezeit aber auch Temperaturen bis zu 15 °C.

Vermehrung: Zur Vermehrung eines Peitschenkaktus verwendet man entweder 15 cm lange Kopfstecklinge oder ebenso lange Teilstücke des Stammes. Die Stecklinge oder Teilstücke lässt man zuerst drei Tage abtrocknen. Dann werden die Stecklinge des Peitschenkaktus etwa 2 cm tief in kleine Schalen oder Töpfe in ein Gemisch zu gleichen Teilen aus Torf und Sand gesteckt. Stammteilstücke müssen unbedingt mit dem unteren Ende in das Substrat gesteckt werden. Die Kulturbedingungen für die Stecklinge sind die gleichen wie für ältere Kakteen. Wurzeln bilden sich bei den Stecklingen in wenigen Wochen aus. Alternativ kann der Peitschenkaktus kann auch aus Samen gezogen werden.

Erdmischung: Der Peitschenkaktus benötigt ein nährstoffreiches Erdgemisch, das üblicherweise aus 2/3 Komposterde und einem 1/3 Lauberde besteht. Da der Peitschenkaktus schnell wächst, kann er jährlich, am Besten nach der Blüte, umgetopft werden. Je nach Größe der Kakteen benötigt man zum Umtopfen nicht unbedingt ein größeres Pflanzgefäß. Man nehme jedoch stets frische Kulturerde, denn die Kakteen verbrauchen die in dem Substrat enthaltenen Nährstoffe sehr schnell.

Wenn ein Pflanzgefäß jedoch vollständig durchwurzelt ist, setzt man die Kakteen in ein größeres um. Am günstigsten sind Hängekörbe bis zu 25 cm Durchmesser.

Dünger: Während der Hauptwachstumszeit verabreicht man dem Peitschenkaktus alle zwei Wochen einen Flüssigdünger in mittlerer Konzentration. In der Ruhepause stellt man die Düngung vollständig ein.


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Bilder & Kulturanleitung des Astrophytum

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Informieren Sie sich hier über die Kakteen
Teil 1: Lichtbedarf und ideale Temperaturen für Kakteen
Teil 2: Substrate, Gießen & Düngen von Kakteen

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