1 Symptome erkennen, bevorzugte Pflanzen der Schildläuse
2. Bekämpfung der Schildläuse
Schildläuse, Unterseite eines Weibchen, Aelwyn, Bestimmte Rechte vorbehalten
Die Schildläuse sind schwierig zu bekämpfen. Mit Schildläusen befallenen Zimmerpflanzen sollte man sofort isolieren um eine Ausbreitung auf die benachbarten Pflanzen zu vermeiden.
Schildläuse nicht mechanisch entfernen
Die ausgewachsenen weiblichen Schildläuse sollten nicht abgekratzt werden. Da sich unter dem Rückenschild oftmals die bereits geschlüpften Larven befinden, würde man diese über die Pflanze verteilen. Das eigentliche Problem bei der Bekämpfung der Schildläuse sind jedoch die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennenden kleinen Larven.
Systemisch wirkende Insektizide sind vorzuziehen
In der Regel wird man ein systemisch wirkendes Gift einsetzten müssen. Dies ist in Form von Sprays oder in Stäbchenform erhältlich. Die Sticks werden in die Erde gedrückt, dort geben sie den Wirkstoff langsam ab. Die Pflanze nimmt das Gift über ihre Wurzeln auf, mit dem Saftstrom verteilt sich der Wirkstoff in der gesamten Pflanze. Bei systemisch wirkenden Sprays wird der Wirkstoff über die Blätter der Pflanze aufgenommen, so kann er sich in dem Saftstrom verteilen und alle saugenden Parasiten erreichen.
Kontaktgifte sind bei Schildläusen wirkungslos, da die Parasiten unter ihren harten Rückenschildern gut geschützt sind.
Biologische Bekämpfung der Schildläuse
Je nach Art der Schildläuse kann man sich im Fachhandel unterschiedliche Schlupfwespenarten besorgen. Auch räuberisch lebende Käfer, wie beispielsweise der Rhyzobius lophantae gehören zu den natürlichen Feinden der Schildläuse.
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