Trachycarpus martianus - Hanfpalme

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Trachycarpus martianus

Winterharte Palmen

Trachycarpus martianus

Diese wunderschöne mittelgroß wachsende Hanfpalme kultiviert man am besten in Pflanzkübeln. Da die Trachycarpus martianus nicht besonders frostbeständig, sollte man die Palme nicht direkt in den Garten pflanzen. Die recht weichen, fast kreisrunden Blätter sind leicht glänzend und eine Zierde auf jeder Terrasse.

Kulturanleitung Phoenix canariensis - Hanfpalme :

Licht: Hanfpalmen benötigen bei der Kultivierung in Wohnungen täglich mindestens drei bis vier Stunden direktes Sonnenlicht.

Die im Freien kultivierten Palmen dieser Gattung sollten einen vollsonnigen Standort bekommen.

Gießen: Vom Frühling bis zum Herbst wird die Palme gleichmäßig gegossen, so dass der Wurzelballen vollständig, bis zum Grund feucht ist. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Schicht der Erde jedoch etwas abtrocknen. Das kann in sehr heißen Sommerwochen bereits 2 bis 3 Tage später, in den milderen Jahreszeiten erst nach einer Woche oder noch später der Fall sein. Auch die Menge des Gießwassers und der Gießrhythmus schwanken sehr stark, abhängig von der Topf- und der Pflanzengröße. 

Im Winter schränkt man das Gießen ein. Die Gießhäufigkeit ist stark von den Temperaturen abhängig. Zwischen den Wassergaben lässt man das Substrat zu 2/3 abtrocknen.

Temperatur & Frostbeständigkeit: Eine im Freien kultivierte Phoenix canariensis gilt als frostbeständig bis -5 °C. Dies macht eine Kultivierung im Garten schwierig, besser ist es diese Palme in Pflanzkübeln zu halten und im Winter an einen geschützten Ort, z.B. Wintergarten zu stellen.

siehe auch:
Frostschutz für Palmen

Vermehrung: Wenn man Hanfpalmen aus Samen heranziehen möchte, so sollte man für die Keimung im Frühling einen sehr warmen Platz wählen. Die Samen werden 1 bis 2 cm tief in die Erde eingebracht und stets feucht gehalten. Nach der Keimung des Palmensamens erscheint ein ungeteiltes Keimblatt. Bis zur Ausbildung der ersten gefiederten Wedel der Palme können 2-3 Jahre vergehen.

Erdmischung: Für die Kultivierung von Hanfpalmen verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis mit einem Zusatz von etwas scharfem Sand und etwas Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.

Torf- oder Humuserde ohne Zusätze eignen sich nicht, da ein solches Substrat zusammensackt und eine Drainage und Belüftung der Wurzeln nicht mehr gewährleistet ist.

Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Palme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen. 

Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen. 

Dünger: Gut wachsende und gesunde Hanfpalmen erhalten während der Hauptwachstumsphase alle zwei Wochen eine Düngergabe mit üblichem Flüssigdünger

Hinweise: Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.

Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.

Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie  1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.

Schädlinge: Wenn das Substrat der Palme im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigt die Phoenix, wie fast alle Palmen,  zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges abbrausen oder besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen.

Die nächste winterharte Palme für den Garten:

Trachycarpus nanus

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