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Washingtonia robusta - Petticoat Palme, Blattansicht
Washingtonia robusta - Petticoat Palme
Washingtonia robusta - Petticoat Palme
In der Natur wachsende Palmen dieser Gattung erreichen die imposante Höhe von bis zu 30 m. Der Stamm der Washingtonia robusta wird dicht von den abgetrockneten Blättern bedeckt. Kultiviert man die Washingtonia robusta im Garten oder in der Wohnung, so entfernt man diese Blätter sobald sie abgetrocknet sind.
Kulturanleitung Washingtonia robusta - Petticoat Palme:
Licht: Washingtonia robusta benötigt einen hellen, möglichst vollsonnigen Standort. Bei ausreichend guten Lichtverhältnissen bilden sich sehr schön gefärbte, kräftige neue Wedel. Schlechte Lichtverhältnisse lässt die Palme ihre unteren Wedel verlieren.
Gießen: Während er Hauptwachstumsphase gießt man die Washingtonia robusta reichlich, die Erde sollte immer etwas feucht sein und nicht eintrocknen. Man achte dabei aber darauf, dass beim Gießen kein überflüssiges Wasser im Übertopf stehenbleibt. Während der winterlichen Ruhepause wird nur mäßig gegossen, die Erde sollte vor der nächsten Wassergabe in der oberen Schicht etwas abtrocknen.
Temperatur & Frostbeständigkeit: Die Washingtonia liebt Wärme, Temperaturen zwischen 20 und 25 °C sind ideal. Die Palmen gelten als winterhart, Fröste bis -8 °C werden von diesen Pflanzen kurzfristig ertragen. Die Fächerpalmen sind recht unempfindlich gegenüber niedriger Luftfeuchtigkeit. Trotzdem kann man die Luftfeuchtigkeit durch eine mit Kieseln und Wasser gefüllte Schale erhöhen, da die Washingtonia robusta dann größere und kräftiger gefärbte Wedel bilden.
Wer eine Washingtonia im Garten oder auf der Terrasse kultivieren möchte, sollte sich in unserem Palmen Spezial über die Vorbereitung auf den Winter informieren:
Frostschutz für Palmen
Vermehrung: Die Vermehrung findet durch Samen statt. Besser ist es sich kleine Washingtonia robusta im Handel zu besorgen.
Erdmischung: Washingtonia benötigt eine Erdmischung auf Kompostbasis mit mit einem Zusatz von Torf, etwas scharfem Sand und Kies, Blähtonbruch oder Lavagranulat.
Bei Kultivierung in Pflanzgefäßen oder in Kübeln kann man zur besseren Dränage Tonscherben auf den Topfboden legen.
Umtopfen: Je nach Wachstum setzt man die Palme im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Dabei kann man auch die alte Erde vorsichtig entfernen und durch neues Substrat ersetzen.
Generell sollte man für Palmen möglichst hohe Pflanzgefäße, Töpfe oder Kübel verwenden. Die Pfahlwurzeln der Palmen wachsen senkrecht nach unten, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wenn sich die oberen Wurzeln der Palmen aus dem Pflanzgefäß herausdrücken, wird es für die Wurzelstruktur zu eng. Spätesten zu diesem Zeitpunkt sollte man seine Palme in ein größeres, höheres Gefäß umtopfen.
Dünger: Vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man die Fächerpalme mit einem Volldünger. Ab dem Spätherbst stellt man die Düngergaben komplett ein.
Hinweise: Palmen, die an lichtarmen Standorten überwintert werden, dürfen im Frühling nicht direkt in das pralle Sonnenlicht gestellt werden.
Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Palmen verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken der Blätter zu erkennen.
Um die Palme an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Palme an ihren endgültigen Standort stellen.
Schädlinge: Wenn das Substrat der Washingtonia robusta im Sommer zu lange austrocknet und auch im Winter, besonders bei zu trockener Heizungsluft, neigt die Washingtonia, wie fast alle Palmen, zu einem Befall durch Spinnmilben, Schildläusen oder Wollläusen. Ein regelmäßiges abbrausen oder besprühen mit lauwarmem Wasser hilft einem Schädlingsbefall vorzubeugen.
Die nächste winterharte Palme für den Garten:
Brahea armata
vorherige winterharte Palme: Washingtonia filifera - Washington Palme
Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Palmenpflege