Washingtonia
deutsche Pflanzennamen: Wachsblume Waldlilie Wandelröschen Wasserpalme Wasserranke Weihnachtskaktus Wunderblume Wunderstrauch
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WasserpalmeDer Ursprung der Wasserpalme liegt im Süden der USA und in Mexiko. Die Gattung Beaucarnea-stricta ist wegen ihres attraktiven Stammes und des hübschen Blattschopfes als Zimmerpflanze beliebt. Die Wasserpalme hat einen am Grund rundlich angeschwollenen Stamm und zierliche, bis zu einem Meter lange dicht wachsende Blätter. Dieses knorrige Gewächs ist mit der Yucca verwandt. Im Volksmund wird die Pflanze auch Flaschenbaum und Elefantenfuß genannt, da sie eine typische Stammverdickung hat. Sie wächst sehr langsam und kann sehr alt werden. Sie ist sehr pflegeleicht und speichert in ihrem sukkulenten Stamm Wasser.
Kulturanleitung Wasserpalme
Licht: Die Wasserpalme benötigt einen hellen Standort mit Sonne während der Morgen- oder Abendstunden. Auch ein leicht abgeschatteter Platz im Freien ist während des Sommers zu empfehlen.
Gießen: Während der Wachstumsperiode gießt man die Wasserpalme mäßig, die Erde sollte nach dem Gießen leicht durchfeuchtet sein. Eine Wasserpalme benötigt nicht viel Wasser. Zuviel Wasser lässt die Blattspitzen braun werden. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die Oberfläche der Erde deshalb gut antrocknen. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Im Winter stellt man das Gießen fast vollständig ein und achtete nur darauf, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.
Temperatur: Die Pflanzen vertragen normale Zimmertemperaturen die im Sommer auch etwas höher sein können. Während des Winters eignet sich ein kühler und heller Standort für diese Pflanzen. Der gut verträgliche Temperaturbereich für die Wasserpalme liegt zwischen 8 und 22 °C.
Vermehrung: Die Wasserpalme kann mit Stecklingen sehr gut vermehrt werden. Nebensprosse werden abgeschnitten und in ein Gemisch aus 2/3 Torf und 1/3 Sand gesteckt. Die Anwurzelung geschieht am besten unter einer Plastikhaube, so ist die Pflanze vor zu großem Feuchtigkeitsverlust geschützt. Nachdem der Steckling Wurzeln gebildet hat, gewöhnt man die Wasserpalme langsam an die trockenere Luft ohne Abdeckung und behandelt den Steckling wie eine voll entwickelte Pflanze.
Hinweis: Besser ist es die Wasserpalme mit Samen zu vermehren, da sich der Stamm einer so gezüchteten Pflanze besser zu der typischen Form (Caudex) entwickeln kann.
Erdmischung: Die Wasserpalme gedeiht gut in einem Gemisch aus Lauberde, kalkhaltigem Lehm und scharfem Sand. Man achte darauf, das der Boden gut wasserdurchlässig bleibt.
Umtopfen: Die Wasserpalme braucht nur selten umgetopft zu werden. Alle 4 bis 5 Jahre sind normalerweise ausreichend.
Dünger: Eine Wasserpalme wird nur während der Hauptwachstumsphase alle 3 bis 4 Wochen mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Rote Spinne Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Wasserpalme mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Schmierläuse / Wollläuse Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird öfter beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen. > Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Wasserranke |