Yamswurzel - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Yamswurzel

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deutsche Pflanzennamen:
Yamswurzel

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Yamswurzel

Die Pflanzen aus der Gattung Dioscorea / Yamswurzel entwickeln sich als windende Stauden mit knollig ausgebildeten Wurzelstöcken. Eine als Zimmerpflanze bekannte Art der Yamswurzel ist Dioscorea vittata, auch unter dem Synonym Dioscorea discolor bekannt. Diese Yamswurzel bildet einen rundlichen und knolligen Wurzelstock mit einem Durchmesser von etwa 5 bis 9 cm. Im Frühjahr bildet Dioscorea vittata schlanke, schnellwachsende Triebe aus, die während einer Saison die stattliche Länge von 3 bis 4 m erreichen können.

An den drahtigen Trieben der Yamswurzel sitzen wechselständig länglich herzförmige Blätter. Die Oberseite ist dunkelolivgrün gefärbt mit hellgrünen und silbergrauen Flecken. Die Adern dieser Blätter sind silbrige und rosarot. Die Blattunterseiten der Dioscorea vittata sind kräftig purpurviolett gefärbt.

Im Herbst wächst die Dioscorea vittata nicht weiter und die Blätter der Pflanze beginnen zu vergilben und abzufallen ab; auch die Triebe der Pflanze welken und sterben ab.

Kulturanleitung Yamswurzel

Licht: In der Hauptwachstumszeit benötigt die Yamswurzel  einen hellen Standort mit einigen Stunden direkter Sonnenbestrahlung. Während der winterlichen Ruheperiode spielen die Lichtverhältnisse für die Yamswurzel keine Rolle.

Gießen: Im zeitigen Frühjahr, zu Beginn des Wachstums, gießt man die Yamswurzel mäßig; der Erdballen sollte nur leicht feucht gehalten werden.

Sobald die Yamswurzel eine Größe von etwa 30 cm erreicht hat, wird die Pflanze kräftiger gegossen.

Im Herbst, wenn die Blätter und Triebe zu vergilben beginnen, schränkt man das Gießen langsam ein. Nachdem die Blätter und Triebe der Yamswurzel abgestorben sind, wird das Gießen vollständig eingestellt.

Bis zum nächsten Frühjahr werden die Knollen in den Töpfen nicht mehr gegossen.

Temperatur: Die Yamswurzel benötigt vom Frühjahr bis zum Herbst Temperaturen zwischen 18 und 22 °C. Ruhende Knollen stellt man kühl, die Temperatur von 13 °C sollte aber nicht unterschritten werden.

Vermehrung: Zur Vermehrung der Yamswurzel benutzt man die sich an den verdickten, weißen Wurzeln bildenden, 1 bis 4 cm durchmessenden  Knollen. Sie werden im zeitigen Frühjahr der Erde entnommen und zum Austreiben in eine Schale mit einem angefeuchteten Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand gegeben. Die Schale bekommt eine hellen Standort. Sobald die Knollen der Yamswurzel  etwa 10 cm lange Triebe ausgebildet haben werden die Pflanzen vereinzelt und in Blumenerde auf Kompostbasis eingepflanzt. Ab diesem Zeitpunkt kann man die Yamswurzel wie ausgewachsene Exemplare behandeln.

Erdmischung: Zur Kultivierung einer Yamswurzel verwendet man Erde auf Kompostbasis

Umtopfen: Die Knollen der Yamswurzel werden zu Beginn des Frühjahres in Töpfe mit frischem Substrat umgesetzt. Vor Beginn des ersten Austriebs legt man die einzelnen Knollen etwa 3 cm tief in frische, leicht angefeuchtete Erde. Zum besseren Austrieb stülpt man einen Plastikbeutel über den Topf, oder gibt ihn in einen beheizten Vermehrungskasten (siehe Marktplatz). Nach etwa 10 zehn Tagen bei Temperaturen von etwa 21 °C und hellem, etwas schattiertem Licht, kann man die Abdeckungen entfernen, bzw. aus dem Vermehrungskasten nehmen  und die Pflanzen normal weiterkultivieren.

Dünger: Die Yamswurzel wird während der Wachstumszeit alle 14 Tage mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt.

Hinweise: Um den sich windenden und hochrankenden Trieben Halt zu geben, steckt man einige dünne Stäbe am Topfrand in die Erde.

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