Zimmereiche - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen | «Zimmereiche»
Sie sind hier: Startseite > Zimmerpflanzen Z > Zimmereiche

Grundlagen für alle Zimmerpflanzen


Grundlagen für Pflanzengruppen


Pflegeprobleme


Lexikon / Pflanzen


Pflanzen Spezial


Pflanzen-Foren


Online Einkaufen


Branchenbuch

Zimmeraralie

Pflanzenlexikon Z - Zimmereiche

Zantedeschia
Zamioculcas zamiifolia
Zebrina

deutsche Pflanzennamen:
Zebrakraut
Zierspargel
Zimmerahorn
Zimmeraralie
Zimmereiche
Zimmerhafer
Zimmerhopfen
Zimmerimmergrün
Zimmerkalla
Zimmerlinde
Zimmertanne
Zitronen
Zwergpfeffer
Zwergcereus
Zwergpalme
Zypergras

Anzeigen

Zimmereiche

Die Wohnungskultur gehaltene Art der Gattung Nicodemia (Zimmereiche) stammt ursprünglich aus Madagaskar. Sie wird unter dem Namen Nicodemia diversifolia gehandelt.

Nicodemia diversifolia ist ein buschig wachsender, immergrüner Strauch, der in einem Pflanzgefäß selten höher als 75 cm wird.

An den stark verholzten Trieben der Zimmereiche bilden sich bis 8 cm lange und bis 5 cm breite, elliptisch geformte, eingebuchtete Blatter. Sie sehen den Eichenblättern in unseren Wäldern sehr ähnlich. Die jungen Blätter der Zimmereiche sind meist rot getönt und nehmen später im Alter einen metallischen, blauen Schimmer an.

Kulturanleitung Zimmereiche

Licht: Man kultiviert die Zimmereiche an einem hellen Standort, die Pflanzen sollten täglich 3 bis 4 Stunden direktes Sonnenlicht erhalten. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen wachsen die Zimmereichen sparrig und karg.

Gießen: Während des Hauptwachstums gießt man die Zimmereichen gleichmäßig und man lässt vor dem nächsten Wässern die obere Erdschicht abtrocknen.

Während der winterlichen Ruheperiode im Winter gibt man den Zimmereichen gerade so viel Wasser, dass der Topfballen nicht vollständig austrocknet.

Temperatur: Die Zimmereiche gedeiht ganzjährig bei normalen Zimmertemperaturen. Die untere Temperaturgrenze liegt bei etwa 10 °C, diese Temperatur wird von den Zimmereichen problemlos vertragen.

Vermehrung: Ältere Nicodemia kann man durch Teilung der Stöcke vermehren. Für ein buschiges Aussehen pflanzt man mehrere Teilstücke an den Rand einer hohen Pflanzschale.

Man kann alternativ auch mehrere etwa 5 cm lange Kopfstecklinge gemeinsam in ein feuchtes Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand stecken. Über die frisch eingesetzten Stecklinge stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt die Töpfe in einen Vermehrungskasten.

Erdmischung: Man verwendet zur Kultivierung der Zimmereiche eine Erde auf Kompostbasis mit einer Zumischung von etwas Lauberde und Lehm.

Umtopfen: Bei erhöhtem Platzbedarf kann man die Zimmereiche im zeitigen Frühjahr in größere Pflanzgefäße umtopfen.

Dünger: Während der Hauptwachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst gibt man alle 4 Wochen einen flüssigen Volldünger.

Hinweise: Die Zimmereiche wird gerne von der roten Spinne befallen, besonders wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist und die Temperaturen 20 °C übersteigen breiten sich diese Parasiten sehr schnell aus.

Einen akuten Befall kann man gut an dem feinen Gespinst an dem Übergang der Stiele zu den Blättern sehen. Zur Behandlung braust man die Zimmereiche kräftig von allen Seiten mit lauwarmem Wasser ab und behandelt die Zimmereiche danach mit einem Pflanzenschutzmittel.

Zimmereichen wachsen von Natur aus recht buschig. Um das dichte, buschige Wuchsbild weiter zu fördern, entspitzt man die Triebe der Pflanze im zeitigen Frühjahr.

Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:

Zimmerhafer