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deutsche Pflanzennamen: Chili Chrysanthemen
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Cymbidium / OrchideenZur Gattung Cymbidium zählen etwa 50 verschiedene Arten von Orchideen. Bei den in Zimmerkultur gehaltenen Cymbidien handelt es sich um epiphytische Orchideen.
Die meisten Orchideen dieser Gattung haben einem holzigen Rhizom entspringende kurze, aufrecht wachsende Pseudobulben mit lederartigen, streifenförmige Blättern. Die Blüten wachsen bei diesen Orchideen traubenartig auf langen, aufrechten oder geneigten Stielen.
Die schönsten Cymbidium-Züchtungen sind kleinwüchsige Orchidden, die innerhalb einer Saison bis zu 35 Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm ausbilden. Die Blüten sin bei den meisten Züchtungen stark duftent und mahagonirot, rosarot, gelb, grün oder weiß gefärbt. Die einzelnen Blüten öffnen sich von unten nach oben am Stiel über einen Zeitraum von mehreren Wochen, beginnend im Winter bis zum frühen Sommer.
Cymbidium devonianum ist eine der kleinwüchsigen Formen, von der viel weitere Hybriden abstammen. Jede der etwa 5 bis 6 cm langen Pseudobulben bildet 3 bis 5 lederartige, grün gefärbte Blätter aus, die eine Länge von 15 bis 35 cm und eine Breite von etwa 7 cm erreichen. Die Blütenstiele sind bei dieser Orchidee etwa 25 bis 30 cm lang und bilden 8 bis 10 gelbolivgrüne Blüten mit dunkler purpurroter Zeichnung. Die Lippe der Blüte ist in hellem purpurrot gefärbt.
In Kulturhaltung findet man fast ausschließlich Hybriden. Sie werden alle generell unter der botanischen Bezeichnung Cymbidium-Hybriden zusammengefasst. Auf dem Markt befinden sich zahlreiche Sorten wie beispielsweise: Cymbidium devonianum "Minuet", eine Hybride mit 30 bis 40 cm langen Blütenstielen, an denen sich bis zu 20 Blüten mit 2 bis 3 cm Durchmesser entwickeln. Die Blüten sind meist gelb, grün oder braun gefärbt, wobei die Lippe stets dunkler gefleckt ist.
Cymbidium devonianum "Peter Pan" hat 25 bis 35 cm lange Blütenstiele, an denen sich 10 bis 15 grünlichgelbe Blüten mit einem Durchmesser von 2 bis 3 cm entwickeln. Die Lippe der Blüte ist dunkelmahagonirot gefleckt.
Kulturanleitung Cymbidium - Orchideen
Licht: Gattungen der Cymbidium benötigen einen hellen Standort ohne direkte Sonne.
Gießen: Während der Wachstumsperiode gießt man die Orchideen mäßig, die Erde sollte vor der nächsten Wassergabe an der Oberfläche leicht abtrocknen. Bei der nächsten Wassergabe sollte der Erdballen dann aber gründlich durchfeuchtet werden. In der kurzen Ruheperiode gibt man den Orchideen nur soviel Wasser, daß die Erde nicht vollständig austrocknet. Zu fleißiges gießen, ohne die Erde ein wenig abtrocknen zu lassen, ruft meist Fäulnis hervor.
Temperatur: Die Orchideen gedeihen gut bei Temperaturen zwischen 19 und 22 °C. Während der Ruheperiode eignen sich Temperaturen um die 16°C. Man achte auf ausreichende Luftfeuchtigkeit. Bei Temperaturen oberhalb von 18 °C sollte man die Orchidee einmal täglich mit weichem, lauwarmem Wasser besprühen.
Vermehrung: Zu groß oder zu dicht gewachsene Cymbidien werden nach der Blütezeit geteilt. Man holt die Orchidee aus ihrem Topf und spült die alte Erde unter fließendem Wasser vorsichtig ab. Dann teilt man die Cymbidium mit einem scharfen Messer in Teilstücke. Jedes Stück sollte einige Wurzeln und mindestens 2 Pseudobulben haben. Die so geschnittenen Teilstücke setzt man in einen Topf mit frischer Erde. In den nächsten Wochen gießt man die Orchideen gerade soviel, dass die Erde nicht austrocknet. Einmal pro Tag sollte man die Pflanze mit Wasser einsprühen. Nach 4 bis 6 Wochen kann die junge Orchidee wie ein voll entwickeltes Exemplar behandelt werden.
Erdmischung: Die Orchideen gedeihen gut in einem Gemisch aus einem Teil Sphagnum, einem Teil Komposterde, und zwei Teilen Osmunda Fasern. Um Staunässe vorzubeugen legt man auf den Topfboden grobe Kiesel oder Tonscherben. Nach der Blütezeit kann man die Orchideen bei Bedarf umtopfen, i.d.R. alle 2 bis 3 Jahre.
Dünger: Die Orchideen werden während der Hauptwachstumsphase alle 14 Tage mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Spinnmilben Trockene, warme Heizungsluft bietet im Winter ein ideales Klima für Spinnmilben. Die Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und gebuchteten Blatträndern zu erkennen. > Spinnmilben erkennen und bekämpfen
Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Cyperus
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