Orchideen: Laelia - Kulturanleitung & Pflege

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Zimmerpflanzen | «Laelia»
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Pflanzenlexikon L - Laelia

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Orchideen: Laelia / Lälie

Zur Gattung Laelia gehören epiphytische Orchideen mit Pseudobulben. Manche Arten bilden ledrige oder fleischige Blätter mit einer ausgeprägten Mittelrippe. Der Blütenschaft entwickelt sich aus der Pseudobulbe und bildet eine oder mehrere Blüten. Die Blütezeit der Laelien fällt manchmal mit der Winterruhe zusammen, die Blüten halten sich bis zu 6 Wochen.

Kulturanleitung Laelia / Lälie

Licht: Laelien benötigen einen hellen Standort mit einigen Stunden täglicher Sonneneinstrahlung während des Vor- oder Nachmittags. Die pralle Mittagssonne ist zu vermeiden, da sie bei den Laelien zu Verbrennungen führen kann.

Gießen: Während der Wachstumsphase gießt man gleichmäßig. Vor der nächsten Wassergabe lässt man die Erde leicht antrocknen. Während der Ruheperiode im Winter gießt man gerade soviel, dass die Pseudobulben nicht eintrocknen.

Temperatur: Bei den Laelien hält man die Temperatur tagsüber ganzjährlich gleichmäßig bei 16 °C. Die ideale Nachttemperatur für Laelien beträgt 11 °C. Diese Orchideen vertragen keine Temperaturen unter 9 °C. In den wärmeren Sommermonaten besprüht man die Orchideen täglich mit weichem, abgestandenem Wasser. Die Töpfe der Laelien sollten in mit Wasser und Kiesel gefüllte Untersetzer gestellt werden. 

Vermehrung: Laelien vermehrt man durch Teilung des Rhizoms. Fragen zur genauen Vorgehensweise werden im Ochideen-Forum beantwortet.

Erdmischung: Die Laelien sollten in einem für epiphytische Orchideen geeigneten Erdgemisch kultiviert werden. siehe: Erdgemisch für Orchideen Die kleinwüchsigen Arten können auch auf einer für Epiphyten geeigneten Unterlage kultiviert werden. Sobald das Rhizom der Laelien den Topfrand erreicht hat werden die Orchideen zu Beginn der Wachstumsphase, im zeitigen Frühjahr, in größere Töpfe umgepflanzt.

Dünger: Die Orchideen werden während der Wachstumsphase bei jedem vierten Gießen mit einem stickstoffreichen Orchideendünger gedüngt

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