Mandarinente

Amsel

Mandarinenten (Aix galericulata) gehören zur Familie der Entenvögel, zur Ordnung der Gänsevögel und zum Tribus der Schwimmenten. Die ursprünglich aus Ostasien stammenden Enten sind in ihrer Heimat aufgrund von Bejagung zum Teil gefährdet. Die Bestände sind dort rückläufig. In Europa werden die Mandarinenten gerne als Ziergeflügel gehalten. Es gibt aber auch verwilderte Populationen im europäischen Raum.

Aussehen der Mandarinente

Die Körpergröße der Mandarinente beläuft sich auf 41 bis 49 Zentimeter.

Die Geschlechter ähneln sich, wenn das Männchen im Schlichtkleid ist. Der Erpel hat aber einen roten Schnabel, während der Schnabel des Weibchens braun ist. Das Weibchen hat dagegen einen weißen Augenring und einen verlängerten Lidstrich. Auch das Kinn ist weiß. Die weiblichen Mandarinenten haben ein graubraunes Gefieder und die Unterseite ist gefleckt. Die Weibchen werden oftmals mit den Brautenten verwechselt.

Die männlichen Mandarinenten haben einen leicht dunkleren Rücken und die gelbbraune Zeichnung an den Flanken sowie an der Brust ist deutlicher.

Besonderheit

Brombeeren

Aussehen Jungvögel

Bestäubung

Merkmale Männchen und Weibchen

Trägt das Männchen sein Prachtkleid, ist es sehr deutlich vom Weibchen zu unterscheiden. Das Gefieder des Erpels ist dann sehr farbenfroh und am Kopf befinden sich lange Schmuckfedern. Die Flügelfarben sind orange und segelartig aufgestellt.

Während der Mauser vom Schlichtkleid zum Prachtkleid können die Erpel etwa vier Wochen lang nicht fliegen.

Stimme

Der Flugruf des Erpels ist ein Pfeifton („wrrik“) und der Ruf des Weibchens hört sich bellend und scharf a n („köw“).

Vorkommen

Mandarinenten stammen ursprünglich aus dem Osten Asiens: Aus dem Amurgebiet und aus dem Nordosten Chinas sowie aus Japan.

In Europa wurden sie als Parkvögel eingebürgert. Heute kommen die Mandarinenten in Europa hauptsächlich in Parkanlagen vor. Es gibt aber auch verwilderte und freilebende Mandarinenten.

Mandarinenten sind weltweit in Zierteichen und Parks verbreitet.

Die Zahl der wilden Bestände in Europa wird auf 7000 Brutpaare geschätzt und damit leben mittlerweile mehr Mandarinenten in Europa als in ihrer asiatischen Heimat.

Lebensraum

Die freilebenden Mandarinenten besiedeln vorzugsweise Flüsse und Waldseen, die eine dichte Ufervegetation aufweisen.

Zugverhalten

Brombeeren

Nahrung

Mandarinenten fressen hauptsächlich Baumfrüchte und Samen. Sie ernähren sich aber auch von Insekten, Würmern und Schnecken.

Balzverhalten und Paarbildung

Mandarinenten führen monogame Saisonehen, wobei es oftmals zu Wiederverpaarungen kommt. Hat sich ein Paar gebildet, bleibt es häufig mehrere Jahre zusammen.

Nestbau und Gelege

Zum Brüten nutzen Mandarinenten Baumhöhlen, die sich auf einer Höhe von bis zu neun Metern befinden können.

Ein Gelege besteht aus sieben bis zwölf weißen Eiern.

Eier der xxx

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Amselnest mit Eiern / Amselgelege,
von Martin Rosenlehner, CC BY-SA 4.0

Gelege

Brutverhalten

Die Brutzeit dauert zwischen 28 und 31 Tagen. Die Bebrütung übernimmt das Weibchen. Die Jungvögel können sich sehr früh eigenständig ernähren und sind im Alter zwischen 40 und 45 Tagen flügge.

Lebenserwartung

Brombeeren