Türkentaube

Amsel

Die Türkentaube (Streptopelia decaocto) ist Teil der Taubenfamilie und gehört der Gattung der Turteltauben an. Ihren deutschen Namen bekam sie aufgrund ihrer Herkunft, denn sie wanderte von selbst in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts aus Südasien nach Europa ein.

Aussehen der Türkentaube

Mit einer Körperlänge von rund 32 Zentimeter ist die Türkentaube fast so groß wie die Haustaube. Der Körperbau ist jedoch wesentlich schlanker und zudem ist der Schwanz länger.

Das Gefieder hat eine beigebraune Färbung. Auffällig ist das schwarze, schmale Halsband, das nach vorne offen ist. Die Spitzen der Flügel sind leicht dunkler gefärbt als das übrige Gefieder. Unterseite und der Kopf sind etwas heller. Die Augen haben eine rötliche Farbe und sind von einem schmalen Augenring umrahmt, der weiß ist.

Während des Fluges ist die schwarz-weiße Unterseite des Schwanzes zu sehen, die für die Türkentaube charakteristisch ist.

Besonderheit

Brombeeren

Aussehen Jungvögel

Bestäubung

Merkmale Männchen und Weibchen

Brombeeren

Stimme

Beim Flug ist oft ein nasaler Ruf zu hören („chwää“). Der Reviergesang ist ein monotones Gurren.

Vorkommen

Türkentauben stammen ursprünglich aus Südasien, wo sie in den Steppen lebten. Heute kommt sie im gesamten mitteleuropäischen Raum vor, wobei sie nach und nach auch in den Nordosten vordringt.

Lebensraum

Die Türkentaube ist ein Kulturfolger, der vorzugsweise in Dörfern und Städten lebt. Dort besiedeln sie Gärten und Parks mit Nadelbäumen.

Zugverhalten

Türkentauben sind Standvögel.

Nahrung

Türkentauben ernähren sich von Samen, Getreide, grünen Pflanzenteilen sowie von Brot und von Früchten.

Balzverhalten und Paarbildung

Brombeeren

Nestbau und Gelege

Das Nest wird in der Regel in eine Astgabel gebaut. Manchmal werden aber auch an Gebäuden Nester errichtet. Als Nistmaterial dienen wenige Zweige und Halme.

Ein Gelege besteht aus zwei weißen Eiern.

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Amselnest mit Eiern / Amselgelege,
von Martin Rosenlehner, CC BY-SA 4.0

Gelege

Brutverhalten

Die Küken schlüpfen nach einer Brutzeit von etwa vierzehn Tagen.

Die jungen Vögel werden häufig Beute von Katzen, Eichhörnchen, Eichelhähern und Elstern. Die Verlustrate ist somit sehr hoch und deshalb brüten Türkentauben oftmals zwei bis vier Mal jährlich.

Lebenserwartung

Brombeeren