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  • Ich hab immer 5l-Kanister destilliertes Wasser hier. Das bereite ich gemischt mit Leitungswaser 1:2 warm zu und giesse es. Je nach Härte kann man auch 1:1 mischen. Zusätzlich kann, in Herbst und Winter wegen der Heizung, heisses, aufgekochtes Wasser in die Nähe der Pflanze gestellt werden. Der Dampf hält über Stunden die Luftfeuchte hoch und sorgt für ein angenehmes Kleinklima in der Umgebung.

  • Das lässt sich bessern, nicht panisch werden Wie hart ist das Giesswasser? Damit fängt alles an und ist für mehr oder weniger alles zuständig. Wird umgetopft, dann bitte 6-8 Wochen danach nicht düngen, weil Pflanzsubstrate vorgedüngt sind und zusätzlicher Dünger wie ein dreifacher Espresso in doppelter Ausführung wirken. Das verträgt man eher nicht. Giessen solcher Pflanzen mit warmem und weichem Wasser. Kalt will nicht jeder geduscht werden, die Patientin will das auf jeden Fall nicht. Hell wil…

  • Im Moment nicht entsorgen. Vielleicht brauchts die noch als Beweismaterial. Ist natürlich saublöd so ein Fehlgriff. Ist die Firma bekannt? Sowas kommt normalerweise nicht in den Handel. Ich würde da mal nachhaken. Wenn die solche Pflanzen an Produzenten verkaufen, dann haben die sehr schnell massive Probleme. Als kleiner Endkunde ist man natürlich der Depp. Ich würde mir den Preis erstatten lassen. Das geht gar nicht.

  • Das wird am Stickstoff im Substrat liegen. Viel Turbo, viel Länge. Hell stellen, dezent düngen (aktuell eher gar nicht) und regelmäßig nicht übermäßig giessen.

  • Aha. Das hab ich noch nie gesehen. Stell die Pflanze in die Wanne, nimm eine Zahnbürste und bürste das alles komplett unter fliessend Wasser ab. Bei solchen Geschichten rate ich immer, schickt die Fotos an irgendeinen botanischen Garten und fragt dort um Rat. Bevor großartige Operationen mit Spritzmitteln und abgeschnittenen Blättern passiert sind. Erst die Diagnose, dann die Behandlung. Sag bitte bescheid über den Befund. Ist interessant zu wissen

  • Wärs nicht viel wichtiger, die Mutterpflanze zurück ins Leben zu holen und sie zu pflegen und gesund zu kriegen? Ich wundere mich halt, da wird an der Vermehrung verzweifelt geübt und die vorhandene Pflanze ignoriert. Den Sinn der Übung seh ich nicht.

  • Ich halte das alles nach der Beschreibung in allen Dingen für nicht übertrieben. Jetzt, wo lichttechnisch nix mehr geht, da muss nicht umgetopft werden, das wäre nur ein unnötiger Turbo. Viel eher sehe ich die Auswirkungen beim harten Wasser und genau das macht die üblichen Probleme. Jahrelang gehts gut, dann kippt die Sache. Das Fenster auf dem Foto ist ja auch kein finsteres Loch, es ist ein heller Platz. Umtopfen hat für meine Begriffe Zeit bis zum Frühjahr. Bei einer Umstellung seitens Giess…

  • Ich verwende seit Jahren eine Mischung aus Leitungswasser (auch recht hart hier) und destilliertem Wasser. Ich mische 1 Drittel destl. zu 2 Drittel Leitung. Eine Wissenschaft mach ich draus nicht. Ich hab keine hochsensiblen Pflanzen, die möglichst penibel versorgt werden müssen. Das mag bei Spezialkulturen ein wichtiges Thema sein, für den Hausgebrauch reicht mir das Mischverhältnis. Leitungswasser ist ja nicht schlecht, es hat nur gerne viel Kalzium und das sorgt dafür, dass mit der Zeit durch…

  • Ist das ein Kunststofftopf oder einer aus Ton? Umtopfen ist sicher eine gute Idee, ob das jetzt noch Sinn macht, darüber kann man diskutieren. Es ist Herbst, das Licht wird weniger und dadurch regt sich eine Pflanze auch kaum mehr. Deswegen würde ich jetzt nicht umtopfen, sondern das auf das Frühjahr einplanen. Frage zum Giesswasser: ist das hartes Wasser? Und wie schauts mit den Düngergaben üblicherweise aus? Umtopfen bei schwergewichtigen Patienten ist zu zweit empfehlenswert. 4 Hände tun sich…

  • Oder zu dunkel.......... Vielleicht noch kalte Luft. Dürfte ich um eine detaillierte Beschreibung über Standort, Licht, Wasser, einfach alles an so isses bitten? Danke vielmals.

  • Gibts ein Foto von der Mutterpflanze? Das wäre hilfreich. Einen Hauch von Kakteensubstrat im Küchenpapier, die Stecklinge dezent drin versenken, umwickeln (nur die unteren paar Zentimeter) und mit ein paar Tropfen Wasser direkt an ein sehr helles Fenster stellen. Ohne Licht und Wärme gehts nicht.

  • Ich würde das anders versuchen. Ein Bündel draus machen und in ein Küchenpapier wickeln. Das anfeuchten und hell stellen. Das wird so alles viel zu nass für die Euphorbia sein. Wenns tatsächlich eine ist............

  • Ich wäre sehr vorsichtig mit keine Thripse mehr gesehen haben wollen. Die sind ziemlich robust in ihrer Existenz und die Eier fallen einfach nicht auf. Die Blattunterseiten kontrollieren, das sitzen die Gelege nebeneinander reglos. Sei es wie es wie will, viel Erfolg.

  • Bitte austopfen, nasses Substrat abschütteln und neu topfen. Danach aber bitte nicht giessen. Einen möglichst hellen Platz direkt am Fenster, gerne südseitig und ignorieren die nächsten Wochen. Giessen allgemein in der Liga nur mehr oder weniger tröpfchenweise. Die halten das aus und brauchen das. Wirklich feucht muss nicht sein, sie wollen immer wieder durchaus trocken stehen. Bei Fragen bitte fragen.

  • Die ersten sind Thripse, einmal die adulten Tiere und die weissen Schläuche sind die Hüllen. Thripse sollte man in ihrem Entwicklungszyklus ausbremsen und das heisst, mehrmals die Woche abduschen. So spült man vorhandene Eier und unentdeckte adulte Tiere ab. Erst wenn das regelmäßig über Wochen gemacht wird, bricht die Entwicklung von Folgegenerationen zusammen. Alle 4 Wochen hilft nicht, das ist nicht genug. Die anderen Bewohner sind Läuse, für sie gilt das gleiche. Duschen, duschen, duschen. E…

  • Ich würde auch die Blätter reinigen. Das ist ein bisschen mühsam, hilft aber. Den Ficus an einen hellen, geschützten Platz stellen (unbedingt kalte Zugluft vermeiden jetzt im Herbst) und warten. Die Pflanzen haben ein beeindruckendes Talent im Wiederaustrieb. Das wird ein paar Wochen dauern, dann schiebt der nach. Spinnmilben kann man leicht entdecken, indem man Blätter mit einem feinen Sprühstrahl benetzt. In den Blattschseln werden so die Gespinste sichtbar. Das würde ich die nächste Zeit rege…

  • Die Alocasia möchte bitte dringend Wasser haben.......... Das eingerollte Blatt verringert die Verdunstungsfläche. Daher wäre eine hohe Luftfeuchte natürlich eine große Hilfe. Weil, wo eine hohe Lf, da wenig Verdunstung. Wahlweise lässt sich auch mich einem Topf heissem Wasser arbeiten. Den in der Nähe aufstellen (nicht direkt drunter wegen der anfänglichen Hitze) und dampfen lassen. Das macht es auch schon leichter.

  • Bitte nicht mehr umtopfen. Es ist Herbst und es wird sich nicht mehr viel tun, weil die Tage kürzer und die Sonneneinstrahlung weniger werden. Frisches Pflanzsubstrat ist aufgedüngt und das muss jetzt nicht mehr sein. Die Pflanzen reduzieren ihren Stoffwechsel und stellen sich auf eine Ruhephase ein. Da ist ein Turbo mit Dünger kontraproduktiv. Im Frühjahr ist das sicher eine gute Idee. Aktuell aber nicht. Heller Stand, keine trockene Heizungsluft, kein gekipptes Fenster, nur gleichbleibend warm…

  • Wie hart ist das Giesswasser? Das kann, wenn entsprechend kalkhaltig, solche Verfärbungen auf Dauer verursachen. Trockenheit, auch kurzfristige, kann sich so äussern.

  • Zitat von dayware: „Die wenigen Blätter oben sehen nun etwas welk aus, so dass ich mir dachte, dass es das Wasser durch den Stamm vielleicht nicht nach ganz oben schafft.“ Das dürfte so nicht gewesen sein Weil, wenn in die Höhe gewachsen wird, dann ist das alles auch versorgt. Sonst gäbe es das Wachstum überhaupt nicht. Ich würde den Dünger reduzieren, weil wir Herbst haben und da wächst es sich nicht mehr so wild und vielleicht hat die Dame auch langsam eine Pause verdient. Daher kanns kommen. …