Will euch meine Mitbewohner vorstellen!

    • Will euch meine Mitbewohner vorstellen!

      Huhu, ich denke es ist Zeit, dass ihr mal seht, wer noch so alles bei mir (oder zum Teil auch bei meinen Eltern im EG) wohnt.

      Hier also zuerst mal meine Frettchen:


      Das ist Randy, der einzige Rüde - und damit Herr im Hause. Randy kommt aus sehr schlechter Haltung. Er wurde in einem kleinen Meerschweinchenkäfig gehalten, durfte niemals aus dem Käfig und wurde mit der Kotschaufel geschlagen, wenn er mal versucht hat heraus zu kommen. Randy hat sich dank der geduldigen Arbeit von Petra (vom Frettchen-Team-Bayern e.V.) so weit entwickelt, dass er keine Beißanfälle mehr hatte - und dann durfte er bei mir einziehen. Randy ist inzwischen kaum mehr schreckhaft, außer bei Donner oder Silvesterraketen, und schnappt überhaupt nicht mehr. Seit etwas mehr als einem Jahr dürfen sogar Männer in seine Nähe.


      Hier schaut mein kleiner Mann sehnsüchtig in den verschneiten Garten hinunter - sein Wintergewicht lag in diesem Jahr bei 2050 Gramm! Also ein echter Moppel...

      So, und jetzt zu seinen beiden Damen, Melli und Lilo. Die beiden wurden beim Frettchen-Team geboren, ihre Mutter Isa wurde trächtig abgegeben - ist ja auch viel einfacher und billiger, als die Fähen gleich zu Anfang kastrieren zu lassen!
      Melli und Lilo sind also Zwillinge, was man auch sieht. Unterscheiden kann man sie optisch nur an den verschiedenfarbigen Nasen: Lilos ist dunkel, Mellis rosa. Vom Charakter sind sie - fast - gleich: Duracell-Frettchen! Rennen, toben, Blödsinn anstellen... nur dass Lilo ein bisschen verfressener ist als Melli, und Melli einen Putzfimmel hat. Wenn ich sie morgens begrüße, wird erst mal mein komplettes Gesicht geputzt, einschließlich der Ohren!


      Das ist Fräulein Melli, die wieder mal da sitzt, wo sie überhaupt nicht sein sollte: auf dem Tisch. Und kurz nach dieser Aufnahme bekam der Kugelschreiber pelzige Füßchen und versteckte sich dort, wo auf dem nächsten Foto Fräulein Lilo sitzt: im Staufach des Sofas!




      Und hier noch der Beweis, dass die beiden Zwillinge sind: sie buddeln sogar synchron im Katzen-/Frettchenklo!




      Jetzt hätten wir mal den wichtigsten Grund abgehakt, wieso meine Orchideen alle auf der Fensterbank oder hohen Sideboards stehen: dort sind sie vor den kleinen Kobolden geschützt. Denn Blumenerde auszubuddeln und in der gesamten Wohnung zu verstreuen - ohne Rücksicht auf die darin eingesetzten Pflanzen - ist Fretties Lieblingssport. Naja, neben:

      * Socken anfressen und verschleppen
      * Frauchens Zehen anknabbern
      * überall drunterkrabbeln
      * Leckerlies in den Sofaritzen verstecken
      * Wasser aus dem Trinknapf buddeln
      * Katzenklo ausgraben und das gute Babypuderduft-Streu in der gesamten Wohnung verteilen

      usw.! Sie sind anstrengend, kosten viel Geld (teures Spezialfutter, hohe Tierarztkosten), erfordern eine genaue Wohnungsplanung, riechen für viele Menschennasen sehr unangenehm - aber man muss sie einfach lieben! Bei den dreien ist immer etwas los, langweilig wirds Frauche niemals. Und man lernt aufzuräumen. Denn was man liegen lässt, das bekommt Füße. Im schlimmsten Fall wird es aufgefressen. :D

      So, das war das Kapitel Frettchen. Die Kater folgen auf dem Fuße!
    • Re: Will euch meine Mitbewohner vorstellen!

      Also gut. Die Kater.

      Zuerst war nur einer da, und der gehörte zu meinen Eltern ins Erdgeschoss: Charlie.



      Charlie holten wir vor 19 Jahren von einem Bauernhof, da war er noch ein ganz winziges Katerchen. Er hat sich zeit seines Lebens nie in wilde Schlägereien gestürzt oder tagelange Wanderungen unternommen. Nein: Sofa und regelmäßige Fütterung waren ihm wichtig. Und Sofaschlafen zusammen mit meinem Paps. Ende März mussten wir Charlie gehen lassen, er hatte einen riesigen Tumor im Kopf.

      Letztes Jahr kam ein weiterer Schlawiner dazu, der sich bei mir häuslich eingerichtet hat: Jeremias. Er ist uns zugelaufen und geblieben, niemand vermisst ihn und wir konnten keinen Besitzer ausfindig machen. Jeremias ist ein Wanderer, ein echter Freigeist. Er kann wochenlang weg sein und dann plötzlich wieder auftauchen mit der festen Ansicht, es sei Zeit für sein Mittagessen. Das ist er:




      Nach Charlies Tod haben wir uns jetzt vor zwei Wochen im Tierheim nach einem Nachfolger umgesehen - und dort hat ER uns sofort adoptiert, wir hatten überhaupt keine andere Wahl, als dem Schmusebrummer ein neues Zuhause anzubieten.



      Das ist Enrico, ein MaineCoon-Mix und ein ganz schöner Karenzmann - 11 Pfund sind durchaus beachtlich! Er hat sich sofort bei uns zuhause gefühlt und sogar mich schon in meiner Wohnung besucht. Er ist ein ungefähr vierjähriger Fundkater, sehr selbstbewusst und lebenslustig, und seine Sportlichkeit könnte durchaus mit den Frettchen mithalten.


      Und der Letzte im Bunde:



      Dieser Prachtbursche heißt Maris und ist ebenfalls ein "Zugelaufener". Wir wissen, wem er gehört, er lebt eigentlich in der Nachbargemeinde. Aber von dort ist er jetzt zum wiederholten Mal ausgebüxt und immer wieder zu uns gekommen. Jetzt lebt er mit Einverständnis der bisherigen Besitzer bei uns, allerdings ist er noch ziemlich scheu. Maris teilt sich mit mir meine Wohnung, und zwar im Wechselschicht-System. Gehe ich abends zur Arbeit, dann kommt er, bedient sich am Futter und übernachtet im Wohnzimmer. Komme ich morgens nach Hause, treffen wir uns meistens gerade noch auf der Treppe, weil er gerade nach draußen verschwindet - was dank Katzenklappe in Haus- und Wohnungstür auch gar kein Problem darstellt. Er wird noch etwas Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen. Aber unsere Türen stehen ihm offen.


      So, das war unser "Streichelzoo". Erstaunlicherweise bleiben meine Orchideen vor allen Raubtieren bewahrt, obwohl Enrico, Maris und Jeremias durchaus die Sprungkraft haben, um aufs Fensterbrett zu kommen. Aber irgendwie schaffen sie es immer, sich zwischen den Töpfen so durchzuschlängeln, dass nichts runterfällt.

      Wie siehts denn bei euch so aus, habt ihr auch Haustiere? Würde mich schon mal interessieren, vielleicht könnt ihr auch ein bisschen was über sie erzählen.

      LG,
      Moni
    • Re: Will euch meine Mitbewohner vorstellen!

      Hmmm... eigentlich ist es ja schön für Kater Maris, aber wir sind alle ein bisschen traurig. Die Vor- und Jetzt-Wieder-Besitzer haben ihn wieder zu sich nach Hause geholt. Ich bin nur gespannt, wie lang es dauert, bis er wieder bei uns durch die Nachbarschaft streift. :?:

      Ich hoffe nur, sie werden ihr Versprechen jetzt endlich wahr machen und den Kerl mal kastrieren lassen!