unbekanntes Krankheitsbild

    • unbekanntes Krankheitsbild

      Hallo Rosenfreunde,

      ich habe ein Problem mit meiner Kletterrose, einer klassischen roten Rose, die sicher schon 15 Jahre alt ist (vom vorigen Hausbesitzer übernommen). Die Rose wächst und gedeiht, aber nach der Blüte (Mai) beginnen die Blätter (zunächst an einzelnen Stellen, später verbreitet) am mittleren Blattnerv braun zu weden. Von dort aus breiten sich die braunen Stellen dann langsam aus, das Umfeld wird gelb. Gleichzeitig treibt die Rose mit kräftigen gesunden Trieben und grünen Blättern problemlos aus. Tiere (außer ein paar versprengten Blattläusen) sind an den befallenen Blättern keine zu sehen.

      Hat vielleicht jemand eine Idee, wie man das Problem beheben kann? So sieht das ganze nämlich trotz der frischen Triebe alles andere als schön aus.

      Ich wollte ein Bild anhängen, dass das Problem ganz gut darstellt, weiß aber nicht ob es geklappt hat.

      Viele Grüße aus dem wilden Westen!

      derwal
      Bilder
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    • Re: unbekanntes Krankheitsbild

      Grüß Gott, lieber derwal!
      Bist Du einfach der Wal :) ...
      oder gar unser guter alten FCB-Trainer Jupp derwal ?!? :P
      Jedenfalls herzlich Wilkommen! :D


      Nun zur kranken Rose: Ich hab auch so eine - (schon wieder! 8) ) klassisch rot -WIE SCHÖN!- seit vielen Jahren an Standort - ALSO SCHON EINE ÄLTERE NICHT MEHR RESISTENTE SORTE - an der Hauswand, von Vorgänger übernommen - DAHER NAME UNBEKANNT -
      Steht Deien Kletterrose an einer Südwand (wie bei mir): dann braucht sie täglich!!! (auch bei Regen ... wegen des Dachüberstands!), aber vor Allem bei Sonne (=heiß + wenig Erde dort am Haus): GAAANZ VIEL WASSER!!! - Denn die Blätter könnten so wie Dein Foto ausschaut tatsächlich nur einen Trockenschaden haben. :huh:
      Wer der Krankheitserreger ist, falls es doch einen gibt, weiß hoffentlich der Admiral, der is in sowas unschlagbar! 8)
      Es wäre dann bestimmt ein Pilz (egal welcher): Dagegen hilft VORBEUGEND, also nur zu Beginn eines neuen Blattaustriebs, die jungen Blätter so ein bis drei mal, jeweils alle 3 Wochen zu spritzen mit MYCLOBUTANIL = z.B. "SAPROL F". Dieses nehem sie auf und kein Pilz kann sich mehr darin breitmachen. :D Der dringt nämlich in junge Blätter ein, breotet sich aus und schädigt sie später, wenn sie alt sind, dann fallen sie einfach welk ab - und funtsch is die Pracht! :( Dann hilft nur noch ALLES KRANKE SAUBER ENTFERNEN UND VERNICHTEN, um weitere Ausbreitung zu verhindern.

      Viel Glück und Ciao!
      Gartenfrosch
      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: unbekanntes Krankheitsbild

      Hallo derwal,

      Herzlich Willkommen im Forum.
      Das Blatt zeigt keine Pilze.(die ich kenne)
      Es ist normal das Kletterrosen von untern her verkahlen. (Die einen mehr die anderen weniger)
      Steht die Rose an einer Hauswand underm Dach? Dann braucht sie hin und wieder ein extra schluck Wasser.

      Aber ich habe etwas anderes entdeckt. Das rechte obere Blättchen zeigt den Frassgang einer Rosenblattminiermotte.
      Sie ist nicht für den Gesamtzustand des Blattes verantwortlich. Der kleine Frassgang schadet der Rose nicht und Bekämpfung reicht mit dem entfernen des betroffenen Blattes.



      Wer der Krankheitserreger ist, falls es doch einen gibt, weiß hoffentlich der Admiral, der is in sowas unschlagbar!

      Ach hör auf :blush: Ich kenne auch nur die, die man mir mal gezeigt hat.
    • Re: unbekanntes Krankheitsbild

      Hallo Gartenfrosch,

      mein Nickname ist tatsächlich bei einer Fußball-WM, die wir, gemeinsam mit einem aufblasbaren mannshohen Wal, an der holländischen Küste verbracht haben, entstanden. Hat also sowohl mit dem guten alten Jupp, als auch mit einem orange-grünen Wal zu tun. :D
      Nun zur Rose - das Schätzchen steht an der Westwand und ist eigentlich während des ungewöhnlich trockenen Frühjahrs täglich gewässert worden. Aber auszuschließen ist ein Trockenschaden nicht, auch andere täglich beglückte Pflanzen haben mit verbrannten und vertrockneten Blättern zu kämpfen gehabt. Die Rose hat allerdings bisher eher dunkel und feucht gestanden, bis ich im Frühjahr den hohen Holzzaun entfernt habe. Sonne hat sie bis dahin nur oberhalb von 2 m zu sehen gekriegt und ist jetzt vielleicht ein wenig geblendet 8) Wäre mir auf jeden Fall lieber als ein Pilz :rock: und auch leichter zu vermeiden.
      Hätt ich nicht gedacht, dass Rosen solche Schluckspechte sind...

      Ich danke Dir jedenfalls schon mal für Deine schnelle Antwort.

      Viele Grüße

      derwal
    • Re: unbekanntes Krankheitsbild

      Hallo AdmiralT,

      kein Pilz - das ist schon mal 'ne gute Nachricht. Du hast natürlich recht, da ist tatsächlich ein Fraßgang zu sehen, aber da sind wirklich nur ein paar vereinzelte Blätter betroffen.
      Ich werde das gute Stück also öfter mal beim Gießen berücksichtigen und berichten, ob ich das neue Grün vor diesen Schäden bewahren konnte.

      Vielen Dank für Eure Hilfe! Vielleicht werde ich ja doch mal über ein kleines Rosenbeet nachdenken...

      Viele Grüße

      derwal