hilfe

    • hallo, kann mir vielleicht jemand weiterhelfen??habe gestern eine phalaeonopsis hybride "yellow beauty" zu einem sonderpreis gekauft, da ich hoffe sie retten zu können. die wurzeln waren fast alle ziemlich faul aber habe sie schon weitgehend behandelt.zwar sind die blüten recht klein und die untersten blätter sind sehr schlapp und rillig aber neuere sehen eigentlich ganz gut aus im großen und ganzen macht sie einen guten eindruck. haben sich auch schon ansätze für neue triebe gebildet,... aber... eine sache wäre da und zwar: ist es normal das bei dieser gattung der stamm und die blätter bei zunehmendem wachstum teils die selbe farbe annehmen wei die blütenstiele? bei dem jüngsten blatt ist fast die komplette unterseite gefärbt. freue mich auf antworten vielen dank im vorraus. LG
    • @ flowerpower
      wenn blaetter "rillig" sind, bedeutet das, zu wenig feuchtigkeit. auf der anderen seite wie sehen die fauligen wurzeln aus? sind sie weich und matschig oder sind sie "abgetrocknet". sind gute wurzeln da?
      was die flecken anbelangt, kann ich im moment nichts dazu sagen. ich habe selber ueber 20 phalaenopsis, spezies und hybriden, bin aber mit der "yellow beauty" ueberhaupt nicht vertraut.
      @ hauzi
      sag doch mal, was du meinst!!!!
      gruesse aus der sonne
      wolfgang
    • hallo,

      also die farben der blüten sind: (siehe foto)

      die wurzeln waren entweder vollstendig vertrocknet so dass sie bei brührung schon abgegangen sind, oder richtig matschig. habe beides entfernt und mit zimt bestreut, etwas ruhen lassen und sie dann wieder in frisches, trockenes substrat gesetzt.etwas höher aber damit die wunden trocknen können. jetzt hat sie noch 3 wurzeln und eine luftwurzel. als ich heute in den topf hinein gesehen habe habe ich *freu* 3 frisch geschlüpfte wurzeln entdeckt (kleine graue knorpel am stamm). werde sie heut auch noch mit substrat bedecken. LG
      Bilder
      • DSCF6346.jpg

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    • :?:
      hab ich doch geschrieben, dass das bei manchen für "mich" normal is.
      An gewissen Stellen, entsteht so ein rot/violetter Bereich. Umso älter die Stelle desto weniger wirds bis zu einem best. Punkt, da bleibts einfach ^^

      Hab mir aber nie Gedanken über diese Stellen gemacht, weil das meiner Meinung nach einfach nur eine pflanzenspezifische Ausprägung is. Wie stark es ausgeprägt ist bzw. ob es überhaupt da is hängt von der jeweiligen Pflanze ab. Einen Grund wirds vermutlich haben (wie eigentlich alles in der Natur). Ich weiß auch nicht, ob das auch bei Naturformen oder nur bei Hybriden vorkommt.

      (Vermutlich hats was mit dem Licht zu tun. Ich hab das noch nicht getestet, wo/wann es stärker bzw. schwächer ausgeprägt ist. Ich weiß nur, dass das bei manchen, vorwiegend bei denen mit dunklen Blüten, vorkommt.
      Dadurch, dass es ja rot/violett is, absorbiert es ja energetisch schwächeres Licht (türkis/blau/grün) im Vergleich zu Ultraviolettes Licht.
      Aber dennoch sehr energiereiches Licht. Vllt vermindert die Pflanzes somit Mutationen der Zellen die neu gebildet wurden/werden und beginnt somit schonend mit der Photosynthese. Ob das von der Energiebilanz her passt, ich hab keine Ahnung, müsste man ausrechnen. Und ....)

      Solche Theorien kann man dutzende aufstellen. Fakt is, ich hab keine Ahnung. ;)

      ps.: Ich hoffe ich hab dich/euch nicht zuviel verwirrt.
      Ich bin mir auch nicht sicher, ob das alles korrekt is, was da in der Klammer steht. Also bitte korrigieren sollte was nicht stimmen.

      gez. Hauzi
      Ich kultiviere einen Großteil meiner Orchideen mit SGK.

      gez. Hauzi
    • phosphormangel zeigt sich bei der bluetenbildung, nicht an den blaettern.
      verfaerbungen gibt es durch den lichteinfall. blaetter werden hell bis blaesslich, wenn zuviel licht vorhanden ist. dann werden sie braun und fallen ab. wenn zu wenig licht da ist, gibt es andere verfaerbungen ( hier hat hauzi schon recht ).
      wenn eine ueberduengung statt gefunden haette, waeren an den blaettern "rostfarbene" punkte aufgetreten.

      das problem , was flowerpower beschrieben hat ist sicher ein anderes. wahrscheinlich wurde die pflanze beim waesssern zu trocken gehalten. die blaetter wurden rillig und die wurzeln vertrockneten. als der fruehere besitzer dies entdeckte versuchte er zu retten, was zu retten ist und hat die pflanze ueberwaessert. daher einige matschige wurzeln.
      ( bakterienbefall).
      @ flowerpower
      wichtig ist, dass du die wurzelabschnitte gut versiegelt hat. ausserdem muss die versiegelung wirklich gut abgetrocknet sein, ca 24 std. ( wusste nicht, dass man zimtpulver zum versiegeln nehmen kann. woher hast du diesen tip? )
      du haettest die wurzeln und blaetter vor dem neu einpflanzen ausserdem mit einem breitbandfungizid vorsorglich behandeln sollen. dann wartest du ca 48 std bis zum weiteren bewaessern.

      gruesse aus der sonne

      wolfgang
    • @ chiangmai

      ich habe stundenlang das internet durchforstet (ergebnislos) bevor ich mich an euch gewendet habe, dort bin ich mehrfach in anderen forenbeiträgen darauf gestoßen das man die wurzeln entweder mit zimt oder mit kohlepulver behandelt. hatte aber nur den zimt ;) soll desinfizierend wirken. das mit dem fungizid wusste ich leider nicht, bin noch neu auf diesem gebiet. auf jeden fall läst sie mich im moment gut hoffen, da sie wie gesagt neue wurzeln bildet :D LG
    • Ich lerne beruflich Gärtner. Ein Schulfach in der Berufsschule ist Pflanzenernährung. Es ging zwar nie direkt um Orchideen, weil die in meiner Berufsrichtung unwichtig sind, aber Mangelsymptome sind bei allen Pflanzen sehr ähnlich. Und auch ein Phosphormangel kann sich in den Blättern wiederspiegeln. Mit z.B: steifen Blättern, oberseite oft dunkelgrün, unterseite oft rötlich und starretracht.
      Wenn die unterseite also rötlich ist und dies nicht Sortentypisch ist und andere der beschriebenen Sympthome auch zutreffen (muss aber nicht) liegt die möglichkeit nahe (was nicht heißen muss das es zu 100 % so ist) das ein Phosphormangel vorliegen kann.
    • ah, ok :) wusst ich auch nicht. Bei Phosphormangel würden sich dann ja auch andere Symptome zeigen oder?
      Ich versuche mal, die Pflanze mit mehr Phosphor zu düngen, vllt sogar zu überdüngen. Mal sehen, ob sich da was ändert.
      Aber wie gesagt, mir fälllt das auch vor allem bei den Pflanzen mit dunklen Blüten vermehrt auf.

      Und etwas mit 100%iger Sicherheit sagen zu können is immer schwierig, sowie es auch das Ausschließen ist.

      Zu den Symptomen: steife Blätter, meiner Meinung nach bei Phal. etwas schwierig nachzuvollziehen, da die grundsätzlich ziemlich steif und knackig sind, wenn sie gesund sind, oder es is einfach nur bei meinen so. :huh:

      Muss ich mal ausprobieren. :)

      gez. Hauzi
      Ich kultiviere einen Großteil meiner Orchideen mit SGK.

      gez. Hauzi
    • huhu,
      ich beschäftige mich schon länger mit heilpflanzen
      eine zimmerpflanze hatte mal vor vielen eine pilzerkrankung, eine ältere nachbarin meinte zu mir ich solle zimt auf die pflanze streuen, ich hab dämlich geschaut, aber nach ein paar wochen war die pflanze gesund.

      inhaltstoffe von zimt (habe ich aus meiner sammlung kopiert)
      Ascorbinsäure, Zimtaldehyd, Borneol, Kalziumoxalate, Kampfer, Eugenol, Gerbstoff, Cumarine, Limonen, Linalool, Salicylate, Schleim, Sesquiterpene, Zink, Methylhydroxy-Chalcone-Polymer,

      heilwirkung: bei menschen und warum nicht auch bei pflanzen
      antibakteriell,
      adstringierend,

      harntreibend,
      krampflösend,
      schleimlösend,
      schmerzstillend,
      schweisstreibend,
      tonisierend,


      LG Lena
      LG Lena
    • hallo lena,
      wi haben in thailand ca 250 verschiedenen heilpflanzen, die einen festen platz in der buddhistischen medizin haben. viele sind hilfen, aber kein heilmittel.
      ( die lebenserwartung ist auch in tailand gestiegen als vor ca 130 jahren die moderne medizin die reine heilpflanzen medizin ersetzt hat von 37 jahre auf 74 jahre ).
      ich habe selber einige heilpflanzen im garten. die wirkung ist umunstritten.
      aber, ich verstehe nicht, was orchideen damit zu tuen haben????
      es gibt aber mittlerweile plantagen in suedchina, auf denen thai dendrobien spezies gezuechtet werden, die fuer medizinische zwecke bestimmt sind. ich versuche gerade naehere info von einem freund zu diesem thema zu bekommen. er hatte gerade ein seminar ( anfang dezember ) zu diesem thema belegt.
      ich melde mich, sobald ich genaueres weiss, bzw, werde einen thread eroeffnen.
    • sicherlich können heilpflanzen nicht die medizin ersetzen, sollen sie auch nicht. aber wenn es möglichkeiten gibt, auch für orchideen, sollte man doch auf die natur zurück greifen.
      ein beispiel
      aspirin enthält acetylsalicylsäure die in der weidenrinde enthalten ist, da trinke ich doch lieber eine tasse tee. hilft genauso. nur würdeich nie meine pflanzen damit behandeln, schon gar nicht meine orchideen. da die salicylsäure eine aufweichende wirkung hat.

      oh ja, da bin ich gespannt.

      LG Lena
      LG Lena