Cypripedium kentuckiense
-
-
Der Standort sieht sehr schattig aus, trotzdem blühen sie so üppig. Hast Du dazu noch spezielle Erfahrungen und Ratschläge für uns?
"Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
-
Eine prächtig entwickelte Pflanze. Zeig uns mal die Bilder, wenn sie blüht.
LG Violetta -
@ Gartenfrosch
täuscht! Standort ist allenfalls halbschattig. Aufnahme mit Blitz, da da die Farben besser kamen. Hab' den Boden SEHR aufgelockert mit Blumenerde, scharfem Sand und Perlite (tiefgründig).
@ Violetta,
wird gemacht!
LG Jürgen -
auf die nächsten bilder freue ich mich jetzt schon
jürgen, was ist scharfer sand?
LG LenaLG Lena -
NEIN, nicht das, was Du denkst!!! Es handelt sich um Sand, der gewaschen ist und keine tonigen Feinanteile mehr beinhaltet. Dadurch drainiert er besser, als zum Beispiel der Spielsand, der diese Feinanteile enthält, damit er besser zusammenbäckt (Sandkuchen). Der klassische Rheinsand (Baustoffhandel) wird beispielsweise als scharfer Sand bezeichnet.
Grüße Jürgen -
Vielen Dank für die guten Standort- und Substrat-Angaben!"Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
-
Hab' ich gerne gemacht!
-
danke jürgen für die gute erklärung, nun weiß ich auch was scharfer sand ist
LG LenaLG Lena -
-
Das läßt ja einiges erahnen!!
Danke für das Foto.
LG Violetta -
Hallo Jürgen,
ist der Boden kalkhaltig?
LG vadi1 -
Hallo vadi1,
Radio Eriwan: im Prinzip ja. Wir leben auf dem Gebiet des rheinhessischen Urmeeres, d.h. Sedimente als Tone. Auf der darüberliegenden Deckschicht findet man tatsächlich bei der Gartenarbeit immer wieder Herzmuscheln, an einigen Stellen sogar reichlich Haizähne (kein Scherz!). Das hauptsächlich vorkommende Mineral ist Verwitterungskalkstein (wir bevorzugen den Riesling aus diesen Lagen). Deswegen wachsen bei uns auch keine Rhododendren und/oder Azaleen. Für die Orchis habe ich den Boden SEHR aufgelockert mit Blumenerde, scharfem Sand und Perlite (tiefgründig).
LG Jürgen -
Hallo Jürgen,
danke dir.
Wir habe hier auch reichlich Muschelkalk Berge, aber dennoch verzichte ich nicht auf 4 Rhododendron und eine Azalee in meinem Garten. Diese blühen auch reichlich. Ich habe nur den Boden in doppelter Wurzelballenbreite ausgehoben und pro Pflanze einen Sack Rhododrendon Erde "spendiert". Dies Pflanzen stehen nun schon einige Jahre und fühlen sich nach wie vor sichtlich wohl.
Aber mal zur eigentlichen Frage: Benötigt das Cypripedium kentuckiense nicht kalkhaltigen Boden zum guten gedeihen? Ich bin schon seit zwei Jahren am überlegen, ob ich mir nicht auch Cypripedium in den Garten pflanze und was halten die Nacktschnecken von dieser Leibspeise?
LG vadi1 -
Hallo vadi1,
da ich meine o.g. Auflockerungskomponenten lediglich im Verhältnis 1: 2 unserem kalkhaltigen Gartenboden zugegeben habe, kriegt die Kentucky ja ihren Kalk! Ich gebe dann noch einmal jährlich Dolomitemehl hinzu.
Die Nackten haben mir bis jetzt noch keine Schwierigkeiten gemacht - Gott sei Dank. Auch meine Pleionen, die ebenfalls am Boden wohnen, werden von Ihnen verschont. Wahrscheinlich haben sie das Buch "Die Nackten und die Toten" gelesen und die Warnung verstanden!
LG Jürgen -
Hallo Jürgen,
in Ordnung.
Hiermit bestelle ich bei dir offiziell 15 Ausgaben des Bestsellers "Die Nackten und die Toten" zum Vorteilspreis.
Ich wünsche die wasserfeste Ausgabe, damit ich diese dann aufgeschlagen mit der entsprechenden Seite (gut erkennbare Grafiken wären toll) direkt neben meine Pflanzen trapieren kann.
Ich denke, dann sollte die Abschreckung funzen und ich habe endlich Ruhe.
LG vadi1 -
...noch schnell eine Frage zu den Pleionen.
Stehen diese bei dir feucht, oder eher trocken?
Danke vorab.
vadi1 -
@ vadi,
sollte der bestseller nicht funktionieren, dann kannst du ein schneckenzaun bauen
LG LenaLG Lena -
Ich halte die Pleionen während des Wachstums immer feucht - sie trocknen niemals aus. Sie stehen eher schattig als halbschattig. Sie werden auch reichlich alle 14 Tage gedüngt. Ich habe die Hoffnung, daß dieses Jahr sogar erstmalig eine vorjährige Bulbille, die ich einfach mal mit ausgepflanzt habe, sich entwickelt. Bis jetzt ist sie noch "grün" und hat ein kleines Blättchen entwickelt.
Im Winter natürlich "furztrocken" - ich habe sie bis jetzt aus dem Substrat geholt und im Kühlschrank in einer Gewürzdose überwintert. Ich werde das im nächsten Winter nicht wiederholen, sondern sie im Substrat lassen und bei ca. 5°C absolut trocken überwintern. Mal sehen, ob es ihnen dann noch besser geht.
Grüße Jürgen -
@ vadi1:Für die Jungs, die nicht lesen können, hat sich ein Edelstahlspieß bewährt!
@lena: muß man den Zaun mit einem elektrischen Impulsgeber (wie für Kühe und Konsorten) ausstatten?
Grüße Jürgen
-
Teilen
- Facebook 0
- Twitter 0
- Google Plus 0
- Reddit 0