mein zukünftiges orchideengebiet

    • mein zukünftiges orchideengebiet

      hallo ihr lieben,
      nun habe ich blödsinn gemacht, neues thema angefangen, hier war mein anfang an alle die mir helfen können
      ich bleib dann jetzt auch hier :D

      das beet bekommt sonne von früh bis spät,
      die maße ca. 6mX 3m, meine unten aufgeführten wünsche, passt das eigentlich alles in diese beetgröße? [justify][/justify]
      meine idee, halbtrockenrasen auf kalk
      wenn ich ein riesen loch gebuddelt habe was fürn zeug muss ich denn dort rein schütten, kies, splitt …...?
      was vielleicht noch wichtig ist, die erde ist ziemlich sandig,
      wenn ich richtig gelesen habe, wachsen alle auf kalk, wie kann ich das umsetzen?
      es folgen bestimmt noch weitere fragen

      nun zu meiner auswahl, sollte irgendeine orchidee dabei sein wo ich besser die finger von lassen soll, bitte ich euch mir das mitzuteilen. und ob ich eh alle kaufen kann...
      Fliegen-Ragwurz
      Bienen-Ragwurz
      Kleines Knabenkraut
      Brand-Knabenkraut
      Manns-Knabenkraut
      Dreizähniges Knabenkraut
      Ohnsporn
      Pyramidenorchis
      Bocks-Riemenzunge
      Großes Zweiblatt
      Mücken-Händelwurz
      Grünliche Waldhyazinthe
      Braunrote Stendelwurz
      Helm-Knabenkraut
      Fuchs-Knabenkraut


      dazu könnte passen
      Küchenschelle
      Wiesen-Salbei
      Karthäuser-Nelke
      Gemeines Sonnenröschen
      und einige gräser
      für weitere vorschläge bin ich natürlich offen


      LG Lena
      LG Lena
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      Hallo Lena,

      ich würde mir im Vorfeld eine mögliche Vergesellschaftung durchrechnen.
      Verschiedene Deiner Wunschkandidaten kollidieren mit den Bedürfnissen. Die einen stehen teilweise extrem trocken, die anderen bevorzugen feuchte Stellen. Die einen wachsen auch in schottrigem Untergrund, die anderen vertragen das nicht.
      Ich habe in den Donauauen kleine Knabenkräuter gesehen, die stehen in max. 8cm Humus, drunter kommt Sand. Wichtig bei Knabenkräutern ist der dazugehörige Pilz (beide leben in Symbiose und sind überlebenswichtig für beide Probanden). Der neue Standort sollte damit mit genügend der Kulturerde von der Anzucht versorgt werden.
      Ob sich die pilzunabhängige Vermehrung etabliert hat, das kann ich nicht sagen.

      Ich würde im Vorfeld die Sonnenbedürfnisse klären. Dann den Anspruch auf den Untergrund plus das Feuchtigkeitsbedürfnis. Eine Bodenprobe zur Überprüfung vom pH-Wert an ein entsprechendes Institut geschickt kostet nicht die Welt und räumt Fehlerquellen aus.
      Mir ist auch aufgefallen, dass verschiedene Deiner Orchideen in lichten Laubwäldern gedeihen. Das heisst, es geht hier auch um Luftfeuchte. Das muss mit berücksichtigt werden.
      Düngetechnisch kann man aufkalken, so das nötig ist.

      Ich persönlich würde mich bei der qualitativ tauglichen Gärtnerei (damit meine ich nicht die übliche Baumschule) meiner Wahl einfach hinstellen und mein Anliegen runterbeten. Bevor da wild gepflanzt wird und die Hälfte davon keine Chance hat. Das wäre ewig schade ;)






      let the dawn break to find me where no one can find me
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      Hallo Lena,

      da war kuerzlich schneller als ich. :D Ich wollte Dir eigentlich dasselbe schreiben und kann den Beitrag von kuerzlich nur mit jedem Satz unterstreichen. Da sind Orchideen auf Deiner Liste, die ganz verschiedene Bodenbedürfnisse haben. Einige vertragen absolut nicht den ganzen Tag volle Sonne. Sie haben lieber feuchten Waldboden und schattierende Sträucher. Andere brauchen wieder die volle Sonne, um gut zu gedeihen. Sie wachsen auf trockenen Magerwiesen. Ich würde mir bei einem solchen "Unternehmen" eine Liste machen, dann nach den Bedürfnissen der Pflanzen googeln und diese alle auf dieser Liste eintragen. Dann kannst Du Dir in Ruhe überlegen, was für Dich machbar ist und was in die engere Wahl kommt. Einige kleinere und nicht sehr großwüchsige Sträucher zur Auflockerung sind optisch auch sehr schön in dem Beet. Aber jeder hat ja seine eigenen Vorstellungen. Noch hast Du Zeit zum Überlegen und Planen. Das ist auch eine schöne Zeit der Vorfreude. Viel Spass!!! :D

      LG Violetta
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      hallo violetta und kuerzlich,
      ich danke euch für die guten ratschläge.
      hihi, da habe ich wohl doch nicht richtig gelesen. habe auf halbtrocken und kalk geachtet. gut das ich so früh anfange mit der planung. bis zum herbst habe ich ja noch genügend zeit.
      @kuerzlich ja, das mit dem pilz habe ich auch gelesen, mykorrhiza-pilz meinst du ?
      als 1. werde ich mich mal um den ph-wert kümmern. dann folgt der rest.
      @violetta, eine liste habe ich ja schon, nur wie es aussieht etwas falsch :D

      LG Lena
      LG Lena
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      Nach meinen Beobachtungen in der Natur scheint es wichtig zu sein, eine richtig nährstoffarme Situation zu schaffen: Die Orchis packen das und werden nicht durch andres Kraut behindert oder überwuchert.
      Dazu ist humusfreier Kalkschotter ohne weitere Zusätze, glaub ich, genau passend
      Sowas gibt’s bei uns in jeder Kiesgrube und wenn Du’n ganzen LKW nimmst, fahren sie Dir’s auch bis in’n Garten. Sand ist auf jeden Fall eine gute Beimischung zwecks der nötigen Drainage, Erde sollte nur wenig drin sein und die muss ganz ohne Dünger bleiben, also kein Kompost oder schwerer Humus. Aber wennst eh schon alles rausgebuddelt hast, is davon ja gar nix mehr da, oder? Ich glaub, wenn deine sandige Erde mager genug ist, könnst sie auch einfach sieben, mit’m bisschen Kalkschotter aufmischen und wieder einfüllen.
      Gut, dass Du alle Wunschpflanzen schon auf ihre Boden- und Lichtansprüche getestet hast, dann passen sie bestimmt gut zusammen.
      Dein Beet is ja riesig, 18m² und soo breit – da wärn ein paar Trittplatten gut, um später noch überall hinzukommen, mit mindestens 50 cm Durchmesser, sonst wachsen sie zu.
      Was hältst’n von einer stufigen Anlage mit Kalkbruchsteinen als Einfassung, das hamse in Weihenstephan und es sieht einfach toll aus.
      Soweit ich Deine Wunschorchis kenne, passen sie glaub ich gut. Nur Waldhyazinthe klingt mir jetzt eher nach einer Schattenpflanze.
      Von den Begleitpflanzen bin ich größtenteils begeistert, aber Gräser bilden oft riesige Horste, hängen dann stark über und decken Alles zu, ob das gut ist?
      Sehr empfehlen möchte ich Dir noch die Heidenelke, Dianthus deltoides, in allen Farbvarianten von weiß bis dunkelrot, Lein, Linum perenne sowie das Ochsenauge, Buphthalmum salicifolium, die auch natürlich an solchen Standorten vorkommen.
      Du hast ja keine Frauenschuhe vorgesehen, ist wohl gut so. Willst Du sie später dazusetzen, brauchen die wohl glaub ich ein wenig Schattenspender, bzw. einen Sonneschirm im Süden – und großenteils mögen sie wohl weniger gern Kalk, sind also nix für diesen Standort. :|
      Kürzlich hat ja auch schon viele Anregungen gegeben und mögliche Konflikte aufgezeigt. Aber auf Deinem großen Areal könntest Du trocken und feucht oder sogar alkalisch und sauer sicherlich im Kleinen nachbilden, ich mach das ständig auf viel engerem Raum, um nicht auf immer Vieles verzichten zu müssen. Die Waldpflanzen würd ich aber auch lieber weglassen. :?:
      ... Und die Mykorrhiza-Pilze??? Keine Sorge, die bekommst Du ja mit jeder Pflanze, die in einer Spezialgärtnerei gezogen wurde, automatisch mitgeliefert, sonst wärn die ja dort gar nicht erst gewachsen. 8)

      Ufff, jetzt gibt’s wieder viel zum Nachdenken.
      Bis bald
      Gartenfrosch

      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      @violetta,
      stimmt, es läuft mir ja nichts davon :D :D

      @ gartenfrosch,
      die fläche wird noch etwas größer :D ich habe gestern einfach latten genommen und den grundriss einfach mal hingelegt, nun, und dabei kamen mir noch mehr ideen, das beet wird so groß das ich noch wachholder pflanzen kann.
      dort wo das beet hinkommt, war/ist nur rasen und rasen habe ich noch nie gedüngt, ich dünge eh wenig, obstbäume und sträucher und meine tomaten bekommen nur dünger. alles andere bekommt nur das, was regenwürmer & co in humus umwandeln.
      kalkschotter, ich glaub das wird schwierig.
      der boden ist wirklich sehr sandig, es regnet heute, morgen sonnenschein, mittags sind dann so die ersten 10cm knochen trocken. lehm gibt es überhaupt nicht. erst im nächsten dorf, die haben ordentlich lehm zu kämpfen.
      du schreibst, wenn mein boden mager genug ist..., wie kann ich das feststellen, reichen die sogenannten zeigerpflanzen aus?
      mit den trittplatten ist eine gute idee.
      so in stufen finde ich super schön, auch wenn ich als frau richtig reinklotzen kann, aber ob ich das von der kraft her schaffe ist dann die nächste frage.
      ja, ja, die schöne Waldhyazinthe, schade :sad:
      danke das du die gräser angesprochen hast, dass lass ich dann auch, dann lieber den rest den du genannt hast, ist auch schöner als gras.
      also, frauenschuhe, und für all die anderen, das wird dann meine nächste baustelle :D (ich hab mein mann gestern schon geschockt :D :D ) dafür habe ich an anderen stellen im garten mehr möglichkeit.
      da mir kuerzlich auch schon mitgeteilt hat, dass da einiges bei meiner suche nicht ganz passt, sortiere ich ordentlich aus. vielleicht ist es mir möglich einigen eine andere bodenbeschaffenheit zu basteln.
      benutzt du richtige sperren um das du verschiedenes auf engem raum pflanzen kannst?

      ist ja eigentlich logisch mit dem pilz :D :D :D ich mal wieder :D :D und ich war schon auf suche wo ich die pilze kaufen kann :D :D
      vielen dank, das ich noch mehr zum denken bekommen habe, aber ohne euch würde ich das im leben nicht hinbekommen :D
      LG Lena
      LG Lena
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      Ich hätt da noch ein paar schöne Begleitpflanzen fürs neue Beet:
      Damit’s länger blüht:
      Für Februar und März alle Arten von botanischen Krokussen,
      für April und Mai trockentolerante Primeln, besonders Primula auricula,
      und Adonis vernalis, ein besonderes Schätzchen, dem Du einen guten und konkurrenzarmen Standort gönnen solltest,
      für dem Sommer außer den Nelken und mehrjährigem Lein, Linum perenne, sowie die blaue Iris sibirica, die unter Nährstoffarmut sehr zierlich bleibt und doch prächtige Horste bildet.
      Gib bitte Obacht, damit der Wacholder keine Wurzelkonkurrenz ausübt.
      Ich denke ein ungedüngter Boden mit viel Sand, wenig Humus und keinem Kompost usw. wird mager sein. Man kann’s natürlich messen lassen, davon versteh ich nix und hab’s auch noch nie gemacht. Zumindest dürfen keine Zeigerpflanzen für hohen und mittleren Nährstoffgehalt wachsen, welche das sind, weißt Du viel besser als ich, gell.
      Was ist in Deiner Wohngegend für Boden, enthält er Kalk, dann nimm ihn (zumindest von überall, wo er mager ist) oder isser sauer, dann besorg ihn lieber von woanders (Garten-Fachmarkt-Säcke oder Kiesgruben-Laster).
      Ehrlich gesagt, hab ich bisher noch nie Sperren benutzt und wohl auch nicht gebraucht. „Brutalos“, also Pflanzen, die andere be- oder verdrängen würden lass ich weg oder rode sie. Alles andre versuche ich dann nach dessen individuellen Bedürfnissen unterzubringen. Dabei gibt’s durchaus sehr kleinräumige Unterschiede bei Licht und Schatten, etwas größere bei feucht und trocken und noch weitere beim pH-Wert. Letzterer is bei uns immer alkalisch, weil hier der gesamte Boden aus Kalk besteht, der nach der Eiszeit aus den Kalkalpen hierher geschwemmt wurde, außer ein paar Mooren, die sich in manchen Mulden gebildet hatten. Daher ist mein „Sauerland“ eine in den Lehm gegrabene mit viel gekaufter Rhododendrenerde und Torf gefüllte Mulde, immer schwierig zu pflegen, aber ohne kann ich nicht, und so geht’s dann scho!
      WEITERHIN FROHES SCHAFFEN UND VIEL VERGNÜGEN!
      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Beeteinfassung

      Lass Dir ruhig Zeit! - Ich komm ja sonst auch nimmer nach ;)

      Was hältst Du von dieser über einen natursteinrand hängenden Beeteinfassung aus
      Mauerpfeffer
      Porzellanblümchen
      Zwergglockenblume
      Kissenphlox und
      Blaukissen:



      Ist bei mir in 2 bis 3 Jahren gewachsen, bleibt harmlos, blüht schön und unterdrückt alles "Unkraut"


      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • fürs zukünftige orchideengebiet:

      Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein!

      1. Pulsatilla vulgaris, Küchenschelle, gibt's in blau, lila, rot und weiß; sollte ein wenig Platz bekommen, weil sie sich gerne üppig "ausbreitet", also so bis 25 cm Radius alles zudeckt.



      ... dann 2
      Adonis vernalis, wie schon gesagt, ein besonderer Pfelgling aber superschön - übrigens wie viele andere "meiner Begleitpflanzen" seeeeehhr giftig! :P Macht das was? :huh:



      ...dann 3
      Daphne cneorum, das Heideröschen, ganz was LIABS, keine Ahnung, ob man's wo kaufen kann. Ein Ministrauch aus der Familie der Seidelbastgewächse (also auch seeehr giftig! 8o )


      ...

      Die hab ich alle tasächlich in der Natur zusammen so gefunden, neben 2 Enzianarten, die im April blühen; sie würden glaub ich gut in Dein Konzept passen.


      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • weitere Begleiter für mein zukünftiges orchideengebiet

      Was auch nicht fehlen sollte - AKELEI!
      Aquilegia vulgaris, blüht lange in vielen Farben mit ihren elfenartigen Krönchen, samt stark aus, wuchert aber nis zu dabei.









      Je magerer die Erde und je kapriziöser die Züchtung, desto zarte die Pflanze, sonst lieber bisserl Abstand halten mit Deinen zarten Kleinen.


      Im Versuchsgarten wächst in der Trockenkalkterrasse noch die Junkerlilie, kenn ich nicht so persönlich, hab auch kein Bild, aber gehört wohl in diese Gesellschaft.

      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      hallo gartenfrosch,
      vielen,vielen dank für deine vorschläge.
      einige wachsen schon bei mir, akelei , mauerpfeffer kissenphlox und viele andere die für steingärten verkauft werden. adonis …. und küchenschelle besitze ich noch nicht, aber die sind so schön, das ich die mir dazu kaufen werde. die giftigkeit einiger pflanzen ist auch kein problem.
      jedenfalls habe ich ja eine riesen auswahl.
      der wachholder ist schon gestrichen, den wollte ich vor der wand pflanzen, geht nicht, in diesem bereich lässt die sonne sich erst um ca. 13 uhr blicken. damit man die blöde wand nicht so sieht, werde ich dort einige sträucher pflanzen. schaun wir mal welche.
      auf jedenfall werde ich dort eine wurzelsperre einplanen, das wäre dann das erste mal, bin gespannt. mit dem kalkboden werde ich bestimmt probleme bekommen, in der ganzen gegend ist der boden leicht sauer, laut zeigerpflanzen. auch in unserem garten. im rasen habe ich zeigerpflanzen gefunden die auch auf kalk wachsen, ein stück weiter gibt es welche die man nur auf saurem boden findet. dieses durcheinander verunsichert mich, deshalb werde ich besser den boden prüfen lassen.
      eine nachbarin habe ich gefragt, sie hat mal vor einigen jahren den boden prüfen lassen, der ph-wert war bei 6,5.
      nun zu meinen bildern.
      gestern abend habe ich das beet noch verändert, wird noch größer werden, weil ich muss doch mehr platz für die sträucher einplanen. später oder morgen kommt dann ein neues bild. meine vorstellung mit dem hügel ist ein bisschen komisch geworden :D




      VIELEN DANK FÜR DEINE GROSSE HILF
      fast vergessen, ein lkw befüllt mit kies oder so, geht nicht, leider keine zufahrt.
      du hast ja glück das du kalkhaltigen boden hast. vielleicht wäre das für dich auch eine alternative mit einer wurzelsperre für säure liebende pflanzen. ich werde berichten.
      LG Lena
      LG Lena
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      Hi, Lena!
      Die Planung macht ja prima Fortschritte, find ich. :D
      Sieht super geeignet aus, Dein Pflanzplatz. Das Gefälle ist auch prima, erhalte es! Dann fließt Dir keine „Säure“ in neue Beet, und wenn von dort Kalk ausgeschwemmt wird in den Rasen oder so, is der bestimmt dankbar dafür! ;)
      Die Pulsatilla, Küchenschellen sind wirklich Spitze, es gibt sie natürlich im Versand aber auch im Frühjahr z.B. bei Obi gleich blühend und recht günstig. Da kannst Du gleich die Originalfarbe sehen und mitnehmen, was Dir am besten gefällt. Im Sommer/Herbst sind sie wie gesagt ganz schön üppig mit ihrem geschlitzten Laub und bekommen hübsche Samenbüschel oben drauf.
      Wachholder hin oder her, in einem unteraufgeschnitten Eimer kannst die immer noch nachpflanzen, bei mir stehen welche mitten im „Wald“ und gedeihen prächtig mit 2 – 3 Std. Sonne.
      Die Wand muss natürlich zuranken, sonst sieht sie nicht grad nach Natur aus, gell! Ich würde sie mit einem Spalier versehen und daran viele Clematis hochranken lassen, mit einem kleinen Schattenspender am Fuß für die Nachmittagssonne, z.B. Pulmonaria oder Helleborus, gefällt’s den Waldreben dort bestimmt so hervorragend, dass von Mai bis Oktober alles voller Blüten sein wird. :D
      Achte drauf, dass Du später immer wieder ins Beet musst und bis zur Wand vordringen und ungehindert arbeiten können sollst und dass trittsteine von der Vegetation vom Rand her schnell 20-30 cm weit abgedeckt werden. Sie sollten also richtig groß sein. In Deinem Fall natürlich unbedingt natürliche Kalkplatten. 8)
      Hmm, Du wohnst also in einem sauren Land – viele von uns hier sehnen sich danach, wenn Rhododendron, Azaleen, Heidelbeeren, oder wie bei mir Meconopsis betonicifolia kläglich versagen. Das wären ja dann super Halbschatten-Pflanzen für euch dort! Freu mich schon auf dein nächsten Beet! ;)
      Aber ein paar Säcke Kalkspiltt für die eigentlichen Pflanzstellen und dto. „Rasenkalk“ zum Einmischen und Alkalisieren des gesamten Beets kriegste echt in jedem Baumarkt, ganz sicher! Ein Gartenbaubetrieb kann Dir sicher auch größere Mengen von jedem geeigneten Boden liefern, ist halt teuer, und wenn echt kein Fahrzeug reinkommt, nimmst halt an Schubkarrn, um das Zeugs hinters Haus zu schaffen, ha? :rock:
      Aber vielleicht nehmen einige Knabenkräuter so wie’s in den Beschreibungen steht ja auch leicht sauren Boden an, auch wenn sie sonst auf Kalk wachsen. Probieren geht über... und schon sparst wieder Mühe für den Kalktransport.
      In meinem sauren „Heidegarten“ am „Waldrand“ bildet der natürlich vorkommende Lehm die Wanne für das Torfbeet, das reicht optimal aus zum Trennen der verschiedenen pH-Bereiche. Eine Wurzelsperre braucht man glaub ich nur wie der Name sagt, um einen Starkwurzler von den zarten Würzelchen empfindlicher Pflänzchen wir z.B. Cypripedium fernzuhalten. Meine anderen Bodenbereiche lege ich immer so an, dass die Fließrichtung des Wassers durch Bodenstruktur, Gefälle, Steine usw. so geleietet wird, dass es nur das woanders hinschwemmt, was und wohin es hin soll. (Mann, is des jetzt blöd formuliert, aber ich glaub, ihr verstehts es trotzdem, oda???)
      :D :love: :blush:

      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      hallo gartenfrosch,
      jo, die planung, hilfe, was mach ich mir darüber nen kopf :D :D
      aber macht spass
      problem, die wand kann ich nicht zuranken lassen, da hat der nachbar was gegen. deshalb kam ich auf die idee mit dem wachholder, der wird ja richtig schön groß. du schreibst, bei dir wachsen die mitten im wald, 2-3 stunden sonne, da bekommen die ja bei mir viel mehr sonne ab von 13:00- sonnenuntergang.
      ja dann brauch ich ja nicht mehr suchen, dann doch wachholder. da bin ich aber jetzt froh.
      ich hab ja von dir eine riesen liste bekommen, mit der werde ich dann einkaufen wenn die zeit da ist.
      und einiges kann ich im herbst teilen, und schon einpflanzen.
      ich freu mich auch schon auf die nächste baustelle, nu muss ich erst das eine beet fertig bekommen :D und dann möchte ich gerne was sumpfiges haben, in verbindung mit unserem teich. aber dank deiner hilfe bin ich ja schon richtig weit, auch mit dem planen.
      jetzt haste schon meine nächste frage beantwortet, mit dem kalksplitt und rasenkalk, danke das du gedanken lesen kannst :D wegen den platten, ist auch ein guter tipp, ich hätte bestimmt "normale" platten gekauft. ja, mit dem anliefern ist nicht so toll, aber wofür habe ich denn mein packesel :D die zeit muss mein mann sich dann eben nehmen.
      uuuh, da hätt ich angst, so ohne kalk, ich weiß nicht, besser nicht, auch wenn es so geschrieben steht.

      wir können ja tauschen, du bekommst ein stück leicht sauren boden von mir, und ich den kalkigen von dir :D
      das ist ja genial, natürlicher geht es wirklich nicht (lehm als wanne).
      dein letzten satz hab ich auch verstanden :)

      meine liste die ich erstellt hatte, war ja nicht so ganz richtig, was ich mir jetzt überlegt habe, ich könnte doch so in zwei-drei jahren wenn einiges schon schatten spendet, die orchideen kaufen die halbschatten benötigen, oder? und als erstes die orchideen die volle sonne mögen. natürlich ohne orchideen die im wald wachsen :)

      wenn ich den rasen abgetragen habe, gehts in die tiefe, reichen zwei spatentiefen aus? die cm hast du mir schon genannt, ich hab aber keine lust mit dem zollstock zu hantieren :D
      LG Lena
      LG Lena
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      hallo ihr lieben,
      nun weiß ich ja schon vieles, aber was mir noch immer noch kopfzerbrechen macht, ist die sache mit einer natursteinmauer oder der gleichen.
      heute früh habe ich von einer bekannten diesen link bekommen
      http://www.nexusboard.net/sitemap/7293/f...-styropor-t408/
      die haben sich vor jahren damit ein riesen wasserfall am teich gebaut.
      was haltet ihr davon? weil dieses ganze verlegen mit steine, ich glaub das schaffe ich nicht.
      ich war heute in einem betrieb die solche steine verkaufen, und habe mal einiges in die hand genommen, nä, wenn ich mir vorstelle ich muss das alles stapeln,meine arme wirbelsäule :sad: und styropor wiegt ja nichts, und das kleistern bekomme ich bestimmt hin, weil dann wäre dieses problem auch gelöst.
      LG Lena
      LG Lena
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      Am Besten bei jeder Pflanze vergewissern, dass sie Halbschatten verträglich ist, dann kann nix schief gehen! Es gibt halt solche Wacholder und solcherne, also erst prüfen, wenn Dir eine Sorte gefällt, ob’s passt.
      Aber volle Sonne ab Eins is doch wirklich schon sehr viel, gut für die „Steingartenpflanzen“ und Trockenwiesengesellschaft! Mein Rosenbeet bekommt nur Sonne von max. 11:00 bis 18:00 Uhr (Juni + Juli), sonst noch weniger, Rosen lieben Sonne, aber hier geht’s Ihnen bestens.
      Bin auch sehr froh zu hören, dass Du für die Knochenarbeit nun doch Hilfe erwarten darfst; Dein Göttergatte darf doch dann auch die Früchte genießen, gell – also wenn Alles fertig ist auf der Liege liegen und Dein Werk bewundern.
      Ich starte jetzt Versuche, Boden zu digitalisieren, dann könne wir ihn per Email austauschen oder hier eine Forums-Bodenbörse einrichten, es gibt aber auch echt solche, z.B. hier in München-Süd, bestimmt auch bei Dir in der Nähe, die Dir dann das Gewünschte Substrat bereitstellen werden.
      Wenn sich mit der Zeit Schattenzonen entwickeln und Du dann was reinsetzt, was den Schatten mag, verstehst Du ganz genau, was ich mit diesen kleinräumigen Biotopflächen gemeint habe, die ich immer für Wunschpflanzen zu schaffen oder aber , wenn sie schon da sind, mit Geeignetem zu bepflanzen versuche!
      Wenn Ihr das alles zwei Spaten tief rausgebuddelt habt, alle Wurzeln, Kraut und Gras peinlich genau entfernt usw., dann muss das wirklich reichen.

      Die Sache mit den Styroporfelsen is ja auch echt der Clou, sofern Dir was Bestimmtes vorschwebt, kannst’es jetzt leicht und locker selber herstellen, Sand hast ja genug!
      Schon wieder was Gutes gefunden, Glückwunsch!

      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: mein zukünftiges orchideengebiet

      huhu,
      sollte ich mir nicht sicher sein mit irgendwelchen pflanzen, wofür hab ich euch denn :)
      ab 13:00 volle sonne ist nur der bereich an der ekel wand, alles andere richtung mitte bekommt ab ca.7:30 volle sonne bis zum sonnenuntergang.
      da hast du wirklich einen guten platz für deine rosen. vor, ohje, das dürften nun 22 jahre her sein, wollte ich unbedingt rosen im garten haben, an einer ganz schattigen stelle sollte es blühen. ich hab mich damals gewundert warum die rosen nicht überlebt haben. nun hab ich nur noch 2 aber am richtigen platz.
      dann digitalisiere mal :D :D
      mein mann hat bestimmt angst das ich nicht mehr koche, deshalb hilft er mir beim schleppen :D :D
      ich war gestern in köln bei meiner mutter, wir sind dann noch zum gartencenter, dort könnte ich das ganze substrat bekommen. ich werde mich aber noch anderweitig umschauen.
      das ist ja das schöne hier im forum, egal wer tipps gibt, alles wird wunderbar verständlich erklärt.
      heute nachmittag werde ich mal ein stück styropor bearbeiten, ich hab zwar nur gips, aber zum ausprobieren reicht das. stimmt, sand habe ich genug :D
      da bin ich jetzt aber froh das es wirklich nur zwei spatentiefen sind :)

      LG Lena
      LG Lena
    • Alles paletti!

      Das hört sich ja heut echt super an - alles is in Budda! :D
      Total im grünen Bereich und keine weiteren Probleme aufgetaucht, da könn ma ja den Sonntag in vollen Zügen genießen, oda liaba dahoam, da iss net so voll wie im Zug. ;)
      Bloß das Wetter: Dauerregen! Kann man nicht mal im Garten kratzen. :rock:
      (Macht nix, kommt ja Fußball. :huh: )
      Jedenfall wirklich schön, dass Du im Moment alles Nötige gefunden hast! :D
      Schönen Sonntag allerseits und bis bald, GF
      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!