Diese Stendelwurz ist die erste und bisher einzige Orchidee, die sich in meinem Garten vermehrt oder sagen wir besser ausgebreitet hat:
Aus zwei Pflänzchen entwickelten sich im nunmehr dritten Standjahr zwölf Triebe, von denen gerade immerhin gleich acht ihre Blütenrispen entfalten:


Sicher gibts in Kürze schöne Bilder davon. Bisher siehts so aus:

Leider hab ich damals noch nicht registriert, welche Pflanze ich erworben habe und wie sie zu pflegen sei, sondern nach dem gewissenhaften Einsetzen Rechung und Etikett gleich entsogt (schon, damits mei Frau net find!! Und wieda schimpft, was ich alles kauf).
Nach den Anweisungen von damals setze ich diese Stendelwurz sonnig in mageren Sandboden, und wie man sieht, gefällt ihr das wirklich sehr.
Sie schaut doch genau aus wie Epipactis palustris, und keine andere! Aber das ist doch die Sumpf-Stendelwurz, eben palustris, also Standort nass, sumpfig, womöglich sogar sauer, das grade Gegenteil wie bei mir!
Dank Eurer Hilfe sind wir aber dennoch völlig sicher, dass dies hier alles Sumpfstendelwurzen der Art Epipactis palustris sind.
Voriges Jahr hab ich schon diese Blüten aufgenommen:

Scheint doch in jeder Hinsicht wie E. palustris zu sein, oder?

Die Triebe werden bislang so 40 bis 60 cm hoch + Blütenähre und erblühe in der zweiten Junihälfte.
Derzeit gibt's leider ein kleines Problem: Die letzten Wochen waren sehr nass, ich dachte, das sei schlecht für Blattläuse, dagegen gut für Mehltau und so was, oder auch Schnecken, nix da: keine Pilze, keine Schnecken, aber gestern fand ich plötzlich einige Nester schwarzer Läuse und als Beschützer dazu noch eine Menge Ameisen!

Wie man sieht, haben die Blutsauger so viel Saft abgesogen, dass der ganze Blütenkopf nach unten hängt.

Ich hab sie mechanisch dezimiert, also mit die Finger abgwuzelt, und schon ein paar mal satt mit meiner Lausmischung eingesprüht: eine 3%ige Verdünnung von Seifenspiritus (Spiritus saponatus, das ist 20% Schmierseife in Alkohol gelöst aus der Apotheke), davon also 3 ml auf 100 ml Wasser, diese Spitzlösung sollte es so weit verdünnt eigentlich diesen Schadinsekten vergehen lassen ohne den Pflanzen zu schaden. Die Behandlung werde ich so fortführen, die Läuse scheinen schon etwas müde geworden zu sein, das Köpfchen der Blüte richtet sich wieder langsam auf!
Giftige Chemie scheidet hier aus:
1. is Natur natur und keine Giftküche
2. wachsen gleich nebendran unsere Bio-Küchenkräuter, da geht gar nix mit der chemischen Keule, und
3. find ich es anmaßend von mir, da so brutal in die natürlichen Vorgänge einzugreifen, will ich doch eingentlich im Garten die wahre Natur sich entfalten lassen und nicht künstlich verändern, aber manchnal brauchen unsre Schützlinge halt doch a bisserl Hilfe, gell.
Habt ihr noch andre Ideen, was ich dagegen machen könnte?
Aus zwei Pflänzchen entwickelten sich im nunmehr dritten Standjahr zwölf Triebe, von denen gerade immerhin gleich acht ihre Blütenrispen entfalten:
Sicher gibts in Kürze schöne Bilder davon. Bisher siehts so aus:
Leider hab ich damals noch nicht registriert, welche Pflanze ich erworben habe und wie sie zu pflegen sei, sondern nach dem gewissenhaften Einsetzen Rechung und Etikett gleich entsogt (schon, damits mei Frau net find!! Und wieda schimpft, was ich alles kauf).
Nach den Anweisungen von damals setze ich diese Stendelwurz sonnig in mageren Sandboden, und wie man sieht, gefällt ihr das wirklich sehr.
Sie schaut doch genau aus wie Epipactis palustris, und keine andere! Aber das ist doch die Sumpf-Stendelwurz, eben palustris, also Standort nass, sumpfig, womöglich sogar sauer, das grade Gegenteil wie bei mir!
Dank Eurer Hilfe sind wir aber dennoch völlig sicher, dass dies hier alles Sumpfstendelwurzen der Art Epipactis palustris sind.
Voriges Jahr hab ich schon diese Blüten aufgenommen:
Scheint doch in jeder Hinsicht wie E. palustris zu sein, oder?
Die Triebe werden bislang so 40 bis 60 cm hoch + Blütenähre und erblühe in der zweiten Junihälfte.
Derzeit gibt's leider ein kleines Problem: Die letzten Wochen waren sehr nass, ich dachte, das sei schlecht für Blattläuse, dagegen gut für Mehltau und so was, oder auch Schnecken, nix da: keine Pilze, keine Schnecken, aber gestern fand ich plötzlich einige Nester schwarzer Läuse und als Beschützer dazu noch eine Menge Ameisen!
Wie man sieht, haben die Blutsauger so viel Saft abgesogen, dass der ganze Blütenkopf nach unten hängt.
Ich hab sie mechanisch dezimiert, also mit die Finger abgwuzelt, und schon ein paar mal satt mit meiner Lausmischung eingesprüht: eine 3%ige Verdünnung von Seifenspiritus (Spiritus saponatus, das ist 20% Schmierseife in Alkohol gelöst aus der Apotheke), davon also 3 ml auf 100 ml Wasser, diese Spitzlösung sollte es so weit verdünnt eigentlich diesen Schadinsekten vergehen lassen ohne den Pflanzen zu schaden. Die Behandlung werde ich so fortführen, die Läuse scheinen schon etwas müde geworden zu sein, das Köpfchen der Blüte richtet sich wieder langsam auf!
Giftige Chemie scheidet hier aus:
1. is Natur natur und keine Giftküche
2. wachsen gleich nebendran unsere Bio-Küchenkräuter, da geht gar nix mit der chemischen Keule, und
3. find ich es anmaßend von mir, da so brutal in die natürlichen Vorgänge einzugreifen, will ich doch eingentlich im Garten die wahre Natur sich entfalten lassen und nicht künstlich verändern, aber manchnal brauchen unsre Schützlinge halt doch a bisserl Hilfe, gell.
Habt ihr noch andre Ideen, was ich dagegen machen könnte?
"Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!