Epipctis in der Natur in Hessen

    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      en.wikipedia.org/wiki/Epipactis

      kenne mich mit den terristr. orchideen nicht so aus. habe also mal schnell nachlesen muessen. hier der link.
      ich weiss, dass es in deutschland und europa viele genera gibt.
      hier werden leider aus kommerziellen gruenden viele habitat vernichtet. waelder werden abgeholzt und machen teak baeumen platz. die bringen natuerlich in zukunft viel geld. epiphyten, die teilweise viele jahre alt sind, verschwinden dadurch, wenn die alten baeume gefaellt werden.
      es ist traurig.
      gruesse aus der sonne
      wolfgang
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      Es ist traurig das die Welt so ausgebeutet wird, und das immer mehr Regenwälder unwiederbringlich verschwinden. Nicht nur die Epiphyten die mit dem Abholzen verschwinden, die Tierwelt man denke an die kleinen Frösche usw.deren Lebensraum zerstört wird. Ich habe gestern noch zu einem Kumpel gesagt: die Welt ist Millionen von Jahre alt geworden, und wir haben es in 60 Jahren geschaft den Planeten kaputt zu machen. Ich bin so Dankbar das ich auf diesen Planeten wandern durfte. Gruß Wolfi
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      Vielen Dank für den interessanten Beitrag!
      Einheimische Orchideen hier in unserm Forum zu zeigen neben all den exotischen Schönheiten aus Eurem Zimmern finde ich wirklich ganz toll und wichtig. :D

      Hier noch ein Link für die deutsche Beschreibung:
      de.wikipedia.org/wiki/Epipactis
      Das ist doch offenbar genau die Art, die Du gefunden hast. :D


      Ich hab auch ein Bild von einer etwas kleineren Stendelwurz hier aus Bayern und mach's damit mal vor:


      Ja, dass man so was nur noch selten in unsrer Natur finden kann, ist schon wirklich sehr schade ... und wenn's woanders noch solche Wunder gibt und sie jetzt auch noch dem Profit zum Opfer fallen noch viel schäder.
      Zum Glück gibt's auch verantwortungsvolle Zuchtbetriebe, die uns diese Schätze erhalten ohne die Natur anzutasten und von wo aus auch so manche einheimische Orchidee ihren Weg in unsre Gärten finden kann. :love:



      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      @ leaflet und Gartenfrosch

      Danke für eure wertvollen Beiträge und die schönen Fotos. Hier noch ein paar Bilder von Orchideen in freier Natur.

      Weißes Waldvögelein


      Brandknabenkraut


      Fleischfarbenes Knabenkraut


      Purpur-Knabenkraut


      Weiße Waldhyazinthe



      Alle diese Orchideen gibt es in Deutschland und in Österreich zu unserer Freude noch in der Natur. :love:

      LG Violetta
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      ein großes DANKE für die vielen super schönen fotos.
      ich finde wenn jeder mensch die natur respektieren würde, brauchte man keine träume , denn träume sind meist schäume. aber leider ist für viele geld und macht wichtiger. schade denn die natur ist so schön, ich hoffe sehr das die menschheit das einmal kapiert und die natur respektvoll behandelt. aber auch das wird wohl ein traum bleiben.
      LG Lena
      LG Lena
    • Re: Epipctis in der Natur in Niedersachsen

      Hallo Lena so schlimm wie es sich auch anhört,ist es auch unsere Welt ist nicht mehr zu Retten. Alles was wir in die Luft und in den Weltraum geschickt haben, wird erst in den nächsten 20 bis 30 Jahren runter kommen. Dann die über Bevölkerung die Natur wird immer kleiner, was jetzt noch Naturschutz Gebiete sind werden ind absehbarer Zeit Siedlungen werden. Ganz Einfach wohin mit all den Menschen? Da ich oft mit dem Kajak unterwegs bin, komme ich auch übers Land und entdecke ab und zu mal wilde Orchideen.Dann stehe ich dort und frage mich, wie lange werdet Ihr hier noch so wachsen können. Vor zwei Jahren war ich am Dümmersee in Richtung Diepholz mit dem Kajak unterwegs, und es standen ein paar Orchideen an der Böschung. Letztes Jahr im September habe ich die gleiche Tour gefahren,dort stehen jetzt zwei große Hühnerfarmen bis an den Fluß heran. Und nichts mehr zusehen von den schönen Orchideen. Manchmal könnte ich weinen wenn ich sehe wie alles verschwindet. Letztens auf einer Demo hier in Bremen hörte ich jemanden sagen: Was Interessiert mich die Natur ich lebe jetzt und heute. Und so denkt nicht nur dieser Mann,nein davon gibt es noch viel mehr. Wie gern erinnere ich mich an meine Kindheit, wir haben von Morgens bis spät Abends draußen gespielt. Die Kinder von heute kann man garnicht mehr dazu animieren, die sitzen lieber vor der Glotze oder spielen mit der Play Station. Nichts gegen die Technik, aber wo führt sie uns hin? Ich bin stolz das ich auf diesen Planeten wandern durfte. Es grüßt Wolfi
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      @ Wolfgang, Lena und Wolfi

      Einerseits habt ihr (leider) in allem Recht. Wenn es andererseits nicht immer wieder Menschen gegeben hätte, die ihre Täume (im Guten) verwirklicht haben, dann hätte sich die Welt nie verändert und es wäre alles noch schlimmer. Es hat Menschen gegeben, die für ihre Träume ihr Leben gelassen haben und erst dadurch (oder danach) kam der entscheidende Durchbruch. Jammern alleine hilft nicht und die Hoffnung darf man nie aufgeben!!!!!!! :) :)

      LG Violetta
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      wolfi, traurig was du mit ansehen musstest, natur ausgetauscht von hühnerfarmen. du hast recht, ich konnte auch noch als kind stunden in der und mit der natur spielen. die kinder die in der großstadt erwachsen werden können einen leid tun. aber sind es nicht die eltern schuld, die es den kindern erlauben stunden am tv/pc zusitzen? hauptsache die kinder sind ruhig. das was du auf der demo gehört hast, ist natürlich eine schlimme aussage, denn wenn jeder so denken würde gäbe es warscheinlich unsere welt gar nicht mehr. vorallem was ist mit unseren nachkommen, da denken viele nicht drüber nach. schade.
      aber violetta hat recht wir dürfen die hoffnung nie aufgeben
      LG Lena
      LG Lena
    • Re: Epipctis in der Natur in Hessen

      @ violetta
      dieser gute mensch ist ein schwedischer botaniker. sicher, seine idee ist gut. hier kaempft er gegen eine mafia aus staatsbediensteten ( polizei und fortverwaltung ), farmer und haendler, letztendlich laienhaften kunden. waere die nachfrage nich vorhanden, gaebe es auch keine raeubereien.
      viele spezies sind fast kaum mehr in freier natur zu finden.
      zuechtern muesste man sofort die lizens entziehen, wenn sie ware in umlauf bringen, die nicht aus flaschen stammt, staatsbeamte muessten sofort ihren job verlieren.
      die gesetzgebung ist hier wie in vielen staaten der welt, auf grund des washingtoner abkommens vorhanden
      aber hier kaempft die moral wie einst don quichote gegen die windmuehlenfluegel.
      als auslaender - aber auch die presse - muss man sich sehr zurueck halten, denn sonst drohen empfindliche strafen, bis zu gefaengnis.