Schnitt von ROSENBÄUMCHEN

    • Schnitt von ROSENBÄUMCHEN

      wichtige Frage: :?:
      Schneidet man jetzt Rosensorten auf Hochstamm genauso wie die Sträucher der entspechenden Sorte? :|
      Ich hab meine heuer zum ersten Mal:

      [IMG:index.php?attachment/1285415522]

      Edel- und Beetrose auf Hoch- bzw. Halbstamm:

      [IMG:index.php?attachment/1285415510]

      [IMG:index.php?attachment/1285415493]

      die zwei (ebenfalls Edel+Beet), die sich ihren extra dicken hohen Stamm selbst getrieben haben:

      [IMG:index.php?attachment/1285415532]

      [IMG:index.php?attachment/1285415556]


      sowie eine Kletterrose auf Kaskadenstamm veredelt und 2 wurzelechte Bodendecker, die ich am Stamm hochgezogen habe:

      [IMG:index.php?attachment/1285415493]

      [IMG:index.php?attachment/1285415546]

      ...und da dachte ich mir so ganz naiv, aber bestimmt: Da die verdelten, teuren Stücke ja wegen ihres oben in der Luft liegenden Veredelungsknotens bei Frosteinbruch gut eingepackt werden müssen, könnte es gut sein, davor schon mal alles, was nicht für den nächsten Sommer bleiben soll, wegzuschneiden; - so wird auch die Verpackung einfacher, weil weniger Material zu schützen ist. Könnt ich mit der Idee einigermaßen richtig liegen? Und wie eght's dann im Frühjahr weiter??
      Die "wilden", also normalen Austriebe der Sträucher und die wurzelechten gedenke ich außer ein wenig Reisig als Sonnenschutz der rauhen Witterung voll auszusetzen, die halten das aus -und sonst treiben sie eben neu von unter her aus und werden notfalls wieder zu Büschen ohne Stamm.
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      "Gartenarbeit"? - Gibt es nicht! - Jegliche Betätigung im Garten ist nie Arbeit, sondern reines Vergnügen!
    • Re: Schnitt von ROSENBÄUMCHEN

      Gartenfrosch schrieb:


      Schneidet man jetzt Rosensorten auf Hochstamm genauso wie die Sträucher der entspechenden Sorte?

      Grundsätzlich JA. THs und Beet radikal kurz. Trauer-/Kaskadenstämme bleiben die Triebe entsprechend länger.

      Gartenfrosch schrieb:


      und da dachte ich mir so ganz naiv, aber bestimmt: Da die verdelten, teuren Stücke ja wegen ihres oben in der Luft liegenden Veredelungsknotens bei Fristeinbruch gut eingepackt werden müssen, könne es gut sein, davor schon mal alles, was nicht bleiben soll, wegzuschneiden; - so wird auch die Verpackung einfacher, weil weniger Material zu schützen ist. Könnt ich mit der Idee einigermaßen richtig liegen? Und wie eght's dann im Frühjahr weiter??


      Ich habe ja schon berichtet das der Hochstamm niedergelegt werden kann, somit liegt keine Veredelungsstelle in der Luft. Bei dieser Methode müssen so oder so alle Blätter entfernt werden das es nach dem Änhäufeln, unter der erde, nicht zu fäulnis kommt.

      Was willst du wegschneiden? Soviel wie im Frühjahr, radikal? Schlechte idee. So kann der FRost noch leichter schaden anrichten. Das bischen gewusel vom Winterschutz gehört halt dazu.
    • Re: Schnitt von ROSENBÄUMCHEN

      Hier noch einige Angaben vom Fachmann. Es handelt sich um wortgetreu widergegebene Auszüge aus dem aktuellen Rosen-Ratgeber der Firma Pflanzen Kölle.
      „Bei Rosenstämmchen empfiehlt sich ein Formrückschnitt bereits im Herbst vor dem Einwintern: totes Holz, dünne und innere Triebe entfernen, junge Triebe schonen, auf dem jungen Holz die Krone aufbauen, damit der nächste Blütenflor üppig wird, Triebe, die stehen bleiben auf ca. 20 cm zurückschneiden, dabei auf eine gleichmäßige Kronen form achten.“
      :clapping:
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