Ist noch was zu retten?

    • Ist noch was zu retten?

      Offenbar haben zwei meiner Phal. Orchideen in der mitte angefangen zu schimmeln, weiss gar nich so richtig wie ich das verhindern kann, dass es nich noch mehr meiner Orchis trifft, und was soll ich jetzt mit den beiden machen? ist ihnen noch zu helfen oder muss ich sie aufgeben? hab nämlich gelesen dass wenn sie im Herzen zu schimmeln anfangen kann man nichts mehr machen, suche trotzdem rat. eine meiner beiden hab ich umgetopft und gieße sie erstmal nich.
    • Re: Ist noch was zu retten?

      lena1964 schrieb:


      hallo luni,
      wie oft gießt/tauchst/ sprühst du denn deine orchideen?
      orchideen mögen keine nassen füße. auch wasser was von den blättern nicht richtig ablaufen kann ist nicht gut.

      LG Lena


      Hallo luni,
      was viele nicht bedenken, ist auch ein ordentlicher Luftaustausch (gerade wenn oft gesprüht wird oder Wasserschalen dabeistehen).
      Also Fenster wenigstens ankippen das mag Schimmel überhaupt nicht.

      LG vadi1
    • Re: Ist noch was zu retten?

      @ luni,
      schritt fuer schritt!!
      erst musst du unbedingt behandeln um die bakterien zu stoppen.
      du kannst auch so vorgehen: austopfen, pflanze abbrausen, die ganze pflanze in einer breitbandfungizid loesung ( einfache dosis ) tauchen, ca 5 minuten.
      dann die pflanze trocknen lassen ( 48 std ), in neues substrat einsetzen.
      bei dem befall des herzel hilf meiner meinung aber nur die oben schon beschriebene methode. das herzel wird langfristig absterben, aber ein keiki wird austreiben.
      wenn das herzel aber schon zu stark mitgenommen ist, hilft wirklich nichts mehr - leider.
    • Re: Ist noch was zu retten?

      meine orchideen stehen in meinem südzimmer im ganzen raum verteilt, eine fensterseite ( da stehen aber keine Orchideen) ist das fenster 24 std. auf kipp. die beiden befallenen Orchideen standen beide allein in der gleichen Ecke. ic hatte immer ein paar schwierigkeiten mit dem gießen, doch nasse Füße ist zu mindest bei der einen orchidee auszuscheiden weil sie in einem Orchideentopf steht wo das wasser ablaufen kann, ich gieße meine Orchideen unregelmäßig (was ich jetzt aber ändern möchte) aber habe immer fleißig drauf geachtet das sie nich zu nass wurden, nur gesprüht habe ich sie wohl zu oft :sad: , damit habe ich aber auch schon aufgehört. es wurde mir empfolen meine Orchis einmal in drei Wochen zu tauchen. Was sagt ihr dazu? soll ich das machen, ich mein ist das gut?

      so sehen die sorgenfälle etzt aus mit dem flurid schon drauf gemacht
    • Re: Ist noch was zu retten?

      hallo luni
      so pauschal kann man das gar nicht beantworten. alle 3 wochen oder alle zwei oder einmal in der woche, denn es hängt auch von temperaturen ab, oder ruhephase.
      wichtig ist das orchideen wirklich nicht im wasser stehen. wenn du durchsichtige töpfe hast kannst du es ganz einfach erkennen wann du wieder tauchen musst. bei unglasierten tontöpfen ist es etwas schwieriger aber mit etwas übung bekommt man das auch hin. die blätter befeuchten ist auch nicht schlimm, nur du musst darauf achten das im herzel kein wasser steht denn das mögen orchis überhaupt nicht gerne. so entstehen krankheiten. auch wenn du nicht häufig die blätter sprühst besteht die gefahr das die orchideen krank werden.

      LG Lena
      LG Lena
    • Re: Ist noch was zu retten?

      Hallo luni,
      ich schließe mich lena an.
      Wenn ich deine Bilder sehe, fallen mir die weißen Ränder des Substrates auf. Kann es sein, das du mit kalkhaltigen Leitungswasser gießt, oder täusche ich mich weil sie so verschwommen sind?
      Übrigens: Es gibt Leute die sprühen ihre Phalis gar nicht oder nur sehr selten und sie nehmen es ihrem "Pfleger" nicht übel.
      Sie sind halt wirklich sehr robust und dankbar.

      LG vadi1
    • Re: Ist noch was zu retten?

      luni schrieb:


      ic hatte immer ein paar schwierigkeiten mit dem gießen, doch nasse Füße ist zu mindest bei der einen orchidee auszuscheiden weil sie in einem Orchideentopf steht wo das wasser ablaufen kann,


      alle pflanzen koennen ueberwaessert werden, egal wo sie stehen oder in oder auf welchem medium sie sich befinden.
      gewissen medien bieten einfach mehr drainage, gewisse topefe lassen das wasser leichter abfliessen.
      das sind alles nur "hilfen" aber keine prophylaxen.
    • Re: Ist noch was zu retten?

      Hallo luni,

      aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich meine Orchideen nie sprühe, da ich nur die Fensterbank zur Verfügung habe. Aber alle Orchideen stehen bei mir im vollen Licht (sehr wichtig hier in Europa!!!) an einem Ostfenster, manche in der zweiten und dritten Reihe der Fensterbank, bei zu starker Sonne etwas schattiert. An dunkleren Stellen in der Wohnung braucht man eine Zusatzbeleuchtung Ich gieße sie einmal pro Woche gründlch, lasse sie sich eine halbe Stunde vollsaugen und schütte dann das restliche Wasser ab (gut abtropfen lassen bis nichts mehr kommt!!!!) Die Blätter reinige ich dabei jede Woche mit einem weichen Papiertuch. Vom Frühjahr bis zum Herbst dünge ich jede zweite Woche. Die Orchideen danken es mir mit monatelangen wunderschönen Blüten, manche von ihnen blühen mehrmals im Jahr.

      Bilder von diesem Sommer:





      LG Violetta

      Nachtrag:
      Ab dem Herbst, wenn es kühl wird und die Heizung wieder gebraucht wird, sprühe ich meine Orchideen evtl. 1 bis 2 x pro Woche ganz leicht. Es kommt auf die vorhandene Luftfeuchtigkeit an. Zur Zeit hatte ich in meinem Orchideenfenster seit 8 Wochen eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 bis 75 %. Heute (27.8.) ist der erste Tag, an dem die Luftfeuchtigkeit bis auf 65 % gesunken ist. Wir haben hier ein sehr fruchtbares Tal mit sehr gesunder Luft, in der fast alles wächst und gedeiht.

      LG Violetta
    • Re: Ist noch was zu retten?

      Hallo luni,

      auch wenn es nicht so "schön" aussieht, las die Übertöpfe bei den Phalis weg (deine im Bild sind auch keine spez. Übertöpfe für Orchideen). Phalis wachsen überwiegend epiphytisch, also als Aufsitzerpflanzen. Die Wurzeln der Phalaenopsen betreiben Fotosynthese und mögen das Licht zum besseren gedeihen. Deshalb werden sie meist in transparenten Töpfen verkauft. Siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/Phalaenopsis

      Anmerkung zum Oncidium am Nordfenster: Diese würde ich nach dem verblühen schnellstens umtopfen, da die Neutriebe schon über den Topfrand hinauswachsen und die Wurzeln so nicht mehr ins feuchte Substrat gelangen können. Dadurch sterben sie auch schneller wieder ab, weil ihnen die Feuchtigkeit fehlt. Das gute Stück (spez. der Neutrieb) leidet somit unter Stress, da es zum ausgleichen immer wieder Wurzeln entwickeln muß, um sein Nährstoffhaushalt zu sichern.

      LG vadi1

      So sollte ein (wenn man unbedingt einen haben will) Übertopf für Phalis aussehen.
      Man erkennt gut die Erhebung in der Mitte. Somit stehen Wurzeln nie im Abtropfwasser.
    • Re: Ist noch was zu retten?

      @ Holunder

      Hallo Sue,
      habe erst jetzt Deine Frage gefunden, da ich zur Zeit wegen Krankheit etwas "außer Betrieb" bin und nur alle paar Tage mal kurz ins Forum schauen kann, beantworte sie aber sehr gerne. Ich verwende einen Dünger von Currlin Orchideen, N 20 - P 20 - K 20, den ich mir über den Internet-Shop von Currlin Orchideen schicken lasse. Bei der großen Flasche von 1 000 ml lohnen sich die Versandkosten, da der Dünger sehr sparsam ist. Mein Sohn verwendet ebenfalls diesen Dünger und ist begeistert davon. Seine Orchideen sind eine Pracht!!! Den Winter über muß man natürlich den Dünger reduzieren :)

      LG Violetta
    • Re: Ist noch was zu retten?

      danke für eure antworten, wo viele sehr hilfreich waren. ich hab einiges dazu gelernt und gleich alles für meine Orchideen verbessert. Es ist auch toll das ich schon einige im Forum kennengelernt habe. Mit meinen Orchideen werde ich mir noch mehr mühe geben und hab auch noch Fragen und freu mich hilfreiche antworten von euch zu bekommen.