Efeu

    • In dicht wachsenden Wäldern findet man den immergrünen Efeu oftmals kriechend am Boden entlangwachsen. In der Nähe von Sträuchern, Felsen und Bäumen beginnt die Kletterpflanze dann sich mit seinen Haftwurzeln emporzuranken, dabei kann ein Efeu eine Höhe von bis zu 20 m erklimmen.

      Der Efeu zählt jedoch nicht zu den schmarotzenden Pflanzen, er entzieht seiner Stütze also keine Nährstoffe. Mit Efeu bewachsene Büsche und Bäume können jedoch durch den Efeu einen Sekundärschaden nehmen, die sich weit ausbildende Krone eines Efeu nimmt dem Stützbaum einen großen Anteil des zur Verfügung stehenden Lichtes.

      Der Efeu kann mit 500 Jahren recht alt werden, eine solche Pflanze entwickelt dicke, stabile Stämme. Ältere Efeupflanzen verändern, wenn sie in die Blühreife kommen, die Form ihrer Blätter. Diese sind dann lanzettlich bis zugespitzt eiförmig, ganzrandig und ungelappt. Anstatt wie bei den jungen Pflanzen zweireihig zu stehen, bilden sich die Blätter eines blühreifen Efeu ringartig um den Trieb.

      Der Efeu wirkt krampflösend, menstruationsregulierend und schmerzlindernd. Diese Pflanze wird auch zur Behandlung von Hühneraugen eingesetzt.


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