Eibisch

    • Der in ganz Mitteleuropa beheimatete Eibisch liebt leicht salzhaltige Böden, deswegen ist er besonders häufig in Küstennähe zu finden. Die Pflanze findet jedoch auch auf den feuchten Böden neben Flussläufen und in Senken ausreichend Salze, so dass man den Eibisch an den geeigneten Stellen auch mitten in Osteuropa, bis nach Sibirien antreffen kann.

      Der Eibisch wurde bereits im frühen Mittelalter als Heilpflanze kultiviert. Die medizinisch wirksamen Eigenschaften des Eibisch sind hauptsächlich auf die in allen Pflanzenteilen enthaltenen Schleimstoffe zurückzuführen. Man verwendete diese Heilkräuter für zahlreiche innerliche und äußerliche Anwendungen. Insbesondere Entzündungen der Haut oder der Schleimhäute werden meist erfolgreich mit dem Eibisch behandelt.

      Auch in der modernen Medizin findet man Auszüge des Eibisch in Hustensaft. Von Vorteil ist dabei neben der heilenden Wirkung auch der als angenehm empfundene Geschmack dieser Heilkräuter. Da sich in den Wurzeln des Eibisch die meisten heilsam wirkenden Schleimstoffe befinden, verwendete die geschälten und getrockneten Wurzeln der Pflanze. Dennoch sollte man die Heilkraft der Blätter und Blüten dieser Heilpflanze nicht unterschätzen, beide werden bei einigen Anwendungen mit dem Eibisch erfolgreich verwendet.

      Der Eibisch ist eine eine bis zu 1,5 m hoch wachsende, krautige Pflanze. Der mit einem dichten Flaum behaarte Stängel dieser Pflanzen ist mit graugrün bis weißlich gefärbten, kurz gestielten Blättern bewachsen. Die sich von Juni bis in den September bildenden Blüten eines echten Eibisch sind weiß-rosa gefärbt.

      Der Eibisch wirkt erweichend und hustenbekämpfend.


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