Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

    • Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Hallo zusammen,

      uns ist am Wochenende etwas Blödes passiert, oder besser gesagt den Kindern. Die haben im Eifer des Gefechts unseren neuen Elefantenfuß vom Schrank gestürzt :angry:. Leider ist der direkt auf die Triebe gefallen. Besonders ärgerlich, weil wir den erst vor kurzem bestellt hatten und nun nicht wissen ob der noch zu retten ist, bzw. wie lange dauert es bis diese Seite wieder einen neuen Trieb bildet und zu wächst.
      Also von den 4 Trieben ist nur einer nahezu heile geblieben. Bei Zweien habe wir die kaputten Blätter abgeschnitten, und beim vierten Trieb alle Blätter abgeschnitten, der ist nun auch ganz abgefallen.
      Hier einige Bilder:





      Was können wir tun, gibt es Tipps und Kniffe, das der wieder etwas ansehnlicher aussieht?
      Bis dann
      Sarah
    • Re: Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Hallo Maunzi,

      da bleibt mir wohl nichts anderes übrig.

      Anfangs dachte ich, man könnte einen günstigen Mini Elefantenfuß kaufen und von diesem die/einen Triebe entfernen und an den verunglückten anbringen. So wie bei einem Kirschbaum das Aufpropfen.
      Oder zum Ableger machen, gibt es doch auch die Technik des Abmoosen. Vielleicht gibt es auch ein Anmoosen???

      Naja, mittlerweile haben wir uns auch schon (fast) damit abgefunden. Ist jetzt halt ein Punk-Elefantenfuß

      Bis dann
      Sarah
    • Re: Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Sarahzene schrieb:


      Anfangs dachte ich, man könnte einen günstigen Mini Elefantenfuß kaufen und von diesem die/einen Triebe entfernen und an den verunglückten anbringen. So wie bei einem Kirschbaum das Aufpropfen.


      Einen Elefantenfuß kann man nicht hetzen. Der braucht für sein Wachstum immer Zeit. Ich würd gar nix an ihm basteln. Das verwächst sich schon wieder :)
    • Re: Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Die Natur repariert von allein. Vor Jahren wollte mich ein Bekannter nach einem Streit ärgern und brach die 2 Triebe einer Yucca ab. Ich setzte die natürlich in Wasser und bekam so 2 neue Yuccas. Und wie zum Trost trieben am Stamm der alten ganz symmetrisch 4 neue Triebe aus.
      Mein Elefantenfuß ist gar nicht verzweigt, sondern nur als eine ganze "Krone". Aber kürzlich hat recht, Geduld muss man haben, meiner ist nun ca. 25 Jahre alt, ich kaufte ihn für damals 50 Pfennige ( DDR-Geld), dafür war die "Knolle" fingernagelgroß und 2 (!) dünne Blättchen ca. 2 cm. Die Verkäuferin wusste selbst nicht, was es war.
      Mein Affenbrotbaum war im Herbst am Eingehen, so sah es aus. Ich hab ihn radikal abgeschnitten und das "Gnadenbrot" über den Winter gegeben. Gestern sah ich, dass er wieder austreibt, zwar zaghaft, aber er will weiterleben. Die Natur ist doch wunderbar. Liebe Grüße von der Maunzi.
      Ich geb mal den derzeitigen Stand des Fußes rein.

    • Re: Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Oweh, jetzt geht meiner wohl ein. Die Krone knickte um und dann merkte ich, dass die Spitze ganz matschig war. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, weil der Knollenfuß ganz fest ist. Ich habe radikal abgeschnitten und warte ab. Aber warum der von oben faulte, weiß ich nicht. Zuviel Wasser gebe ich nicht, der steht eher trocken und wie gesagt, der Fuß und der Stamm sind ganz fest.
    • Re: Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Ich hatte den matschigen Teil ja abgeschnitten. Nach wie vor ist der Stamm fest und die Knolle auch. Besteht da noch Hoffnung, dass er evtl. einen Seitentrieb austreibt? Da ich vor einem Wohnungswechsel stehe, wäre es für mich wichtig, ob ich ihn mitnehme oder entsorge. Beim kleinsten Fünkchen Hoffnung geht der nämlich mit, da ich ihn schon so lang hatte.
      Liebe Grüße von der Maunzi.
    • Re: Elefantenfuß verunglückt, noch zu retten?

      Danke für die Ermutigung. Der Stamm stand bis jetzt auf dem Balkon, ist nach wie vor fest und dick. Heute habe ich am oberen Rand eine winzig kleine grüne Knospe entdeckt. Fürs Fotografieren noch zu klein, aber eindeutig der Beginn eines neuen Austriebes. Bis zum Frost bleibt der jetzt schön draußen, denn das hat ihm jedes Jahr gutgetan. Das killekille hat sich gelohnt, ich hab ihm auch immer zugesprochen. Liebe Grüße von der Maunzi.
    • Hallo zusammen,

      um meinem Elefantenfuß steht es schlecht, deshalb suche ich bei euch Rat.

      Angefangen hat es folgendermaßen: Auf den Blättern der Pflanze waren
      Schildläuse, weshalb ich sie mit Pruzit Schädlingsfrei von Neudorff
      (Wirkstoffe: Pyrethrine + Rapsöl) eingesprüht habe. Ob diese Sache mit
      den Schildläusen etwas mit den weiteren Problemen zu tun hat, weiß ich
      nicht.

      Das Bäumlein verlor (hauptsächlich von unten nach oben, hatte ich das
      Gefühl) seine Blätter. Dabei lösten diese sich extrem leicht vom Stamm
      ab, obwohl sie noch grün wären. Bereits ein minimaler Zug oder eine
      leichte Berührung ließ die Blätter abfallen.

      Als so gut wie keine Blätter mehr vorhanden waren, entschloss ich mich
      die Erde komplett zu entfernen. Dabei haben ich von den Wurzeln mit
      Wasser die Erde komplett abgesprizt und den Baum in neue Kakteenerde
      gesetzt.

      Die Spitze oben war weich, also habe ich sie oben abgesägt, so dass das
      obere Ende des Stamms hart war (siehe Foto). Im Querschnitt zeigte das
      abgesägte Stück im weichen Bereich braune Fasern (siehe Foto).

      Ich hatte eigentlich gehofft, dass der Baum, wie von @Maunzi beschrieben,
      oben wieder austreibt, doch nun ist der obere Teil des Stamms bereits
      wieder weich. Woran könnte das liegen und was kann ich machen?

      Für alle Tipps und Hinweise bin ich dankbar!

    • Es ist hier nicht soo wichtig, was oben ist. Unten muss es passen.
      Die weichen Stellen an der neuen Spitze sind vitales Gewebe. Das ist gut.
      Pflanze hell stellen, regelmäßig (dezent) giessen und abwarten. Irgendwann wird aus dem jungen Holz schon der eine oder andere Jungtrieb wachsen.
      Für die Zukunft: Spritzmittel kann man auch überdosieren. Damit erlegt man dann die Schädlinge mitsamt der Pflanze. Weniger ist hier gerne mehr. Schildläuse lassen sich durchaus mit den Fingernägeln abkratzen. Ist zwar mühsam, aber unbedenklich ;)
    • kuerzlich schrieb:

      Es ist hier nicht soo wichtig, was oben ist. Unten muss es passen.
      Die weichen Stellen an der neuen Spitze sind vitales Gewebe. Das ist gut.
      Pflanze hell stellen, regelmäßig (dezent) giessen und abwarten. Irgendwann wird aus dem jungen Holz schon der eine oder andere Jungtrieb wachsen.
      Danke für die Antwort!
      Hm...es sieht für mich eher aus, als ob der Stamm von oben an abstirbt. Nach absägen der weichen Spitze war dieser noch oben hart, nun wird er von oben abwärts immer weiter weich. Ich denke, also nicht, dass es vitales Gewebe ist, sondern, dass mit der Pflanze irgendetwas nicht stimmt.
      Ich könnte ihn natürlich nochmals absägen, bin mir aber nicht sicher ob das das Problem löst, weil ich leider nicht weiß was der Pflanze fehlt.
    • Kannst du den Fuß nicht mal austopfen und ganz frisch einpflanzen? Vielleicht ist doch an den Wurzeln etwas nicht in Ordnung, das sieht man ja nicht. Den Rat, zu einem Fachmann zu gehen, finde ich gut. Die Gärtner haben ja doch mehr Erfahrung und vielleicht können sie das Umtopfen auch gleich richtig übernehmen.
      Mein Fuß stand bis vorgestern im Freien. Allerdings war er durch ein "Efeutor" vor zuviel Regen geschützt und ich hatte auch keinen Untersetzer drunter, sodass das Wasser abfließen konnte. Außer dem Regenwasser bekam er gar nichts und hat sich gut gefühlt. Nun ist er wieder im Haus.