Maulwurf vermichtung

    • Maulwürfe sind geschützt und dürfen nicht "vernichtet" werden.
      Nicht jeder Maulwurf ist einer, es können auch Wühlmäuse sein. Also bitte eindeutig abklären.
      Die Tiere dürfen nicht getötet werden. Es gibt biologische Mittel zur Vertreibung. Ich würde beim zuständigen Amt in Sachen Naturschutz nachfragen. Es gibt auch die Möglichkeit einen Maulwurf mit trainierten Frettchen LEBENDIG aus den Gängen zu holen.
    • Ich dachte ja auch, dass ich Maulwürfe im Garten habe. Aber die Fraßschäden und die Wühlbilder haben Wühlmäuse ergeben. Leider haben sie sich wieder an meine Kartoffeln gemacht. Ich hatte zwar Giftköder ausgelegt, aber da nebenan eine große Wiese ist, lachen die sich darüber schlapp. Also lebe ich mit dem Verlust. Maulwürfe würde ich nie töten, die sehen so hübsch aus. Allerdings hatte mich mal einer ganz bös gebissen, als ich ihn vor meiner Katze rettete. Undank ist der Welten Lohn, habs ihm aber nicht übelgenommen, der dachte bestimmt, ich bin das größere Raubtier.
    • Ich weiss ja nicht wie groß die Fläche für die Kartoffeln ist, man kann aber recht einfach einen Schutz gegen die Wühlmäuse einbauen. Dazu muss aber das Erdreich entsprechend tief auf die Seite geschaufelt werden.
      Im Handel gibt es Matten gegen Unkraut. Das sind Kunststoffbahnen, die halten wenigstens 10 Jahre dicht. Sie lassen aber auch das Wasser durch.
      Legt man ein Beet damit aus (die Ränder sollten miteinander verklebt/vernäht sein), die Wühlmäuse kommen da nicht durch. Also für den Fall, dass man den Boden auslegt und Ränder mit verbaut, die bis aufs obige Erdniveau reichen. Von unten kommt da nix mehr durch.
      Die Arbeit macht für ein paar Quadratmeter Sinn, 30 qm auslöffeln würde ich mir aber wieder nicht antun.
      Nur so als Gedanke.
    • Ich habe heute einen Teil meiner Kartoffeln geeerntet, bevor die Nager die auch noch finden. Wider Erwarten kann ich zufrieden sein, sie sind von sehr klein bis groß, sehr fest und schmecken köstlich. 2 Beete habe ich gleich umgegraben und Gründüngung gesät. Das ist auch Arbeitserleichterung, denn wenn das wächst, hat Unkraut keine Chance und den Bienen mache ich eine Freude. Im Frühjahr grabe ich das dann unter. In meinen 2 Bohnenbeeten wachsen aber noch allerhand Kartoffelstauden, die eben vom vorigen Jahr überwinterten, das wird dann die 2. Ernte. Himbeeren gehen nun zu Ende, als nächstes kommen die Brombeeren wieder. Daneben hab ich massig viel Topinambur, wo ich die Stängel schredder und als Trockenfutter für die Hasen meiner Schwiegertochter trockne.