Bulbophyllum tingabarinum

    • Bulbophyllum tingabarinum

      Bot. Name: Bulbophyllum tingabarinum

      Synonyme: Cirrhopetalum tingabarinum, Bulbophyllum miniatum, Cirrhopetalum miniatum, Bulbophyllum pecten-veneris, Cirrhopetalum pecten-veneris

      Sektion: Cirrhopetaloides

      Erstbeschreibung/ Jahr: Rolfe/ 1913

      Verbreitungsgebiet: Laos, Vietnam, Kambodscha

      Wuchsform: epiphytisch

      Temperaturbereich: temperiert bis warm

      Kultivierung: Bulbophyllum tingabarinum kann sowohl aufgebunden als auch getopft kultiviert werden. Als Substrat kann reines Sphagnum oder auch mit Pinienrinde (mittlere Körnung) verwendet werden. Es wurde jedoch recht oft beobachtet, dass getopfte Exemplare unter den selben Bedingungen länger blühen als aufgebundene!
      Gießverhalten: Wenn dieses Bulbophyllum aufgebunden gepflegt wird, sollte man es im Sommer jeden Tag einsprühen (an sehr warmen Tagen gerne auch zwei mal). Im Winter sollte man es immer trockener halten (ebenso nach dem Vollenden der Neutriebe), da dies der Blüteninduktion dient! Getopft sollte man es auch täglich im Sommer leicht einsprühen, um es konstant "bügelfeucht" zu halten. Ein mal die Woche sollte es dann normal gegossen werden.
      Aufgrund der vergleichsweise dünnen Wurzeln sollte es nicht all zu stark gedüngt werden. Ich persönlich verwende destill. Wasser, das ich mit Leitungswasser mische (es hat dann etwa 50µs; so viel hat Regenwasser ungefähr) und dünge es dann alle 2 Wochen mit 400µs.
      Außerdem sollte es sehr hell gepflegt werden. Umgepflanzt wird nach Bedarf.

      Größe: Die Blätter sind 5-6cm lang und die Bulben (bei mir und einigen Bekannten) etwa 1cm im Durchmesser. Ich kenne aber auch einige, bei denen der Durchmesser der Bulben nur 0,5cm groß ist.

      Besonderheiten: Bulbophyllum tingabarinum ist eine recht pflegeleichte Bulbophyllum-Art und ist somit überaus geeignet für die, die es mit dieser bezaubernden Gattung probieren wollen.
      Außerdem ist sie extrem variabel in der Blütenfarbe. Besonders verbreitet sind rote Farbschläge. Es gibt aber auch orangefarbene Exemplare und welche, die einen schönen Verlauf von rot nach gelb aufweisen. Des weiteren gibt es auch rein gelbe Exemplare, die oft unter dem Namen Bulbophyllum flaviflorum verkauft werden.
      Eine weitere Besonderheit ist das extrem kurze Rhizom, sodass die einzelnen Bulben sehr dicht gedrängt wachsen.


      Auch ich bin seit kurzem in Besitz eines Buöbophyllum tingabarinum:



      Derzeit schiebt es gleich zwei Triebe: Der größere der beiden scheint ein Neutrieb zu sein; der kleinere ist jedoch noch nicht identifizierbar, da er noch wirklich sehr klein ist.
      Auch hat es schon geblüht, da ein alter Blütentrieb vorhanden ist (im ersten Bild sieht man ihn).
    • Ja, ich bin auch sehr gespannt, wie die Blüte ausfallen wird. Na das wäre aber wirklich was, wenn der kleine Trieb ein BT ist!! ^^

      In den nächsten Tagen werde ich dann weitere Steckbriefe von den Orchideen im Terrarium erstellen, sowohl von den Neuzugängen (Masdevallia minuta, Schoenorchis tixierii, Amesiella monticola) als auch von den bereits vorhanden Orchideen (Epidendrum porpax).