Aloe Vera

    • Ich habe etliche Aloe-Vera-Stecklinge und frage mich ob die in Sand oder in Lößboden besser aufgehoben sind. Die Profis nehmen wohl reinen Sandboden glaub ich, jedenfalls war die Sukkulenten-Landschaft im öffentlichen Park auf Sand aufgebaut, aber vielleicht wurden die Pflanzen mit einem Topfballen in die Erde gegraben und der Sand nur zur Deko 20-30cm drüber gekippt. Oder vielleicht eine Mischung aus beiden am besten?
      Man sollte Aloen nur etwa alle 2 Wochen gießen, habe ich gelesen. Aber dann vertrocknen die doch? Zumal in Sand eingesetzt, der hält doch gar kein Wasser. Ich bin allerdings auch jemand, der seine Pflanzen eher zuviel gießt, als zu wenig, bei mir ist das Gießen tägliche Routine, daher sind Sukkulenten schon eine Herausforderung. Nachdem mir einige schon fast oder tatsächlich eingegangen sind, gieße ich nun immer erst wenn ich nach Tast-Prüfung feststelle dass die Erde völlig trocken ist. Und keine Übertöpfe mehr, bei denen ich nicht gleich sehe, ob die Pflanze im Wasser steht oder nicht. Aber beim Ziehen aus einem Steckling kann man doch nicht einfach nur alle 2 Wochen gießen, das Wasser läuft bei reinem Sandboden doch einfach nur durch und es kommt gar nichts bei der Aloe an. Oder etwa doch? Das fällt mir schon sehr schwer zu glauben, dass da was gedeihen kann, bei so einer Dürre und ich möchte meine Stecklinge doch nicht eingehen lassen.
    • Wie du sicher bemerkt hast, hat die Aloe dickeres "Laub" als "normale" Topfpflanzen. naormal ist eigentlich das falsche Wort, aber ich hoffe, du weißt, was ich damit meine ;)
      Also, Sukkulenten und viel Kakteen speichern das Wasser in den dicken Blättern. Die Feuchtigkeit, die im Sand haften bleibt, reicht für diese Pflanzen vollkommen aus.. Nimm einfach mal einen leeren Behälter fülle ihn mit Sand, gieße ihn und schütte ihn danach aus Oder vllt. kannst du dich noch an Kindheitstage im Sandkasten erinnern :-))
      Fazit, mit Trockenheit kommen viel Pflanzen besser zurecht, als mit zu viel Wasser :)

      Nachtrag; Die Stecklinge bilden von allein neue Wurzeln. Keine Panik, sie vertrocknen nicht.
    • Ja ich denke mal ich kriege langsam ein Gefühl dafür, vor allem weil es den Sukkulenten draußen und mit wenig Gießen so super bekommt. Ich hab allerdings bisher nachdem zwei eingingen zwar winzige Mengen gegossen, aber jeden Tag. Den Morgentau kriegen die ja auch in der Wüste. Jetzt speicher ich mir im Handy das Datum fürs nächste Gießen, damit ich mich dran erinnere und lass es dann. Andere Frage ist, hab in Videos gesehen, dass der gesamte Trieb in die Erde gesetzt wird. Andere Anleitungen sagen wiederum, dass nur ein Stück reicht und die neuen Triebe kommen dann an der oberen Schnittstelle raus. Beim Geldbaum kommen die Triebe einfach unten am Blatt hervor, während das Ablegerblatt langsam vertrocknet und immer weniger wird. Aber wie sieht das bei den Aloen aus? Kommen beim langen Trieb die neuen Triebe unten raus? Oder auch oben? Ich hab mal so mal so gepflanzt, um zu gucken, was besser ist. Für beide Arten zur besseren Anschaulichkeit auch noch ein Foto eingefügt. Sorry die Bilder sind doppelt, komm mit der Technik hier noch nicht so klar. Danke aber mal für die Antwort. Wär schad drum, wenn die Ableger eingehen, auch wenn es nicht so schwer sein sollte neue zu kriegen.