Kennt jemand diesen Schädling und weiss weiter?

    • Kennt jemand diesen Schädling und weiss weiter?

      Hallo alle zusammen,

      Kennt jemand diesen Schädling und kann mir sagen wie ich ihn loswerde ohne dabei den Zimmerpflanzen zu schaden?

      Er sieht aus wie ein ca. 2 bis 3 cm. langer, rötlicher Wurm mit vielen Füßen (unfachmännisch ausgedrückt :- ) Möglich, dass er sich von Trauerfliegenlarven ernährt, die waren zu erst da...

      Vielen Dank im Voraus
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    • Das ist ein Hundertfüßer/Tausendfüßer. Keine Ahnung was jetzt genau, ist auch gleich.
      Das ist kein Schädling, es ist nur ein Tier. Man kann sie einsammeln (man nehme sie in die Hand/fische sie mit einer Pinzette), in ein Glas geben, Deckel drauf und ab ins Freie.

      Die einen ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, die anderen räubern Kleinstlebewesen hinterher. Sie fressen prinzipiell keine kleinen Kinder oder den Hamster und sie rauben auch nicht Gold und Geschmeide, um das Zeug hinterher auf dem Schwarzmarkt zu verhökern.

      Es ist nur ein Tier am falschen Ort. Man muss es nicht töten und man muss auch keinen Krieg mit Giftgas anzetteln. Ruhig bleiben, einsammeln, an die frische Luft :)
    • Danke für die Antwort.

      In meinem Fall ist es so, dass in mehrerer meiner Töpfe, sehr viele von diesen Tieren in der Erde leben. Mit der Hand habe ich da keine Chance. Klar, ich habe mir einen geschnappt und ein Foto gemacht. Aber da sind sehr viele und die kriechen einfach tief in die Erde rein.

      Und ich hätte auch nichts dagegen, würde ich wissen, dass sie die Pflanzen nicht beschädigen.Hamster, Kinder, Gold all das habe ich nicht und Sorgen darum ebenfalls nicht. Allerdings bin ich nur darauf aufmerksam geworden, weil ich mich gefragt habe, warum meine Pflanzen am leiden / sterben sind. Die neuen Blätter die sonst kommen sterben schon im Anfangsstadium und die alten fallen ab... Daher dachte ich, dass sich diese Tiere, die ich daraufhin entdeckt habe, sich vermutlich an den Wurzeln zu schaffen machen.

      Ich würde mich weiterhin über Hilfe freuen :- )
    • Ok. Das hat so natürlich eine ganz andere Qualität.
      Wann hat das Gekrabbel angefangen? Steht da ein Neuzugang an Pflanze in Verdacht?
      Wurzeln lassen sich auf ihren Zustand kontrollieren. Austopfen und anschauen. Gibt es Feinwurzeln? Ist der Ballen als solcher fest und kompakt? Oder fällt er einem schon entgegen? Respektive, gibt es ordentlich Wurzeln?
      Es kann durchaus vorkommen, dass verschiedene tierische Bewohner an den Wurzeln knabbern. Das Bild am Laub ist dann aber eine Trauertracht. Die Blätter hängen schlaff, weil die Wurzeln ja keine Versorgung mehr hinkriegen.
    • Die Pflanzen sind teilweise über 40 Jahre alt und so verzweigt, die kann ich unmöglich austopfen, oder gar deren Wurzeln angucken. Da bricht dann alles ab... Aber der Ballen ist soweit ich weiß kompakt und fällt einem nicht entgegen. Und soweit ich weiß gibt es in der Tat ordentlich Wurzeln. Und Blätter verloren haben sie immer, liegt wohl in der Natur. Allerdings sterben die neuen Blätter jetzt schon als Küken und das ist natürlich problematisch. Was kann ich tun?

      p.s. das mit den Hundertfuesslern war wohl meine Schuld. Ich habe mal die Erde von einem alten Tomatenpflanzentopf oben auf ein paar Pflanzen verteilt. Das war wohl nicht all zu clever... Da war auch viel alter Holzkram und so etwas mit bei. Das habe ich als ersten Schritt jetzt alles wieder beseitigt. Das ich die "Erde" auf meine Zimmerpflanzen verteilt habe, ist sicher schon ein Jahr her, aber von den Hunderfuessern weiß ich erst seit gestern.
    • Ich denke, dass auch der "Holzkram" ( Hobelspäne ?) eine Rolle spielt. Ich hatte vor Jahren mal den Fehler gemacht, in meinem Nutzgarten viel Hasenmist einzubuddeln, wobei auch viele Einstreuspäne mit dabei waren. Mein Gartennachbar, der sehr viel Erfahrung hat, riet mir davon ab, weil das die Drahtwürmer begünstigt. Hatte ich dann auch wirklich viele. Vielleicht schmeckt den Hundertfüßern wirklich Holzteile. Die erste Antwort von dir, Kuerzlich, finde ich so erfrischend.
      Ähnilche hatte ich auch, als ich Komposterde mit als Beigabe zur Blumenerde verwendete. Da waren dann kleine Regenwürmer beim Umtopfen drin. War aber kein Problem, die kamen zurück auf den Kompost.
      Aber man kann schon viel falsch machen. Gut gemeint - dumm gelaufen.
    • Vielen Dank für die Antworten.

      Ich bin nun für ca. 10 Tage außerhalb meiner Wohnung; auch ein Problem, das teils notwendige gießen im Voraus...

      Die Holzteile habe ich nun beseitigt; soweit so gelernt...

      Ich hoffe nach wie vor einen Weg zu finden, die Regenration meiner geerbten und daher umso mehr geliebten Pflanzen zu fördern.

      Beste Wünsche an alle Pflanzen und ihre Pfleger*innen.