Anthurium Draconopterum beginnt zu welken :/

    • Anthurium Draconopterum beginnt zu welken :/

      Hallo liebe Pflanzenfreunde!

      Ich habe vor ca. einem Monat eine Anthurium Dracanopterum bekommen und liebe sie über alles.
      Sie steht in hellem indirekten Licht bei ca. 65% Luftfeuchtigkeit und 22 - 23° Raumtemperatur.

      Nach der Ankunft habe ich sie im Original-Substrat belassen, da mir noch Zutaten für meinen eigenen Anthurium-Mix fehlen.
      Die Pflanze steht momentan in Sphagnum Moos mit etwas Erde obendrauf, wo ein paar Farne drin wachsen.
      Ich wässere die Pflanze momentan 1 - 2x pro Woche mit gefiltertem Wasser und besprühe sie hin und wieder.

      Die Pflanze hat seit der Ankunft keine Spuren von Wachstum gezeigt. Nun beginnen die Blätter von den Rändern her zu vergilben und auf dem neuesten Trieb bilden sich braune Flecken. Habt ihr Tipps für mich, was ich an den Konditionen ändern könnte, damit es der Pflanze besser geht?

      Das Moos in der Mitte des Topfes wirkt sehr dicht und ich frage mich, ob ich es lockern oder ersetzen sollte, damit die Wurzeln mehr Luft bekommen. Ich möchte die Wurzeln aber auch nicht unnötig stören.

      Ich bin für alle Hinweise dankbar, da ich die Pflanze auf keinen Fall verlieren möchte.

    • Steht die wirklich so trocken?

      Die Dame kommt aus Equador und da geht es eher tropisch zu. Also behaupte ich frech, feucht halten, keine volle Sonne aber viel Licht und eine höhere Luftfeuchte.

      Gut möglich, dass ihr nur das Wasser ausgeht und das Raumklima nicht behagt. Die Farne haben sich im Moos prima eingerichtet, die wurzeln aber auch nicht tief. Das Moos bitte lassen, sonst kennen sich die Farne nicht mehr aus und das Mikroklima in dem Bereich ist futsch.
    • kuerzlich schrieb:

      Steht die wirklich so trocken?

      Die Dame kommt aus Equador und da geht es eher tropisch zu. Also behaupte ich frech, feucht halten, keine volle Sonne aber viel Licht und eine höhere Luftfeuchte.

      Gut möglich, dass ihr nur das Wasser ausgeht und das Raumklima nicht behagt. Die Farne haben sich im Moos prima eingerichtet, die wurzeln aber auch nicht tief. Das Moos bitte lassen, sonst kennen sich die Farne nicht mehr aus und das Mikroklima in dem Bereich ist futsch.
      Danke für die Antwort!

      Die Pflanze steht am Fenster, zwischen einigen anderen Pflanzen, bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 65%.
      Ich hab leider kein Indoor-Gewächshaus, weshalb ich momentan "nur" auf 65% Luftfeuchtigkeit komme...
      Werde aber versuchen, da noch weiter nach oben zu kommen.

      Ich habe inzwischen auch den Tipp bekommen, die Pflanze für einige Minuten ins Wasser zu stellen, damit sie Feuchtigkeit auftanken kann und anschließend zu schauen, ob abgestorbene Wurzeln entfernt werden müssen. Bin aber nicht sicher, ob ich mich da rantraue. :/
    • Ok, an der Luftfeuchte wirds dann nicht unbedingt liegen, das ist so schlecht nicht.

      Eine kleine Erklärung: steht eine Pflanze zu trocken, dann ist sie auch mit sehr hoher Luftfeuchte unglücklich. Weil sie eben über die Wurzeln im Defizit ist und nach oben über das Laub nix machen kann.

      Da muss ein Kreislauf her. Unten feucht, Verdunstung nach oben. Trifft hier auf 65%, ergibt schönes Mikroklima. Das sollte so erhalten bleiben.

      Die Giessmethode heisst tauchen. Passendes Gefäß mit angewärmtem weichem Wasser füllen, Topfballen drin versenken. Es blubbert. Hört es auf zu blubbern, Substrat voll. Topf herausnehmen, abtropfen lassen. Fertig.

      Dabei bitte einen Zeitplan einhalten, bei dem regelmäßig nach Bedarf getaucht wird und das ohne ins Extrem von Trockenheit zu fallen. Das kennen tropische Pflanzen dieser Art nicht. Antrocknen ja, wirklich trocken nein.